Sonntag, 19. Mai 2013

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Ramsauer will «Verrohung der Kampf-Radler» Einhalt gebieten
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10.04.2012 09:07 Uhr
Redaktion
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Ramsauer will «Verrohung der Kampf-Radler» Einhalt gebieten
Peter Ramsauer will gegen aggressive Radfahrer vorgehen. Die Polizei sei manchmal überfordert, «der Verrohung dieser Kampf-Radler endlich Einhalt zu gebieten», so der CSU-Mann.
Ramsauer will «Verrohung der Kampf-Radler» Einhalt gebieten

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10.04.2012 09:07 Uhr
Werner63
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Geisterradler

Die Polizei ist ja nicht dazu fähig, die Radler besser zu kontrollieren. Jetzt im Frühjahr sind die Geisterradler wieder unterwegs, gerade in der Nähe der Uni, entlang der Straßenbahnlinie 13. Aber die Polizei ist nicht zu sehen. Natürlich ist es bequemer, im Streifenwagen spazieren zu fahren oder auf dem Revier Kaffee trinken.

10.04.2012 09:11 Uhr
Deppele
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Zitat von Werner63
Geisterradler

Die Polizei ist ja nicht dazu fähig, die Radler besser zu kontrollieren. Jetzt im Frühjahr sind die Geisterradler wieder unterwegs, gerade in der Nähe der Uni, entlang der Straßenbahnlinie 13. Aber die Polizei ist nicht zu sehen. Natürlich ist es bequemer, im Streifenwagen spazieren zu fahren oder auf dem Revier Kaffee trinken.

Klar, alle Polizisten trinken auf dem Revier Kaffee und sitzen im Streifenwagen, keiner arbeitet...

Oh Mann , haben Sie viel Ahnung von der Materie!

10.04.2012 09:13 Uhr
coffee
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Es sollte nicht nur gegen aggressive Radler vorgegangen werden, sondern auch gegen solche die Verkehrsregeln einfach missachten und nach Lust und Laune durch die Gegend gondeln. 

10.04.2012 09:16 Uhr
Werner63
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Hallo Deppele (welch ein schöner Name)

Warum gehen sie nicht auf meinen Satz "Aber die Polizei ist nicht zu sehen." ein. Ich fahre oft auf der Strecke, aber ich habe noch nie einen Polizisten dort gesehen, der die Geisterradler dort kontrolliert.

10.04.2012 09:20 Uhr
bigtrick
Neu hier


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Autofahrer

Fast täglich erlebe ich als Radfahrer bei meinem Weg zur Arbeit die umgekehrte Situation: Autofahrer, die ohne erkennbaren Grund (Faulheit??) Radfahrer gefährden, indem z.B. an Abbiegespuren nicht geblinkt wird.  Wer sich als "Kampf-Radfahrer" schlecht benimmt, gefährdet mit seiner Dummheit meist sich selbst  - die "Kampf-Autofahrer" gefährden oftmals andere Verkehrsteilnehmer. Beide Seiten sollten mehr Rücksicht zeigen!

10.04.2012 09:27 Uhr
heletz
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Zitat von coffee
 

Es sollte nicht nur gegen aggressive Radler vorgegangen werden, sondern auch gegen solche die Verkehrsregeln einfach missachten ..

Dann müßten der Herr Verkehrsminister und coffee uns nur noch sagen, wie das gehen soll.

 

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10.04.2012 09:28 Uhr
bbuchsky
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Richtig! Die Terrorradler töten mehr Verkehrsteilnehmer als alle Kraftfahrzeuge. Die Akzeptanz der Radler wird sich erst erhöhen, wenn den Fahrrädern ein System zum Ausstoß von Ruß und die Einhaltung eines Mindestlärmpegels von der Wissmann-Mafia aufgezwungen wurde.

Wenn der Ramsauer mal was sinnvolles machen will, soll er Elektrotaxen in allen Städten zwangsweise einführen. Dann verschwinden wenigstens diese Rußflocken aus den Innenstädten. Aber da hat der Wissmann wieder den Fuß im Hintern des Ministers.

10.04.2012 09:33 Uhr
Paul Cook
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Zitat von bbuchsky

Richtig! Die Terrorradler töten mehr Verkehrsteilnehmer als alle Kraftfahrzeuge.

