Donnerstag, 23. Oktober 2014

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Schlägereien bei Nachtumzug in Münsterhausen: zwei Polizisten verletzt
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04.02.2013 09:12 Uhr
Redaktion
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Schlägereien bei Nachtumzug in Münsterhausen: zwei Polizisten verletzt

Zwei Polizeibeamte leicht verletzt, Schlägereien, ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz: Während und nach dem großen Münsterhauser Nachtumzug hatte die Polizei viel zu tun.
Schlägereien bei Nachtumzug: zwei Polizisten verletzt

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Zuletzt geändert von Anonyme, am 04.02.2013 um 10:02 Uhr
04.02.2013 09:12 Uhr
muellerei
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Da frage ich mich schon...

wie lange denn soche Veranstaltungen noch genehmigt werden, wenn die Sicherheitsprobleme nicht in den Griff zu bekommen sind.

Warum werden denn dem Veranstalter nicht wesentlich umfangreichere Auflagen gemacht? Ist denn die körperliche Unversehrtheit der Teilnehmer weniger wert als eine zweifelhafte, profane Belustigung.

04.02.2013 10:39 Uhr
Gast_1603336853
gelöscht
Beiträge: 3551

 

Zitat von muellerei
Da frage ich mich schon...

wie lange denn soche Veranstaltungen noch genehmigt werden, wenn die Sicherheitsprobleme nicht in den Griff zu bekommen sind.

Warum werden denn dem Veranstalter nicht wesentlich umfangreichere Auflagen gemacht? Ist denn die körperliche Unversehrtheit der Teilnehmer weniger wert als eine zweifelhafte, profane Belustigung.


Hmm, an welche Maßnahmen denken Sie hier konkret ?, Alkoholverbot oder Maskierungsverbot auf einem Faschingsball, ich denke dies wäre alles nur schwer durchsetzbar. Auch kann man nicht jedem eine Anstandsperson zur Seite stellen die dafür sorgt dass das übersteigerte Ego gegenüber dem Verstand nicht die Oberhand gewinnt.

Ja, und ist der Fasching dann vorbei geht es allmählich wieder in die Frühlings und Sommersaison mit den dazugehörigen Festen. Da wird es dann erst recht wieder lustig wenn sämtliche Pappnasen dann wieder unterwegs sind die sich jetzt noch bei dem mießen Wetter nicht auf die Strasse trauen.

04.02.2013 11:36 Uhr
HamsterX  
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Generation-BLÖD hatte an diesem Tag Ausgang. Die Folgen: Siehe Bericht in der AZ

________
Ungebildete verwenden Anglizismen falsch. Halbgebildete verwenden sie richtig. Gebildete Menschen verwenden Anglizismen gar nicht.

04.02.2013 13:01 Uhr
muellerei
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Da gibts schon was!

Ich denke hier in erster Linie an eine wesentlich höhere Zahl von Securities, die dann diese Angriffe schon im Entstehen unterbinden können. Aber da jammern die Veranstalter, weil das ja ihren Gewinn schmälert. Dann gehts um eine zeitliche Einschränkung. Nach meiner Erfahrung nimmt der Alkholpegel bei den Teilnehmern und ihre Aggressivität progressiv zur Dauer der Veranstaltung zu. Problem beim Veranstalter: läuft auch der Gewinnmaximierung zuwider! Dann gehts weiter mit dem Vollzug bestehender Gesetze z. B. Ausschankverbot an erkennbar Betrunkene, Vollzug des Jugendschutzgesetzes u.s.w. Aber unter dem trojanischen Pferd "Faschingsveranstaltung" wollen oder trauen sich das die Behörden nicht durchsetzen und kontrollieren (haben Sie jemand vom Jugendamt in Münsterhausen gesehen?) und schon gleich gar nicht will das der Veranstalter, die Polizei (und der Steuerzahler) räumen im Nachhinein bildlich gesehen schon auf.

 

 

Zitat von hml

 


Hmm, an welche Maßnahmen denken Sie hier konkret ?, Alkoholverbot oder Maskierungsverbot auf einem Faschingsball, ich denke dies wäre alles nur schwer durchsetzbar. Auch kann man nicht jedem eine Anstandsperson zur Seite stellen die dafür sorgt dass das übersteigerte Ego gegenüber dem Verstand nicht die Oberhand gewinnt.

