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#376 (permalink) | |
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Ulm und der lange Schatten des Islamismus
Es ist wieder so weit: Die ganze Nation diskutiert über die Gefahren des radikalen Islamismus und unsere Region ist mitten in den Schlagzeilen - wie so oft. Ulm und der lange Schatten des Islamismus |
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#377 (permalink) | |
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Es hätten die Pius Brüder mit der Bibel in der Hand eine Gegendemo organisieren sollen. |
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#378 (permalink) | |
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Bei uns
gibt es immer mehr Leute, die merken, daß es keiner Religion bedarf, um ein anständiger Mensch zu sein. Ich kenne auch Menschen islamischer Herkunft, die das genau so sehen. Daher sehe ich die wichtigere Trennlinie nicht so sehr zwischen Christen und Islamisten, sondern zwischen Religionsanhängern und -ablehnern. Sie haben vollkommen Recht, daß Religion mehr trennt als vereint. Das ist aber nicht nur wegen Glaubensunterschieden ( das wäre schon grotesk ), sondern weil Religion auch oft das Mittel war, Macht und ökonomische Interessen durchzusetzen. |
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#379 (permalink) | |
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Dem Urteil des alten Friedrich N. schließe ich mich auch hier an: Sie halten Ihre "schönen Gefühle" bereits für Argumente, die Überzeugung für ein Kriterium der Wahrheit, entsprechend einem Mangel an intellektuellem Gewissen. Euer Kant hatte eigens eine Vernunft dafür erfunden, mit der man sich nicht um die Vernunft kümmert und "Du sollst" klaglos annimmt. Die Kantsche Philosophie und ihr bißchen Auklärung fanden in Deutschland so viele Freunde, weil er das Narrentum Religion über den Moralbegriff "als Essenz" rettete.
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#380 (permalink) | |
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wie sagte Mohr zum Schluss bei ttt über die hysterischen Reaktionen wegen der Koranverteilung und dem drohenden Untergang des Abendlandes: "Allah ist groß und die Meise mancher Leute auch" |
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#381 (permalink) | |
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Wer hat das gesagt? Der Sarotti-Mohr? Ach, wikipedia sagt mir gerade, dass es kein Mohr, sondern ein Moor ist, den Sie meinen. Nämlich Dieter Moor. Auch bekannt als der große Bruder von Bernd das Brot. |
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Zuletzt geändert von Zackbumm, am 15.04.2012 um 23:52 Uhr
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#382 (permalink) | |
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Kluger Mann |
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#383 (permalink) | |
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Sie verwechseln da was.....Sie meinen sicher den Dieter Nuhr. Wiki ist auch nicht allwissend. |
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#384 (permalink) | |
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#385 (permalink) | |
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#386 (permalink) | |
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#387 (permalink) | |
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Wer sich für sein Land schämt, dem bleibt immer noch der Weg in ein "besseres" Land |
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#388 (permalink) | |
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Geht doch nach drüben? Diese patriotische Logik war schon im kalten Krieg keine, bei echten Problemen hat die Mehrheit immer das getan, was sie am besten kann, nämlich schweigen. Es ist ja nicht so, dass man zwangsmissioniert wird, wie es seit über 1000 Jahren Christenbrauch ist. Die Polynesier z.B. wurden nicht lange gefragt, ob sie eine Bibel probelesen möchten, von den Feuertaufen in Südamerika ganz zu schweigen. Der Koran ist keine Eigenschöpfung der Salafisten, die sich auch nicht tarnen wie die Scientologen. Es wäre zu wünschen, dass sich möglichst viele Menschen einen geschenkten Koran zur Gemüte führen. Dann könnten sie nämlich auch beurteilen, wo und wie die Philosophie der Fundamentalisten davon abweicht. Das Buch an sich ist harmlos, selbst mindermündige Bürger werden mit Sicherheit nicht nach 3 Seiten konvertieren. Kurz: Das geschriebene Wort taugt nur solange als Symbol, solange man es nicht liest. |
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#389 (permalink) | |
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Stimmt. Wer schläft, konvertiert nicht. |
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#390 (permalink) | |
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So ist es. Religion ist das geeignete Instrument, um insbesondere Ungebildete oder sozial Benachteiligte zu mobilisieren und für die eigenen Ziele einzuspannen. Zum Teil werden die Leute auch gnadenlos abkassiert. Die Evangelikalen nehmen zum Beispiel auch hier in Deutschland den "Zehnten" von ihren Mitgliedern und die bedanken sich auch noch dafür. Die meisten Gläubigen und auch viele Religionsführer haben natürlich erst mal nichts Böses im Sinn und Glaubensgemeinschaften wirken ja auch sozial und kulturell in positiver Weise für die Gesellschaft. Allerdings wird immer Macht ausgeübt, sowohl auf die dort bei den Kirchen Beschäftigten als auch auf die von deren Leistungen Begünstigten. Deutschland ist derzeit ein reiches, friedliches und auch pluralistisches Land. Vor diesem Hintergrund fallen die negativen Aspekte der Religionen nicht weiter auf. Anders sieht es aus, wenn der Wohlstand in Gefahr ist und soziale Spannungen entstehen oder es zu erheblichen politischen Verwerfungen kommt. Dann sehen die Menschen in ihrem Nachbarn plötzlich nicht mehr den Menschen, sondern den Andersgläubigen und deswegen gefährlichen Fremden. Menschen, die vorher friedlich zusammengelebt haben, werden dann - wie im ehemaligen Jugoslawien vor nicht allzu langer Zeit - plötzlich zu Raubtieren. |
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