Sonntag, 19. Mai 2013

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Säbelrasseln am Persischen Golf: Atomstreit mit Iran spitzt sich zu
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06.01.2012 12:19 Uhr
Altstadtbewohner
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Zitat von _solon_
 

 OK - ich beende das Thema, möchte aber gerne auf einige, unverständliche Argumentationsketten von Ihnen eingehen:

1. Ihr Schwenk vom internationalen Recht zur Straßenverkehrsordnung ist m.e. nicht ganz logisch und einleuchtend (zumindest für mich). Sie StVO ist doch national durchsetzbar -> schauen Sie mal nach Flensburg Breites Grinsen.

2. Richtig, ich kann nationals niemand zwingen in einen Vertrag einzuwilligen - aber wenn ich unterschrieben habe, und nur um das geht es hier, kann mir der Kadi im Rahmen des geltenden nationalen Rechts ganz schön Ärger bereiten. International habe ich Möglichkeiten bis zur "Ausradierung" einens Landes. Ob alle Sanktionsmöglichkeiten aber in den Verträgen genau festgelegt sind, wage ich zu bezweifeln - sie hängen von der Laune und den Waffen des Sanktionators ab. Und das ist Recht? Verwirrt

1. Es geht hier um die Frage, ob der Sinn eines Rechtssystems, welcher Art auch immer, in Abrede gestellt werden kann, nur weil eine vollständige Durchsetzbarkeit nicht möglich ist. Und meine Erfahrungen im Straßenverkehr sagen mir jeden Tag, dass die Straßenverkehrsordnung bei weitem nicht durchgesetzt wird, die massenhaften Verstöße dagegen nur minimal sanktioniert werden - und dennoch gültig ist! 

2. Sie sind doch schon recht weit beim Vertragsrecht   Breites Grinsen Nur ersetzen Sie den nationalen Richter (bei dessen Urteile auch viel mit der Laune zusammenhängt, was ich als Schöffe zu behaupten wage) durch den Sicherheitsrat. Der und nicht ein "Sanktionator" ist zuständig und auch rechtlich legitimiert, die Durchsetzung zu erzwingen, natürlich nur im Rahmen des Völkerrechts und u.a. dem Rechtsprinzip der Verhältnismäßigkeit verpflichtet. Das ist Recht, was denn sonst?

06.01.2012 12:24 Uhr
Altstadtbewohner
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Zitat von TomTinte
 

Das ist richtig.

Die UNO-Vollversammlung könnte doch beschließen. Der Sperrvertrag gilt für alle. Solange dieser nicht eingehalten wird, ruhen alle Rechte bei der UNO.

Nebenbei kann man auch das Veto-Recht im Sicherheitsrat abschaffen.

Das wäre eine Weltregierung, vielleicht sogar wünschenswert. Aber aktuell gilt: nein, das ist nicht möglich. Beschlüsse der "General Assembly" haben keinen verbindlichen Rechtscharakter,  das haben nur Beschlüsse des Sicherheitsrates. Das allgemeine Völkerrecht, das unabhängig von Verträgen gilt, kann auch nicht einfach ersetzen, was über Völkervertragsrecht nicht geschafft wird. 

06.01.2012 15:15 Uhr
Athineos
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Elegant, wie Sie es schaffen sich um meine Argumente herumzuschwindeln und ansonsten nur zu stänkern oder blumige Andeutungen loszuwerden. Wünsche weiterhin frohes Schaffen, meine Zeit ist mir für Sie zu schade. 

Was sollte ich auch noch weiter zu einem notorischen Rechthaber wie Ihnen sagen, wenn schon solon alles sagte, was zu Ihren Elaboraten zu sagen ist.

Abschließend :

ich habe es nicht nötig, mich um ernsthafte Argumente herumzuschwindeln - wie Sie es auszudrücken beliebten - oder nur zu stänkern.

Denn ... wie in den Wald hineingerufen wird, so schallt es heraus!

 

 

________
μολὼν λαβέ

Zuletzt geändert von Athineos, am 06.01.2012 um 16:36 Uhr
06.01.2012 18:31 Uhr
_solon_
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 Nur ersetzen Sie den nationalen Richter (bei dessen Urteile auch viel mit der Laune zusammenhängt, was ich als Schöffe zu behaupten wage) ....