Ja, und ist der Fasching dann vorbei geht es allmählich wieder in die Frühlings und Sommersaison mit den dazugehörigen Festen. Da wird es dann erst recht wieder lustig wenn sämtliche Pappnasen dann wieder unterwegs sind die sich jetzt noch bei dem mießen Wetter nicht auf die Strasse trauen.

 

05.02.2013 21:51 Uhr
Td1860
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Beiträge: 6

 

Zitat von muellerei
Da frage ich mich schon...

wie lange denn soche Veranstaltungen noch genehmigt werden, wenn die Sicherheitsprobleme nicht in den Griff zu bekommen sind.

Warum werden denn dem Veranstalter nicht wesentlich umfangreichere Auflagen gemacht? Ist denn die körperliche Unversehrtheit der Teilnehmer weniger wert als eine zweifelhafte, profane Belustigung.

Was kann da ein Veranstalter dafür, wenn sich die Teilnehmer mit selbst mitgebrachtem Alkohol zuschütten!

 Das Problem ist doch, dass diese Leute nicht wissen wann sie aufhören sollten zu trinken und sich dann nicht mehr unter Kontrolle haben.

 

Zitat von muellerei
Da gibts schon was!

Ich denke hier in erster Linie an eine wesentlich höhere Zahl von Securities, die dann diese Angriffe schon im Entstehen unterbinden können. Aber da jammern die Veranstalter, weil das ja ihren Gewinn schmälert. Dann gehts um eine zeitliche Einschränkung. Nach meiner Erfahrung nimmt der Alkholpegel bei den Teilnehmern und ihre Aggressivität progressiv zur Dauer der Veranstaltung zu. Problem beim Veranstalter: läuft auch der Gewinnmaximierung zuwider! Dann gehts weiter mit dem Vollzug bestehender Gesetze z. B. Ausschankverbot an erkennbar Betrunkene, Vollzug des Jugendschutzgesetzes u.s.w. Aber unter dem trojanischen Pferd "Faschingsveranstaltung" wollen oder trauen sich das die Behörden nicht durchsetzen und kontrollieren (haben Sie jemand vom Jugendamt in Münsterhausen gesehen?) und schon gleich gar nicht will das der Veranstalter, die Polizei (und der Steuerzahler) räumen im Nachhinein bildlich gesehen schon auf.

 

 

 

Was soll das Jugendamt bei so einer Veranstaltung? Verwirrt

Die Pflichten eines Erziehungsberechtigten übernehmen, weil diese selber nicht in der Lage dazu sind?

Und überhaupt: Kostet das den Steuerzahler nichts?

Zu den Securities: An wieviele dachten sie denn bei ca. 7000 anwesenden Personen?

06.02.2013 08:52 Uhr
muellerei
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Jugendamt?

 

 

 

 

 

Zitat von Td1860

 

Was kann da ein Veranstalter dafür, wenn sich die Teilnehmer mit selbst mitgebrachtem Alkohol zuschütten!

 Das Problem ist doch, dass diese Leute nicht wissen wann sie aufhören sollten zu trinken und sich dann nicht mehr unter Kontrolle haben.

 

Was soll das Jugendamt bei so einer Veranstaltung? Verwirrt

Die Pflichten eines Erziehungsberechtigten übernehmen, weil diese selber nicht in der Lage dazu sind?

Und überhaupt: Kostet das den Steuerzahler nichts?

Zu den Securities: An wieviele dachten sie denn bei ca. 7000 anwesenden Personen?

Der Vollzug des Jugendschutzgesetzes obliegt noch immer dem Jugendamt. Und Kontrollen bei einschlägigen Veranstalltungen sind in vielen Landkreisen selbstverständlich und die Gesellschaft kann sie wohl auch erwarten, wofür sind die Leute denn da? Zur Anzahl der Securities: da gibts feste Absprachen und Vorgaben, leider wird immer wieder und viel zu leichtsinnig auf Bitten und Betteln der Veranstalter nach unten davon abgewichen, nicht selten wird "gedroht" die Veranstaltung andernfalls wegen mangelnder Rendite platzen zu lassen. Und das will niemand, da werden schon lieber ein paar eingeschlagene Kiefer und gebrochene Nasen in Kauf genommen.

