Donnerstag, 20. Juni 2013

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Ramsauer will «Verrohung der Kampf-Radler» Einhalt gebieten
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10.04.2012 11:26 Uhr
Philidora
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Lustiger Weise ist am Rad eigentlich nur Dynamo-Beleuchtung erlaubt. Nach Regen funktioniert das Licht aber nicht immer, da glitschiges Dynamorädchen. Lieber also einen Unfall durch nicht ausreichende Beleuchtung provozieren als durchgehendes Batterie-Licht für alle auch beim Halten an der Ampel einführen? Man sollte diese Gesetzgebung bzw. Straßenverkehrsordnung auch mal mit Hilfe von RadlerInnen neu überdenken.

Radfahren in der Maxstraße ist eine Zumutung. Nun wurden/werden die Fußgängerwege noch ein Stück verbreitert. Hier hätte man auch noch jeweils wenigstens einen Meter Radstreifen hinzugeben können. Die Gehwege waren sowieso schon ausreichend breit. Bin mal gespannt, wann der erste Radler gegen eine plötzlich aufgerissene Autotüre brettert, durch das nun seitwärtige Einparken verursacht. Würde mich mal interessieren, wer von den Stadt- & Radwegeplanern selbst täglich durch unser Straßennetz gurken muss.

Radfahren ab Theater > Grottenau > Ludwigstraße & weiter ist ebenfalls eine Zumutung. Da wundert`s mich nicht, wenn viele RadlerInnen der eigenen Sicherheit zuliebe aufs relativ breite Trottoir ausweichen.

Fußgänger, die nicht nach links & nach rechts gucken, sondern einfach reinlatschen oder plötzlich stehen bleiben. Von bereits erwähnten Geisterradler-Rentnern mit Tüten & Koffern jenseits von Schulterblick ganz zu schweigen. Als RadlerIn gerät man schnell mal in die Straßenbahngleise, so öfters am Moritzplatz selbst erlebt oder beobachtet. Man stürzt unweigerlich. Einfach mal an den Herkulesbrunnen sitzen & eine Stunde dem Verkehrschaos in der Maxstraße zugucken - oder Moritz- und Rathausplatz beobachten...

Umsichtiges Fahren mit Schulterblick, ausreichend Handzeichen etc. lernt man in der Fahrschule oder eigentlich schon in der Schule. Vielleicht könnte auch Einiges (auch auf den Straßen) verbessert werden, würde man den Führerschein alle paar Jahre durch eine Prüfung auffrischen müssen. Fußgänger, Radler, Kraftfahrzeugfahrer - alle sollten ran.

 

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Lieber glorreich scheitern, als schäbig siegen. (Vita Sackville-West)

10.04.2012 11:35 Uhr
hrafnagaldr
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Zitat von Philidora
 

Lustiger Weise ist am Rad eigentlich nur Dynamo-Beleuchtung erlaubt. Nach Regen funktioniert das Licht aber nicht immer, da glitschiges Dynamorädchen. Lieber also einen Unfall durch nicht ausreichende Beleuchtung provozieren als durchgehendes Batterie-Licht für alle auch beim Halten an der Ampel einführen? Man sollte diese Gesetzgebung bzw. Straßenverkehrsordnung auch mal mit Hilfe von RadlerInnen neu überdenken.

Da hilft ein moderner Nabendynamo. Kann man zusammen mit einer LED-Lampe dauerhaft in Betrieb lassen ohne dass es stört. Macht auch nicht so einen Lärm. Aber die meisten Batteriebeleuchtungen sind auch weit mehr als ausreichend, dahingehehend dürfte die StVZO schon mal angepasst werden. Wobei die Polizei selten bis gar nicht eine ordentliche Batteriebeleuchtung beanstandet. Soviel Einsicht haben die meisten Beamten zum Glück. Aber Radler ohne Licht und vernünftig funktionierende Bremsen würde ich auch rigoros rausziehen.

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10.04.2012 11:55 Uhr
PETEGE
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Beiträge: 2012

 

Zitat von Philidora

Lustiger Weise ist am Rad eigentlich nur Dynamo-Beleuchtung erlaubt. Nach Regen funktioniert das Licht aber nicht immer, da glitschiges Dynamorädchen. Lieber also einen Unfall durch nicht ausreichende Beleuchtung provozieren als durchgehendes Batterie-Licht für alle auch beim Halten an der Ampel einführen? Man sollte diese Gesetzgebung bzw. Straßenverkehrsordnung auch mal mit Hilfe von RadlerInnen neu überdenken.

Radfahren in der Maxstraße ist eine Zumutung. Nun wurden/werden die Fußgängerwege noch ein Stück verbreitert. Hier hätte man auch noch jeweils wenigstens einen Meter Radstreifen hinzugeben können. Die Gehwege waren sowieso schon ausreichend breit. Bin mal gespannt, wann der erste Radler gegen eine plötzlich aufgerissene Autotüre brettert, durch das nun seitwärtige Einparken verursacht. Würde mich mal interessieren, wer von den Stadt- & Radwegeplanern selbst täglich durch unser Straßennetz gurken muss.

