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#1 (permalink) | |
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Neu-Ulm: Schüler droht, Lehrerin umzubringen
Ein 14-jähriger Schüler rastet im Unterricht völlig aus und droht, seine Lehrerin zu töten. Der Junge fällt nicht zum ersten Mal negativ auf. |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 11.02.2012 um 12:53 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Wegen der MORDDROHUNGEN?
Bloß gut, daß uns damals nicht so gut zugehört worden ist, sonst wäre wohl die ganze Klasse in den Knast gewandert ... ok, außer den zwei Strebern natürlich ... Wie pädagogisch ist das denn? |
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#3 (permalink) | |
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Und muss man für eine Bedrohung im strafrechtlichen Sinn diese nicht eigentlich gegenüber dem Bedrohten äußern? |
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#4 (permalink) | |
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Andere Zeiten
Ihr solltet auch schon mitbekommen haben, dass solche Drohungen im Gegensatz zu früher nicht nur leere Phrasen bleiben! Wenn später etwas passiert, fragen wieder alle (auch Ihr) warum nicht schon vorher etwas unternommen wurde. Oder traut Ihr euch die Ernsthaftigkeit seiner Aussage einzuschätzen? Zu unserer Zeit hätte es zuhause ein paar hinter die Ohren gesetzt, wenn das raus gekommen wäre!
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#5 (permalink) | |
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Wenn WAS rausgekommen wäre...? |
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#6 (permalink) | |
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Es steht nicht im Artikel, dass er wegen Bedrohung angezeigt wurde. In dem Falle könnte ich mir "Ankündigung einer Straftat" als Tatbestand vorstellen. |
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#7 (permalink) | |
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Soweit ich das mitbekommen habe, haben schoolshoter z.B. ihre Taten eben nicht vorher angekündigt. Bzw. nicht in jedem Fall. Und dahergesagt wird schnell was. |
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#8 (permalink) | |
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Was ist ein "schoolshoter"?
Meinen Sie einen "School Shooter" oder auch " Amokläufer an einer Schule"?
Zum Fall selbst: Ich kann nicht verstehen, warum hier sofort die Polizei eingeschaltet wird, anstatt erst mal in Ruhe Gespräche mit dem Jugendlichen zu führen. Der Junge scheint unter großem psychischem Stress zu stehen. So eine Ankündigung und so ein Verhalten zeigt man ja nicht einfach so. An jede Schule gehören eigentlich Schulsozialarbeiter, um die gesellschaftlichen Brennpunkte und Problemfälle, die sich natürlicherweise aus dem gesellschaftlichen Verfall und dem Nichtinteresse an Kindern und Jugendlichen ergeben, zu erkennen, aufzufangen und kompetente Hilfe anzubieten. Eine Schande, dass die Kosten für Schulsozialarbeit von der bayerischen Staatsregierung auf die Kommunen abgewälzt werden und in ganz Bayern nur rund 450 Sozialarbeiter an Schulen beschäftigt sind.
Eine Angehörige von mir ist Lehrerin an einer Hauptschule auf dem Land. Verbale und auch körperliche Bedrohungen ihr gegenüber sind fast an der Tagesordnung. Die Jugendlichen kommen oftmals aus verheerenden Elternhäusern und haben nirgendwo einen Halt, finden keine Zuwendung und keine Aufmerksamkeit. Die Zustände an manchen Hauptschulen sind unfassbar und für die Lehrer alleine nicht mehr zu bewältigen. Strafanzeige zu stellen und den Jugendlichen zu bestrafen, ist jedoch der falsche Weg, wie ich meine. Mehr Geld in die Schulsozialarbeit und in die Kinder und Jugendlichen stecken !
Auch diese Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft, in die wir investieren sollten!
Anonyme |
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#9 (permalink) | |
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Nein, ich meine einen school shooter. Einen Amokläufer garantiert nicht, da ein Amoklauf stets spontan erfolgt, die school shootings aber immer vorbereitet waren. Ein Amokläufer tötet sich am Ende eines Amoklaufes nicht selbst, sondern kann sich an nichts erinnern. Das ist bei school shootings nicht der Fall.
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#10 (permalink) | |
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Intressant, wie hier immer wieder Haare gespaltet werden. Selbst wenn das Haar noch so dünn ist. (edit/NUB 7.2) |
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Zuletzt geändert von Moderator, am 09.02.2012 um 21:27 Uhr
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#11 (permalink) | |
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Sie haben sicherlich Recht mit Ihren Beobachtungen. Allerdings finde ich es nicht angemessen, einem Lehrer und dem Rest der Klasse ein derart psychisch gestörtes Kind zuzumuten. Der Junge gehört in psychiatrische Behandlung, aber nicht in einen normalen Unterricht. Offensichtlich ist er nicht das erste Mal negativ aufgefallen und ich finde es zum Schutz der anderen Unterrichtsteilnehmer durchaus richtig, dass der Junge der Polizei übergeben wird. Was muss denn noch alles passieren, bevor ihm endlich mal jemand die Grenzen zieht, die er so dringend braucht??
