Dienstag, 21. Mai 2013

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Scharfe Kritik an geplanter Koran-Verteilung durch Salafisten
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15.04.2012 21:19 Uhr
Redaktion
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Ulm und der lange Schatten des Islamismus
Es ist wieder so weit: Die ganze Nation diskutiert über die Gefahren des radikalen Islamismus und unsere Region ist mitten in den Schlagzeilen - wie so oft.
Ulm und der lange Schatten des Islamismus

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

15.04.2012 21:25 Uhr
Lukas
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Es hätten die Pius Brüder mit der Bibel in der Hand

eine Gegendemo organisieren sollen. laut lachend

15.04.2012 22:20 Uhr
james16
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Bei uns

 

Zitat von leopold
 

 

 

Religion ist die Beschäftigung mit etwas, das keinen realen Hintergrund hat und die Ursache, zumindest aber der Vorwand für die meisten kriegerischen auseinandersetzungen zwischen den Völkern. Das war bisher in der Geschichte der Menschheit so und wird so bleiben, solange die Religionen nicht überwunden sind.

Was trennt Menschen mehr voneinander als die Religion? Was ist mehr die Ursache für Vorurteile als die Religion?

gibt es immer mehr Leute, die merken, daß es keiner Religion bedarf, um ein anständiger Mensch zu sein. Ich kenne auch Menschen islamischer Herkunft, die das genau so sehen. Daher sehe ich die wichtigere Trennlinie nicht so sehr zwischen Christen und Islamisten, sondern zwischen Religionsanhängern und -ablehnern. Sie haben vollkommen Recht, daß Religion mehr trennt als vereint. Das ist aber nicht nur wegen Glaubensunterschieden ( das wäre schon grotesk ), sondern weil Religion auch oft das Mittel war, Macht und ökonomische Interessen durchzusetzen.
Genau wie im Christentum gibt es im Islam eine Schicht, denen es wohl nicht nur um den Glauben geht, sondern um handfeste Interessen, die nicht so frommer Natur sind. 

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Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

15.04.2012 23:23 Uhr
bbuchsky
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Zitat von Waldmann
 

 

Es gibt nicht umsonst die starke Annahme Nicht umsonst? Starke Annahme? Wo stehts geschrieben?

Ich betrachte die Entwicklung der Religionen auch durchaus als ein Kernelement menschlicher Evolution

Das offenbart, wie wenig sie von Evolution verstehen wollen.

Moderne Zivilisation birgt die Gefahr, dass man viele Sinne nciht mehr einsetzt und verkuemmern laesst. Damit geht einem dann das Verstehen und Erfassen fuer Transzendentes oft leider verloren.

Wenn der Satz impliziert, dass alle Nichtreligiösen auch nichts von Transzendenz verstehen, wird ihre Welt so langsam scheibenartig und eindimansional.

Dem Urteil des alten Friedrich N. schließe ich mich auch hier an: Sie halten Ihre "schönen Gefühle" bereits für Argumente, die Überzeugung für ein Kriterium der Wahrheit, entsprechend einem Mangel an intellektuellem Gewissen. Euer Kant hatte eigens eine Vernunft dafür erfunden, mit der man sich nicht um die Vernunft kümmert und "Du sollst" klaglos annimmt.

Die Kantsche Philosophie und ihr bißchen Auklärung fanden in Deutschland so viele Freunde, weil er das Narrentum Religion über den Moralbegriff "als Essenz" rettete.

 

15.04.2012 23:46 Uhr
augustus
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wie sagte Mohr zum Schluss bei ttt über die hysterischen Reaktionen wegen der Koranverteilung und dem drohenden Untergang des Abendlandes:

"Allah ist groß und die Meise mancher Leute auch" Daumen rauf

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www.umfairteilen.de

15.04.2012 23:48 Uhr
Zackbumm
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Zitat von augustus
 

wie sagte Mohr zum Schluss bei ttt über die hysterischen Reaktionen wegen der Koranverteilung und dem drohenden Untergang des Abendlandes:

"Allah ist groß und die Meise mancher Leute auch" Daumen rauf

Wer hat das gesagt? Der Sarotti-Mohr?

Ach, wikipedia sagt mir gerade, dass es kein Mohr, sondern ein Moor ist, den Sie meinen. Nämlich Dieter Moor. Auch bekannt als der große Bruder von Bernd das Brot.

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"Die Fähigkeit, das Wort 'Nein' auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." - Nicolas Chamfort

Zuletzt geändert von Zackbumm, am 15.04.2012 um 23:52 Uhr
15.04.2012 23:49 Uhr
I.B.O
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Zitat von augustus
 

wie sagte Mohr zum Schluss bei ttt über die hysterischen Reaktionen wegen der Koranverteilung und dem drohenden Untergang des Abendlandes:

"Allah ist groß und die Meise mancher Leute auch" Daumen rauf

Kluger Mann Lachend

16.04.2012 00:00 Uhr
I.B.O
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Zitat von Zackbumm
 

Wer hat das gesagt? Der Sarotti-Mohr?

Ach, wikipedia sagt mir gerade, dass es kein Mohr, sondern ein Moor ist, den Sie meinen. Nämlich Dieter Moor. Auch bekannt als der große Bruder von Bernd das Brot.