Sie auch? Breites Grinsen

Meine Periode war in den 70iger Jahren....

 

Und nun ist wirklich Schluß in diesem Thread für mich, ich kann mit aber nicht verkneifen...

Der und nicht ein "Sanktionator" ist zuständig und auch rechtlich legitimiert, die Durchsetzung zu erzwingen, natürlich nur im Rahmen des Völkerrechts ....

wie vor gut einem Jahrzehnt im Kosovo grummelig

 

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

Zuletzt geändert von _solon_, am 06.01.2012 um 18:35 Uhr
06.01.2012 18:36 Uhr
PuK
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Zitat von _solon_
 

Meine Periode war in den 70iger Jahren....

Ich hatte noch nie eine. :sad:

06.01.2012 18:40 Uhr
Athineos
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...und wenn ich das so grob rechnerisch überschlage, müssten Sie jetzt so über 90 sein .... Hammer

( Wüßte ich es nicht besser!)

________
μολὼν λαβέ

06.01.2012 18:52 Uhr
_solon_
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Zitat von PuK
 

 

Ich hatte noch nie eine. :sad:

Auch wenns nicht leicht fällt -> 1:0 Breites Grinsen

________
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06.01.2012 18:53 Uhr
_solon_
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Zitat von Athineos
 

...und wenn ich das so grob rechnerisch überschlage, müssten Sie jetzt so über 90 sein .... Hammer

( Wüßte ich es nicht besser!)

Ja? Verwirrt

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

06.01.2012 18:57 Uhr
DerMichel
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Das sehe ich nicht als Argument. Natürlich ist das Völkerrecht etwas anderes als nationales Recht. Aber wenn die Nichtdurchsetzbarkeit einer Regel zur Aufhebung derselben führen würde, und das ist vergleichbar, dann könnten wir die Straßenverkehrsordnung locker vergessen. Gerade im Falle der Durchsetzbarkeitsanforderung hat das Völkerrecht eine schwierige Lage, aber ist keineswegs zahnlos. In vielen Fällen gibt es Sanktionsmechanismen. Vertragsstrafen greifen, z.B. bei der WTO. 

Welchen Respekt die USA dem Völkerrecht entgegenbringen, macht auch deutlich, bei wievielen internationalen Abkommen sie nicht dabei sein wollen: Kyoto, Strafgerichtshof etc.. Das würde doch keinen Sinn machen, wenn man mit einem müden Lächeln über das Völkervertragsrecht hinweggehen könnte. 

Und das Argument, einige machen mit, andere nicht, gilt nicht. Sie können auch im nationalen Recht niemanden zwingen, in einen Vertrag einzuwilligen. Aber wenn Sie es machen, dann gilt halt Pacta sunt servanda

Iran hat den NPT unterschrieben, Iran verstößt dagegen (bei den Kontrollpflichten), der Sicherheitsrat wird informiert und was dann passiert ist erst mal Sache des Sicherheitsrates. Die Verantwortung liegt dafür beim Verursacher und das ist Iran. 

Sie werden sich wundern aber ich teile einen Teil Ihrer Aussagen. Im nationalen Recht gibt es jedoch sehr wohl einige Verträge bei denen sie gezwungen sind die Bedingungen zu akzeptieren ob es Ihnen gefällt oder nicht. Als Beispiel möchte hier nur den Vertag über eine Krankenversicherung anführen. Grundsätzlich sind sie in Deutschland verpflichtet einen solchen Vertrag zu machen. Abhängig vom Anbieter, gesetzliche KV oder private KV können Sie keinen oder nur ganz beschränkt Einfluß nehmen. Weiteres Beispiel sind die KFZ-Versicherung.Auch gibt es einige Vertragsarten bei denen Sie nur einen begrenzten Spielraum in der Formulierung der Bedingungen haben als Beispiele seien hier Arbeitsverträge, Mietverträge etc. genannt..

