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#211 (permalink) | |
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Ja Leopold, da sehen wir wieder wie Sie Beiträge lesen auf die Sie teilweise sogar antworten. Den Umstand, dass die Schweiz selber gestohlene Daen verwendet habe ich schon vor einigen Tagen in die Diskussion eingebracht. Sie müssen jedoch beachten, dass diese Daten einem Treuhänder, Batliner, ein Freund von Helmut Kohl, in Lichtenstein gestohlen wurden. Also keiner Bank. Deswegen ist es nach wie strittig ob dies die selben Auswirkungen hat. Ich betrachte dies jedoch als Haarspalterei. Siehe Beitrag # 14. |
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Zuletzt geändert von DerMichel, am 05.04.2012 um 20:40 Uhr
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#212 (permalink) | |
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Ich habe leider nicht die Zeit, hier jede Diskussion in jeder Verästelung nachzuverfolgen. Fakt ist jedenfalls, dass die Schweiz mit zweierlei Maß misst; der Schweiz geht es nur um die Erhaltung des lukrativen Geschäfts ihrer Banken. Dass sie damit anderen Ländern massiv schaden, ist den Schweizern egal. |
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#213 (permalink) | |
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Leopold hat mal wieder recht. Das Schmarotzerland Schweiz lebt zum Teil auf Kosten anderer. Aber auch unser Land trägt durch lasche Gesetze und ebensolchen Umgang mit der Schweiz dazu bei. Da sind die Amis (USA) bekanntlich aus anderem Holz geschnitzt, wenn es um ihre Vorteile geht. Die hätten den Eidgenossen ihre Filialen in USA zugemacht, wenn sie die Namen der Steuerflüchtlinge nicht herausgerückt hätten. |
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#214 (permalink) | |
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So lasch sind wir gar nicht: Steuerfahnder verhandelt über neue Datenpakete aus der Schweiz Schweizer Behörden werfen ihm Wirtschaftsspionage vor, doch der Wuppertaler Steuerfahnder Peter B. gibt sich unbeeindruckt. Nach SPIEGEL-Informationen will er zwei weitere Datenpakete aus der Schweiz kaufen. An den Kosten will sich das Finanzministerium zur Hälfte beteiligen.
Ein Lob den deutschen Finanzbeamten!
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#215 (permalink) | |
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Dieses Abkommen ist eben nicht zukunftsgerichtet,
sondern in die Vergangenheit, in der nicht zuletzt auch viele CSU- und CDU-Größen ihre bzw. Partei-Gelder in die Schweiz verschoben haben. Um den Schutz solcher kriminellen Praktiken einer asozialer "Elite" geht es. Wenn nun eben Politiker dieser Parteien ein Abkommen mit einem Land abschließen, das kriminelle Steuerhinterzieherei zum Geschäftsmodell erhoben hat, und damit jegliche Strafverfolgung sowohl der Steuerhinterzieher als auch der dabei helfenden Banker verhindern - und dabei auch noch Schlupflöcher lassen, damit die Kriminellsten ihre Gelder noch in aller Ruhe woanders verstecken können - , dann ist das Strafvereitelung im Amt durch unsere Regierung. Das ist Gift für unsere Gesellschaft und gefährdet deren Zusammenhalt. Das bilaterale Abkommen zwischen der Schweiz und Deutschland unterläuft zudem ein Abkommen zwischen der EU und der Schweiz, das dringend notwendig ist und sich an dem orientieren muss, was die USA der Schweiz vorgeben. Schäuble und Co. versuchen mit ihrem rechtlich unsäglichen Weg genau dem zuvor zu kommen. Und da scheint den Beteiligten die bezeichnende Idee gekommen zu sein, doch mal mit einem (genau getimten9 substanzlosen Haftbefehl gegen deutsche Steuerfahnder vom tatsächlichen Sachverhalt abzulenken und dann (absurderweise) das Abkommen damit zu begründen, dadurch deutsche Steuerfahnder zu schützen. Gut, dass man sich bei so billigen Fakes auf eine eigenes Denken weitgehend vermissen lassende „Journalistenmeute“ verlassen kann: Die hat den faulen Knochen dankbar aufgegriffen und artig bis zum geht nicht mehr wiedergekäut. |
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#216 (permalink) | |
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Getöse im Steuerstreit
Vermutlich werden wir bis nach den Wahlen im Mai warten müssen, bis das Getöse im deutsch-Schweizer Steuerstreit einer sachlichen Diskussion weicht. Getöse im Steuerstreit |
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#217 (permalink) | |
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Steueroase Deutschland
Auf wessen Kosten lebt (zum Teil) Deutschland? Auch wenn die Schweiz an erster Stelle steht, rangiert im Index des "Tax Justice Network" Deutschland immerhin auf Platz 9 von 71 Plätzen. Insbesondere für "massive illegale Geldströme" aus Entwicklungsländern scheint Deutschland lt. diesem Artikel ein sicherer Hafen zu sein. |
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#218 (permalink) | |
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Finanzminister der "Freund" der Steuerhinterzieher