06.02.2013 10:15 Uhr
Td1860
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Ich glaube nicht, dass Sie bei den zuständigen Behörden mit "Bitten und Betteln" etwas erreichen.

Außerdem wurde von der Polizei und den Behörden die Organisation der Veranstaltung ausdrücklich gelobt.

Zitat: "Die Feuerwehr, der Sicherheits- und Rettungsdienst sowie die Polizei waren mit starken Kräften vor Ort. Auch seitens der
 Veranstalter war alles gut aufgebaut."

06.02.2013 11:05 Uhr
muellerei
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Dann sind wir halt alle zufrieden.

 

Zitat von Td1860

Ich glaube nicht, dass Sie bei den zuständigen Behörden mit "Bitten und Betteln" etwas erreichen.

Außerdem wurde von der Polizei und den Behörden die Organisation der Veranstaltung ausdrücklich gelobt.

Zitat: "Die Feuerwehr, der Sicherheits- und Rettungsdienst sowie die Polizei waren mit starken Kräften vor Ort. Auch seitens der
 Veranstalter war alles gut aufgebaut."

O. k., wenn Sie den Artikel lesen und mit all den "Sicherheitsstörungen" gut leben können brauchen wir nicht zu diskutieren.

Und wenn Polizei und die "Behörden" (welche) das auch so sehen, dann ist mir das auch recht, nur frage ich mich dann, in welchen Staat wir leben. Mein Sohn  hat völlig unschuldig vor wenigen Jahren bei einer ähnlichen Veranstaltung ein paar Schläge ins Gesicht bekommen, nur weil er einem ins Gesicht geschaut hat. Nach langen Ermittlungen konnte die Polizei die Tat klären und der notorische Täter hat dann vom Richter auch das Richtige gehört. Wir sind in der Familie also mit Schlägereien bei Veranstaltungen besonders empfindlich zumal ich weiß, dass die Täterermittlung oft sehr schwierig ist und das Opfer sich mit den Folgen alleingelassen fühlt.

Zum Bitten und Betteln: Selbstverständlich wird über die Zahl der Securities verhandelt. Das mag z. B. bei überregionalen Großveranstaltungen anders sein ,aber wenn Sie heute von einem Faschingsverein oder von einer K 12 des Gymnasiums bei einer Party überhaupt professionelle Sicherheitsleute verlangen  dann beginnt das Geheule, das weiß ich.

Zuletzt geändert von muellerei, am 06.02.2013 um 12:45 Uhr
06.02.2013 16:16 Uhr
Td1860
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Beiträge: 6

 

Zitat von muellerei
Dann sind wir halt alle zufrieden.

 

O. k., wenn Sie den Artikel lesen und mit all den "Sicherheitsstörungen" gut leben können brauchen wir nicht zu diskutieren.

Und wenn Polizei und die "Behörden" (welche) das auch so sehen, dann ist mir das auch recht, nur frage ich mich dann, in welchen Staat wir leben. Mein Sohn  hat völlig unschuldig vor wenigen Jahren bei einer ähnlichen Veranstaltung ein paar Schläge ins Gesicht bekommen, nur weil er einem ins Gesicht geschaut hat. Nach langen Ermittlungen konnte die Polizei die Tat klären und der notorische Täter hat dann vom Richter auch das Richtige gehört. Wir sind in der Familie also mit Schlägereien bei Veranstaltungen besonders empfindlich zumal ich weiß, dass die Täterermittlung oft sehr schwierig ist und das Opfer sich mit den Folgen alleingelassen fühlt.

Zum Bitten und Betteln: Selbstverständlich wird über die Zahl der Securities verhandelt. Das mag z. B. bei überregionalen Großveranstaltungen anders sein ,aber wenn Sie heute von einem Faschingsverein oder von einer K 12 des Gymnasiums bei einer Party überhaupt professionelle Sicherheitsleute verlangen  dann beginnt das Geheule, das weiß ich.

Nein, ich kann mit den "Sicherheitsstörungen" sicher auch nicht leben.

Nur: Bei einer solchen Großveranstaltung ist es für den Veranstalter schlichtweg unmöglich alle Risiken für die Teilnehmer und Besucher auszuschliessen.


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