 Genau so isses doch. Mich regen diese Radfahrer, die auf der Autobahn bei 180 Sachen mit 2 Meter Abstand drängeln oder mit 50 durch ne Spielstrasse poltern, auch tierisch auf. Oder wg. überhöhter Geschwindigkeit in ein Stauende donnern. Oder wenn sie mit ihren Rädern mal wieder mitten im Halteverbot stehen und den kompletten Fussweg blockieren. Scheixx Radler. Radfahren sollte gänzlich verboten werden. Alles Verbrecher.

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10.04.2012 09:35 Uhr
hrafnagaldr
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Unseren täglichen Kampfradlerbericht gib uns heute.

Wenn Hr. Ramsauer schon sieht, dass die Polizei aus Überlastung die Radler gar nicht kontrollieren kann, muss man das nun nicht auf die Radler abwälzen. Hätte die Polizei genug Personal und könnte entsprechend durchgreifen, würden sich auch mehr Radler ordentlich verhalten.

Ich hab in acht Jahren noch keine Fahrradstreife in Augsburg gesehen, da wundert es nicht, wenn sich einige Radler daneben benehmen. Gibt ja keinerlei Abschreckung.

Es wird generell zu wenig kontrolliert. Ich bin heute früh auf dem Weg zur Arbeit in zwei 30er Zonen mehrfach sehr flott von Autos überholt worden. Doof nur, dass mein Fahrradtacho da schon auf 35kmh stand. Da habe ich auch noch nie einen Blitzer gesehen, obwohl in beiden Zonen zu Schulzeiten (heute also nicht) sehr viele Kinder unterwegs sind.

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The avatar formerly known as nidhoggr.

10.04.2012 09:52 Uhr
Der Fotoadlige
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Zitat von heletz
 

 

Dann müßten der Herr Verkehrsminister und coffee uns nur noch sagen, wie das gehen soll.

 

Die Münchener Polizei macht das schon länger.
Nur blöd, dass die Augsburger gscheider san, sonst wüsstn's wias geht.

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Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen...

10.04.2012 10:03 Uhr
montebaldo
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Zitat von bigtrick
Autofahrer

Fast täglich erlebe ich als Radfahrer bei meinem Weg zur Arbeit die umgekehrte Situation: Autofahrer, die ohne erkennbaren Grund (Faulheit??) Radfahrer gefährden, indem z.B. an Abbiegespuren nicht geblinkt wird.  Wer sich als "Kampf-Radfahrer" schlecht benimmt, gefährdet mit seiner Dummheit meist sich selbst  - die "Kampf-Autofahrer" gefährden oftmals andere Verkehrsteilnehmer. Beide Seiten sollten mehr Rücksicht zeigen!

Das immerselbe Argumentationsschema. Da die bösen Autofahrer dort die bösen Radler. Dreister im Missachten von Verkehrsregeln sind wohl die Radfahrer, die einem als Rechtfertigung aber stets entgegenhalten, dass sie sich ja nur selbst gefährdeten. Was so nicht stimmt, weil sie natürlich auch andere Radfahrer in kritische Situationen bringen und mit ihnen zusammenstoßen können, sie nötigen und weil sie in der Position des Stärkeren gegenüber Fußgängern sind, was sie sich offenbar überhaupt nicht vergegenwärtigen. Die alte Frau, die erschrocken ins Straucheln kommt und schwer stürzt, die nimmt der auf dem Geweg von hinten knapp an ihr vorbeiflitzende Radfahrer gar nicht erst wahr.

Beide Seiten sollten mehr Rücksicht zeigen ist ein guter Appell, allein ich glaube er fruchtet nicht viel. Radfahrer sind noch uneinsichtiger auf ihr Fehlverhalten angesprochen, als jeder Autofahrer. Weisen Sie einen Autofahrer in der Nacht darauf hin, dass er vergessen hat, das Licht einzuschalten, dann bedankt er sich, vom Radler ernten sie ein desinteressiertes Schulterzucken (er gefährdet sich angeblich ja nur selbst) im besseren Fall, eine unfreundliche Antwort bis hin zur Beschimpfung im schlechteren.