Das ganze Abkommen ist nichts anderes als eine vom Finanzminister gedeckte Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Zur Geschichte: Einführung der Kapitalertragsteuer in der BRD 1993 Durch die rückwirkende Legalisierung der Steuerhinterziehung macht sich der Finanzminister m.E. der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig. Zur Verdeutlichung mal eine paar Zahlen: Ursprungskapital (unversteuert) - Ersparnis bei Spitzensteuersatz bis 1993 54 % Einkommensteuer zzgl. Soli Zinserträge von 1993 bis 2008 (unversteuert) - Ersparnis bei Spitzensteuersatz je nach Jahr 54 % bis 42 % zzgl. Soli Zinserträge ab 2009 (unversteuert) - Abgeltungssteuer 25 % zzgl. Soli (eingeführt von SPD Finanzminister Eichel, was für ein Witz, Kohl hätten Sie dafür gelyncht) Und jetzt soll ein Steuersatz von durchschnittlich 20 % angewandt werden. Der Steuersatz der durch die Medien geistert mit ca. 40 % wird nur in etwa 1 % der Fälle zum Tragen kommen ! Am schlimmsten ist aber, dass er seinen Steuerfahnungsbehörden massiv in den Rücken fällt. Die hätten nämlich mittlererweile in vielen Fällen stichhaltige Beweise und könnten Verfahren eröffnen. Dies wird alles durch das Abkommen zu nichte gemacht. Aber wer weiß, vielleicht hat die CDU auch noch "jüdische Vermächtnisse" bei den Eidgenossen angelegt. Wäre ja nix neues, aber wir wissen es nicht mehr (Spende Schreiber usw.). Das Abkommen muss unbedingt verhindert werden !# mfg
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#219 (permalink) | |
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Richtig! Mich irritieren überdies in den Zeitungsbeiträgen und Kommentaren die dazu veröffentlichten Zahlen: Schätzungen gehen von 100 bis 200 Milliarden unversteuertem deutschen Schwarzgeld in der Schweiz aus. Der im Abkommen vereinbarte Steuersatz liegt nun zwischen 21 % und 41 % (wobei die 41 % wohl nur in der Theorie vorkommen). Schäuble erwartet im ersten Jahr ein Steueraufkommen von bis zu 10 Milliarden, danach eine Milliarde pro Jahr. Nun frage ich mich, wie das alles zusammenpasst: Bei Ansatz der unteren Grenzen für Schwarzgeld (100 Milliarden) und Steuersatz (21 %) müsste sich eigentlich ein Erstbetrag von 21 Millarden Steueraufkommen ergeben. Da Schäuble nur mit bis zu 10 Milliarden rechnet, beträgt der erwartete durchschnittliche Steuersatz also höchstens 10 %! Umgekehrt rechnet die SPD nur mit 2 Milliarden Steueraufkommen. Bei im schlimmsten Fall 200 Milliarden Schwarzgeld beträgt der durchschnittliche Steuersatz dann nur noch stolze 1 %. Irgendwo zwischen diesem Wert und den den 10 % von Schäuble liegt wohl die Wahrheit. Als Gegenleistung erhalten die Steuerhinterzieher ausreichend Gegelegenheit, ihr Geld bis zum Jahresende woanders zu verstecken, Anonymität, Straffreiheit und weitgehende Sicherheit vor Nachforschungen in der Zukunft. Ein gutes Geschäft - allerdings nicht für die ehrlichen Steuerzahler. |
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#220 (permalink) | |
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Ich erkläre mir die Differenz mit den bestehenden Verjährungsfristen. M. W. liegt die aktuelle Verjährungsfrist für eine Steuerschuld bei 5 Jahren. Kann ein deutscher Anleger nachweisen, dass sein Kapital bereits länger als 5 Jahre in der Schweiz liegt, greift meines Erachtens die Verjährung. Zudem ist zu unterscheiden zwischen der Versteuerung des Kapitalstamms und der Zinserträge. Die Zinserträge in der Schweiz werden bisher schon mit 35% pauschal quellenbesteuert und zumindest zum Teil an den deutschen Staat abgeführt. Unabhängig davon, ob nun legales Geld oder Schwarzgeld, sofern die Einlage in Form einer Buchwährung vorliegt. Martin |
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#221 (permalink) | |
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Ich erklär mir die Differenzen damit, dass die deutsche Öffentlichkeit mit hohen Prozentzahlen hinters Licht geführt werden soll, die mit den realen Steuersätzen rein gar nichts zu tun haben. Das ist ähnlich wie mit den Spitzensteuersätzen in unserem Steuersystem. Die zahlt nur der kleine Mann. Die, die richtig Geld verdienen und haben, zahlen doch nur Bruchteile davon. |
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#222 (permalink) | |
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Martin |
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#223 (permalink) | |
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Ich habe im Gegensatz zu Ihnen eben auch ein Herz für die Kleinbürger. |
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#224 (permalink) | |
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Steuerabkommen mit der Schweiz im Kabinett gebilligt
Steuerabkommen verabschiedet: Das Bundeskabinett hat das umstrittene Steuerabkommen mit der Schweiz in seiner überarbeiteten Fassung gebilligt. Die Opposition ist weiter dagegen. Steuerabkommen mit der Schweiz im Kabinett gebilligt |
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#225 (permalink) | |
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Und schwarzes Business wird weiter blühen und riechen?
Wann wird volle Liste der deutschen Richter, Staatsanwälte, Polizeichefs, privaten Anwälte veröffentlicht, die "schwarzen" und "grauen" Konten im Ausland haben? Namen, bitte! Echte Namen, keine Pseudonyme! |
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