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#12 (permalink) | |
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Keiner weiß - aufgrund des Berichtes schon gar nicht - ob der Schüler überhaupt "psychisch gestört" ist. Ebenso kann es sein, daß er seit Schuljahresbeginnn systematisch von der Lehrerin gemobbt wurde. Parallelfälle gibt es ja zuhauf. Auf dieses Mobbing durch Lehrer reagierten die meisten Schüler mit Rückzug und Resignation, wenige aber wehren sich und werden aggressiv, wenn nicht erkannt wird, daß sie sich eventuell zurecht wehren, aber nicht wissen, wie sie das richtig tun sollen. |
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#13 (permalink) | |
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Das ist Ihre Meinung, derer Sie ja nicht müde werden immer wieder zu betonen. Die allgemeine Ansicht zu dem Begriff Amoklauf hat sich aber gewandelt und das sollten Sie einfach mal akzeptieren. So stands ja auch in meinem Link und so stehts auch noch hier geschrieben: Amok wird im Anhang II zum ICD-10 (Forschung und Praxis) für Indonesien und Malaysia aufgeführt und wie folgt beschrieben: „ Eine willkürliche, anscheinend nicht provozierte Episode mörderischen oder erheblich destruktiven Verhaltens, gefolgt von Amnesie oder Erschöpfung. Viele Episoden gipfeln im Suizid“ (S.207). [2] [3] Diese Definition der WHO wird in der sozialwissenschaftlichen Forschung jedoch mittlerweile als unzureichend wahrgenommen. Es gilt heute als empirisch abgesichert, dass eine Vielzahl der Taten nicht impulsiv stattfindet, sondern oft sogar über mehrere Jahre hinweg detailliert durch die Täter geplant wurde. Um Gewalthandlungen wie beispielsweise in Erfurt oder Emsdetten zu erklären, wird folgende Neudefinition vorgeschlagen: „Bei einem Amoklauf handelt es sich um die (versuchte) Tötung mehrer Personen durch einen einzelnen, bei der Tat körperlich anwesenden Täter mit (potenziell) tödlichen Waffen innerhalb eines Tatereignisses ohne Abkühlungsperiode, das zumindest teilweise im öffentlichen Raum stattfindet.“ [4]
Zu dem aktuellen Fall nochmal: Ein Amoklauf kann auch ein erweiterter Suizid sein und ich denke, wenn ein junger Mensch so eine Tat ankündigt, dann ist das wie ein Hilfeschrei bei einem angekündigten Suizid zu betrachten und darauf mit Strafe zu reagieren ist grundverkehrt und schiebt das Problem nur, anstatt zu lösen.
Noch etwas zu Ihnen, heletz: Sie schrieben ursprünglich"schoolshoter", was an sich schon falsch ist. Und auch ist bei eingedeutschten Begriffen die Kleinschreibung nicht üblich, sondern es wird groß geschrieben. Außerdem gehört der Begriff nicht zusammen geschrieben. Normalerweise wäre mir ja die Schreibweise wurscht, aber bei Ihnen schaut man da doch etwas genauer hin. Anonyme |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 09.02.2012 um 14:46 Uhr
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#14 (permalink) | |
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Selten so einen Käse gelesen. Sie wissen gar nichts und klagen einfach mal pauschal die Lehrer an.
Anonyme
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#15 (permalink) | |
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Das ist nicht meine Meinung, sondern die korrekte Definition. In letzter Zeit versuchen Medien - vor allem die Zeitung mit den vier Buchstaben - school shootings umzudeuten in ein Wort mit ebenfalls vier Buchstaben. Das liegt wahrtscheinlich daran, daß sich vier Buchstaben als Headline größer- schreiender - drucken lassen als der korrekte Begriff school shooting. Leider schließen sich diesem falschen Begriff viele Schreiberlinge an, ich vermute, es liegt daran, daß sie die korrekte Definition nicht kennen. Wikipedia ist immer noch kein seriöses Nachschlagewerk, da es trotz seit einiger Zeit eingeführter Moderation immer noch möglich ist, Begriffe zu verfälschen oder verfälschend darzustellen. So ist es auch im vorliegenden Fall. Und wenn andere hundertmal behaupten, eins plus eins sei drei, so werde ich das nicht nachplappern. Eine falsche Behauptung wird durch tausendfache Wiederholung nicht richtiger. |
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