Natürlich gibt es fahrzeugspezifische Verstöße, die bei dem einen eher selten vorkommen - wie beim Radfahrer Geschwindigkeitsübertretungen. Dafür kommen einem Autos nicht so regelmäßig absichtlich und unrechtsbewusstsfrei in Einbahnstraßen entgegen oder benutzen mal eben Straßenbahntrassen mit für einen vorteilhaft kurzen Routenverlauf.

Wichtig wären mehr Polizisten zu Rad, die den schwarzen Schafen auch nacheilen könnten, Bußgelder, die dann beim Ertappwerden den Verstoß schon deutlich schmerzhaft für den Geldbeutel werden lassen, und beim Versuch, sich der Beanstandung zu entziehen Führerscheinentzug wie bei Rotlichtverstößen, die von radelnden fitten Polizisten eben auch häufiger erfolgreich gestellt  werden könnte.

Oft schaut die Polizei weg, wenn sie Radfahrverstöße sieht, denn sie ist im Auto viel zu schwerfällig, eines fluchtwilligen Radfahrers "habhaft" zu werden .

Umweltfreundlichkeit hin oder her - je mehr Radfahrer es werden, umso unerquicklicher wird die anarchische Behandlung von Verkehrsregeln durch sie.

Und es sind keineswegs nur sogenannte "Rambo-Radler", also wohl junge sportlich fahrende Männer, die negativ auffallen. Da suggeriert uns Herr Ramsauer was völlig Falsches. Ebensooft sind ganz normale Radfahrer im mittleren Alter und sogar  Eltern mit kleinen Kindern in einer Weise rücksichtslos unterwegs, dass man sich fragen muss.

Bin gespannt, was unserem Verkehrsminister zur Lösung der unbefriedigenden und zunehmend gefährlich werdenderen  Situation einfallen wird. Denn das populistische "Einhalt gebieten" lässt ja noch in keiner Weise einen Problemlösungsansatz erkennen.

10.04.2012 10:10 Uhr
hml
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Kampffahrer, Kampfradler, Kampftrinker.... Hilfe, wir sind im Krieg ängstlich

10.04.2012 10:18 Uhr
Aufgemerkt!
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Beiträge: 1829

Leider fehlt es allgemein an Disziplin im Straßenverkehr. Egal ob Radfahrer, Fußgänger oder Auto.

Und solange selbst eine rote Ampel nur noch als Hinweis zum Aufpassen empfunden wird sollte sich mal jeder selbst fragen was hier nicht stimmt!

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10.04.2012 10:21 Uhr
Paul Cook
Sehr erfahrenes Mitglied


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Zitat von montebaldo
 

 

Und es sind keineswegs nur sogenannte "Rambo-Radler", also wohl junge sportlich fahrende Männer, die negativ auffallen. Da suggeriert uns Herr Ramsauer was völlig Falsches. Ebensooft sind ganz normale Radfahrer im mittleren Alter und sogar  Eltern mit kleinen Kindern in einer Weise rücksichtslos unterwegs, dass man sich fragen muss.

 

Ich würde diesen Personenkreis gerne noch erweitern, auch wenn dies nicht political correct sein sollte: Rentner. Klingt jetzt erst mal hart. Aber wie oft war es genau eine Person jenseits der 70, wackelnd/unsicher auf einem unbeleuchteten Rad mit nur optisch vorhandenen Bremsen, teilweise noch vollbepackt mit Tüten und Taschen, die mich, ob unterwegs mit Rad, Motorrad oder Auto, zu teilweise artistischen Ausweichmanövern zwangen.

Das ganze Kampfradlergewäsch ist eh für den Eimer. Man kann keine bestimmte Radlergruppe per se als "Terrorradler" brandmarken, auch nicht die in der grellbunten Gummihaut auf den 3000.- € Rädern (die wenigstens technisch ok sind). A...löcher gibts auf Rädern jeglichen Preisgefüges und in jeder Altersschicht. Einziger Weg diesem Übel beizukommen wäre aus meiner Sicht, die Diskussion wieder zu versachlichen (sprich die Vokabel "Kampf" wegzulassen, Verkehr sollte nicht zum Krieg stilisert werden), tatsächlich mehr Beamte auf den Sattel zu hieven, und die Strafen vor allem finanziell etwas "spürbarer" ausfallen zu lassen.

________
Good looking from far. But far from good looking.

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