________
    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

07.01.2012 07:54 Uhr
_solon_
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Zitat von DerMichel
 

 

Sie werden sich wundern aber ich teile einen Teil Ihrer Aussagen. Im nationalen Recht gibt es jedoch sehr wohl einige Verträge bei denen sie gezwungen sind die Bedingungen zu akzeptieren ob es Ihnen gefällt oder nicht. Als Beispiel möchte hier nur den Vertag über eine Krankenversicherung anführen. Grundsätzlich sind sie in Deutschland verpflichtet einen solchen Vertrag zu machen. Abhängig vom Anbieter, gesetzliche KV oder private KV können Sie keinen oder nur ganz beschränkt Einfluß nehmen. Weiteres Beispiel sind die KFZ-Versicherung.Auch gibt es einige Vertragsarten bei denen Sie nur einen begrenzten Spielraum in der Formulierung der Bedingungen haben als Beispiele seien hier Arbeitsverträge, Mietverträge etc. genannt..

Sie haben Recht - aber nur eingeschränkt:

ich habe nämlich bei allen Arten von Verträgen, die Sie aufführen, Wahlmöglichkeiten. Und z.B. bei Arbeitsverträgen und Mietverträgen habe ich die Möglichkeit, diese garnicht abzuschließen.

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07.01.2012 18:13 Uhr
volksdemokrat
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Großbritannien schickt Kriegsschiff zum Persischen Golf
Die Royal Navy schickt am kommenden Mittwoch ihr modernes Kriegsschiff
die "HMS Daring," vom Typ 45 Zerstörer in den Persischen Golf.
Die Präsenz des UK wird damit begründet, das die Bedrohung abgewendet werden soll,
die nach der Ankündigung des Iran,
im Falle von Ölsanktionen die Straße von Hormuz zu schließen,
besteht, berichtete der  Telegraph. "Es soll eine Botschaft an den Iran gesendet werden "
[...]
Durch die mainstreamtypischen Meldungen von Haarez und Telegraph
wird der Iran erneut als potentieller Angreifer hingestellt.
Das entspricht nicht der Wahrheit.
Die "Botschaft" des UK und die Gebaren Israels und der USA,
sind eine Drohung und Bedrohung, nicht nur für den Iran.

Nun wird's wohl bald losgehen. Achtung Atom

________
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ - Voltaire

07.01.2012 18:31 Uhr
_solon_
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Zitat von volksdemokrat
Großbritannien schickt Kriegsschiff zum Persischen Golf
Die Royal Navy schickt am kommenden Mittwoch ihr modernes Kriegsschiff
die "HMS Daring," vom Typ 45 Zerstörer in den Persischen Golf.
Die Präsenz des UK wird damit begründet, das die Bedrohung abgewendet werden soll,
die nach der Ankündigung des Iran,
im Falle von Ölsanktionen die Straße von Hormuz zu schließen,
besteht, berichtete der  Telegraph. "Es soll eine Botschaft an den Iran gesendet werden "
[...]
Durch die mainstreamtypischen Meldungen von Haarez und Telegraph
wird der Iran erneut als potentieller Angreifer hingestellt.
Das entspricht nicht der Wahrheit.
Die "Botschaft" des UK und die Gebaren Israels und der USA,
sind eine Drohung und Bedrohung, nicht nur für den Iran.

Nun wird's wohl bald losgehen. Achtung Atom

Glaub' ich nicht. 500.000 Iraner unter Waffen - oder sinds mehr - ist selbst für den hochgerüsteten Westen kein Spaziergang.

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07.01.2012 18:40 Uhr
DerMichel
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Zitat von _solon_
 

 

Glaub' ich nicht. 500.000 Iraner unter Waffen - oder sinds mehr - ist selbst für den hochgerüsteten Westen kein Spaziergang.

Kampferprobt!

________
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07.01.2012 19:28 Uhr
volksdemokrat
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Zitat von _solon_

 

Glaub' ich nicht. 500.000 Iraner unter Waffen - oder sinds mehr - ist selbst für den hochgerüsteten Westen kein Spaziergang.

 Es gibt immer ein paar Wahnsinnige, die das nicht wahrhaben wollen. Hier ein schöner Artikel: http://einarschlereth.blogspot.com/2012/01/irans-raketen-tests-verschwindet.html

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08.01.2012 06:53 Uhr
_solon_
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Zitat von volksdemokrat
 

 

 Es gibt immer ein paar Wahnsinnige, die das nicht wahrhaben wollen. Hier ein schöner Artikel: http://einarschlereth.blogspot.com/2012/01/irans-raketen-tests-verschwindet.html

Ja - aber mittlerweile spielt auch bei den USA die Fianzierung eine Rolle. Das war früher wohl nicht so.

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