Radfahren ab Theater > Grottenau > Ludwigstraße & weiter ist ebenfalls eine Zumutung. Da wundert`s mich nicht, wenn viele RadlerInnen der eigenen Sicherheit zuliebe aufs relativ breite Trottoir ausweichen.

Fußgänger, die nicht nach links & nach rechts gucken, sondern einfach reinlatschen oder plötzlich stehen bleiben. Von bereits erwähnten Geisterradler-Rentnern mit Tüten & Koffern jenseits von Schulterblick ganz zu schweigen. Als RadlerIn gerät man schnell mal in die Straßenbahngleise, so öfters am Moritzplatz selbst erlebt oder beobachtet. Man stürzt unweigerlich. Einfach mal an den Herkulesbrunnen sitzen & eine Stunde dem Verkehrschaos in der Maxstraße zugucken - oder Moritz- und Rathausplatz beobachten...

Umsichtiges Fahren mit Schulterblick, ausreichend Handzeichen etc. lernt man in der Fahrschule oder eigentlich schon in der Schule. Vielleicht könnte auch Einiges (auch auf den Straßen) verbessert werden, würde man den Führerschein alle paar Jahre durch eine Prüfung auffrischen müssen. Fußgänger, Radler, Kraftfahrzeugfahrer - alle sollten ran.

 

Keiner, sonst würde die Planung anders aussehen.

10.04.2012 11:55 Uhr
spacevulture
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Selten so was lächerliches gelesen.

Der Ramsauer will was gegen Fahrradrowdies tun. OK, kann man machen. Sollte man vielleicht sogar mal machen. Und was tut er? Er hält seine Birne vor ein Mikrofon und schwätzt irgendeinen halbgaren anti-Fahrradfahrer-Schmarren, der bei den Leuten gut ankommt.

Falls ich mich nicht irre, ist Ramsauer Repräsentant einer Partei, die im Bund (mit einigen Unterbrechungen) seit gut 65 Jahren regiert und wenn ich nicht ganz falsch liege, ist er Minister für Verkehr (u.a.). Und alles, was ihm dazu einfällt, ist ein Interview? Wie erbärmlich ist das denn?

10.04.2012 11:57 Uhr
PETEGE
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Was bei den Radfahrern noch hinzukommt ist der Umweltbonus, damit meinen sie sie können sich alles erlauben.

10.04.2012 12:04 Uhr
0xFFF
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Zitat von Redaktion
Ramsauer will «Verrohung der Kampf-Radler» Einhalt gebieten
Peter Ramsauer will gegen aggressive Radfahrer vorgehen. Die Polizei sei manchmal überfordert, «der Verrohung dieser Kampf-Radler endlich Einhalt zu gebieten», so der CSU-Mann.
Ramsauer will «Verrohung der Kampf-Radler» Einhalt gebieten

Breites Grinsen Dann soll der gute Herr Ramsauer sich halt mal selbst an eine Straße stellen und kontrollieren.

10.04.2012 12:08 Uhr
hrafnagaldr
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Zitat von PETEGE
 

Was bei den Radfahrern noch hinzukommt ist der Umweltbonus, damit meinen sie sie können sich alles erlauben.

Demnach sollte das ja auch für Elektroautofahrer gelten oder? Was für eine dämliche Behauptung...

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10.04.2012 12:11 Uhr
heletz
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Wolkig

Typisch Ramsauer: wie er das bewerkstelligen will, sagt er nicht.

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10.04.2012 12:13 Uhr
0xFFF
Ständiges Mitglied


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Zitat von heletz
Wolkig

Typisch Ramsauer: wie er das bewerkstelligen will, sagt er nicht.

Will er doch garnicht. Das ganze dient nur dazu mal wieder in den Medien zu sein und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen.

10.04.2012 12:15 Uhr
montebaldo
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Beiträge: 8366

 

Zitat von Paul Cook
 

 

Ich würde diesen Personenkreis gerne noch erweitern, auch wenn dies nicht political correct sein sollte: Rentner. Klingt jetzt erst mal hart. Aber wie oft war es genau eine Person jenseits der 70, wackelnd/unsicher auf einem unbeleuchteten Rad mit nur optisch vorhandenen Bremsen, teilweise noch vollbepackt mit Tüten und Taschen, die mich, ob unterwegs mit Rad, Motorrad oder Auto, zu teilweise artistischen Ausweichmanövern zwangen.