Sie verwechseln da was.....Sie meinen sicher den Dieter Nuhr. Wiki ist auch nicht allwissend. Ja! Whistling

16.04.2012 00:03 Uhr
Zackbumm
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Zitat von I.B.O
 

 

Sie verwechseln da was.....Sie meinen sicher den Dieter Nuhr.

Nein.

 

________
"Die Fähigkeit, das Wort 'Nein' auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." - Nicolas Chamfort

16.04.2012 00:09 Uhr
I.B.O
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Zitat von Zackbumm
 

Nein.

Sorry, dann haben Sie natürlich recht. Kleeblatt

16.04.2012 00:10 Uhr
Zackbumm
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Zitat von I.B.O
 

 

Sorry, dann haben Sie natürlich recht. Kleeblatt

Kein Ding. ;)

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"Die Fähigkeit, das Wort 'Nein' auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." - Nicolas Chamfort

16.04.2012 05:06 Uhr
Born  
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Zitat von Waldmann
 

Massive Kritik an der Verteilung eines der heiligen Buecher?

Wo driftet Deutschland da blos hin? Man kann nur noch tiefe Scham empfinden ueber die Zustaende in diesem Land.

Das Ueberlegenheitsgefasel so einiger Threadteilnehmer spricht auch Baende.

 

 

Wer sich für sein Land schämt, dem bleibt immer noch der Weg in ein "besseres" Land 

16.04.2012 12:55 Uhr
Remarc
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Zitat von Born
 

 

Wer sich für sein Land schämt, dem bleibt immer noch der Weg in ein "besseres" Land 

Geht doch nach drüben? Diese patriotische Logik war schon im kalten Krieg keine, bei echten Problemen hat die Mehrheit immer das getan, was sie am besten kann, nämlich schweigen. Es ist ja nicht so, dass man zwangsmissioniert wird, wie es seit über 1000 Jahren Christenbrauch ist. Die Polynesier z.B. wurden nicht lange gefragt, ob sie eine Bibel probelesen möchten, von den Feuertaufen in Südamerika ganz zu schweigen. Der Koran ist keine Eigenschöpfung der Salafisten, die sich auch nicht tarnen wie die Scientologen. Es wäre zu wünschen, dass sich möglichst viele Menschen einen geschenkten Koran zur Gemüte führen. Dann könnten sie nämlich auch beurteilen, wo und wie die Philosophie der Fundamentalisten davon abweicht. Das Buch an sich ist harmlos, selbst mindermündige Bürger werden mit Sicherheit nicht nach 3 Seiten konvertieren. Kurz: Das geschriebene Wort taugt nur solange als Symbol, solange man es nicht liest.

16.04.2012 13:14 Uhr
spacevulture
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Zitat von Remarc
Das Buch an sich ist harmlos, selbst mindermündige Bürger werden mit Sicherheit nicht nach 3 Seiten konvertieren.

 Stimmt. Wer schläft, konvertiert nicht.

16.04.2012 14:10 Uhr
leopold
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Zitat von james16
Bei uns

 

gibt es immer mehr Leute, die merken, daß es keiner Religion bedarf, um ein anständiger Mensch zu sein. Ich kenne auch Menschen islamischer Herkunft, die das genau so sehen. Daher sehe ich die wichtigere Trennlinie nicht so sehr zwischen Christen und Islamisten, sondern zwischen Religionsanhängern und -ablehnern. Sie haben vollkommen Recht, daß Religion mehr trennt als vereint. Das ist aber nicht nur wegen Glaubensunterschieden ( das wäre schon grotesk ), sondern weil Religion auch oft das Mittel war, Macht und ökonomische Interessen durchzusetzen.
Genau wie im Christentum gibt es im Islam eine Schicht, denen es wohl nicht nur um den Glauben geht, sondern um handfeste Interessen, die nicht so frommer Natur sind. 

 

So ist es. Religion ist das geeignete Instrument, um insbesondere Ungebildete oder sozial Benachteiligte zu mobilisieren und für die eigenen Ziele einzuspannen. Zum Teil werden die Leute auch gnadenlos abkassiert. Die Evangelikalen nehmen zum Beispiel auch hier in Deutschland den "Zehnten" von ihren Mitgliedern und die bedanken sich auch noch dafür.

Die meisten Gläubigen und auch viele Religionsführer haben natürlich erst mal nichts Böses im Sinn und Glaubensgemeinschaften wirken ja auch sozial und kulturell in positiver Weise für die Gesellschaft. Allerdings wird immer Macht ausgeübt, sowohl auf die dort bei den Kirchen Beschäftigten als auch auf die von deren Leistungen Begünstigten.

Deutschland ist derzeit ein reiches, friedliches und auch pluralistisches Land. Vor diesem Hintergrund fallen die negativen Aspekte der Religionen nicht weiter auf. Anders sieht es aus, wenn der Wohlstand in Gefahr ist und soziale Spannungen entstehen oder es zu erheblichen politischen Verwerfungen kommt. Dann sehen die Menschen in ihrem Nachbarn plötzlich nicht mehr den Menschen, sondern den Andersgläubigen und deswegen gefährlichen Fremden. Menschen, die vorher friedlich zusammengelebt haben, werden dann - wie im ehemaligen Jugoslawien vor nicht allzu langer Zeit - plötzlich zu Raubtieren.

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