Das ganze Kampfradlergewäsch ist eh für den Eimer. Man kann keine bestimmte Radlergruppe per se als "Terrorradler" brandmarken, auch nicht die in der grellbunten Gummihaut auf den 3000.- € Rädern (die wenigstens technisch ok sind). A...löcher gibts auf Rädern jeglichen Preisgefüges und in jeder Altersschicht. Einziger Weg diesem Übel beizukommen wäre aus meiner Sicht, die Diskussion wieder zu versachlichen (sprich die Vokabel "Kampf" wegzulassen, Verkehr sollte nicht zum Krieg stilisert werden), tatsächlich mehr Beamte auf den Sattel zu hieven, und die Strafen vor allem finanziell etwas "spürbarer" ausfallen zu lassen.

Die "Oldies" hatte ich schon drin, hab sie wieder rausgenommen, um mir den Hinweis darauf zu ersparen, dass die oft aufgrund ihrer körperlichgeistigen Verfassung nicht mehr in der Lage sind, sich adäquat zu verhalten und man auf ältere Menschen im Straßenverkehr ja nun mal per gesetzlicher Regelung besonders Rücksicht zu nehmen hat. Unschuldig

Aber natürlich hast du "voll Recht". Die scheren sich auch oft wenig um irgendwelche Regeln, deren Einhaltung ja auch ihrem eigenen Schutz dienen würden.

Kampfradler ist ein blöder Ausdruck, da stimme ich zu. Es gibt Bicy-Biker, die in ihrem  extrem sportlichen Auftreten so wirken wie ein von hinten anrauschender BMW auf der Autobahn - die Haifischaugen zu Schlitzen verengt - weg da. Dreißig Stundenkilometer sind auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg halt schon ziemlich schnell für die dort befindlichen Flaneure...aber die Hauptzahl der Rüpeleien und Rücksichtslosigkeiten kommt von Durchschnittradlern.

 

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OANS ZWOA DREI - GWUNNA!

10.04.2012 12:21 Uhr
spacevulture
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Zitat von heletz
Wolkig

Typisch Ramsauer: wie er das bewerkstelligen will, sagt er nicht.

 Doch. Er will den 7. Sinn reanimieren. Blink

10.04.2012 12:25 Uhr
Martin
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Locker bleiben. Nächste Woche treibt Ramsauer wieder die PKW-Maut Sau durchs Dorf, seine bisherigen Aktivitäten waren nachweislich für die Tonne (Untaugliche Wechselkennzeichen-Regelung, Reform des Punktesystems). Immerhin: Mit dem neuen Punktesystem darf man jetzt 3 statt bisher 2 mal sturzbetrunken durch die Gegend fahren, bevor der Schein endgültig weg ist. Ob er da nicht ganz uneigennützig gehandelt hat?

Martin

10.04.2012 12:35 Uhr
Bronco
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Man muss das Problem nicht kategorisieren.

Ein ignoranter Autofahrer wird auch als Radler / Fußgänger ignorant verfahren, das hat mit dem Beförderungsmittel nichts zu tun.

Allerdings gehören solche kombinierten Rad / Fusswege wie in der Hermanstrasse verboten. Da ist man morgens als Fußgänger seines Lebens nicht mehr sicher, was einem da von vorne und hinten an Radlern um die Ohren pfeift.

10.04.2012 12:38 Uhr
username72
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Beiträge: 146

naja ich wurde schon von der polizei aufgehalten und zur kasse gebeten worden weil ich ganze 2 meter auf dem fußweg und nicht auf dem radweg gefahren bin.

da komme ich mir schon verarsch.. vor von denen.

 

ich selber fahre mit helm und kleidung, bin top ausgerüstet und merke da wie die autofahrer auch davon ausgehen das ich schon selebr auf mich aufpasse. am radler mit helm kann man schonmal 30 cm näher dran vorbeifahren, der hat ja ja eh helm auf.

mich wundert vielmehr wie manche menschen überhaupt so alt werden konnten wenn man sieht wie die sich im straßenverkehr verhalten. einfach auf die straße latschen ohen links und rechts zu gucken, plötzlich stehenbleiben oder wenden usw.

hundehalter sind auch sehr umsichtig wenn die leine quer über den weg gespannt sind.

mütter mit kinder im dreirad oder bobby car, ein traum.

wenn man dan als radler vorbeikommt hinterhermaulen.

 

Zuletzt geändert von username72, am 10.04.2012 um 12:44 Uhr
10.04.2012 12:42 Uhr
_solon_
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Beiträge: 16633

 

Zitat von username72

naja ich wurde schon von der polizei aufgehalten und zur kasse gebeten worden weil ich ganze 2 meter auf dem fußweg und nicht auf dem radweg gefahren bin.

da komme ich mir schon verarsch.. vor von denen.

 

 Warum ver...?

Wo ist der grundsätzliche Unterschied bei einem Vergehen eines PKW-Lenkers oder eines Radlers?

Ein Unterschied ist, daß der Radler weniger zahlt, so ihn denn ein pflichtbewußter Polizist belangt. grummelig

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

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