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#1 (permalink) | |
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Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger auf Rekordniveau
Die Arbeitsagenturen haben im vergangenen Jahr so viele Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger verhängt wie nie zuvor. Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger auf Rekordniveau |
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#2 (permalink) | |
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Darauf ist die Agentur für Arbeit sicher stolz
Bei der Menge an Sanktionen würe ich als Agentur für Arbeit mal überlegen, ob da am System net was falsch läuft! Ich würde mich fragen, warum kommt es dazu dass es Läute lieber auf Sanktionen ankommen lassen als ihren "Pflichten" nach zu kommen? Übrigens Sanktion war noch nie ein Mittel zum Erfolg wenn man ein Verhalten wollte es sei denn man macht es alla Stasi! |
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#3 (permalink) | |
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Ich begrüße es immer, wenn konsequent gegen Leute vorgegangen wird, die unseren Staat betrügen und/oder seine Finanzen schädigen. Das gilt aber nicht nur für Sozialbetrüger, sondern gleichermaßen für Steuerbetrüger und Politiker, die das ihnen anvertraute Geld verpulvern.
Sollen wir die Steuererhebung einstellen, weil es Steuerhinterzieher gibt? Geschwindigkeitsbeschränkungen abschaffen, weil es Raser gibt? |
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#4 (permalink) | |
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Nein aber wenn ein Mittel offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg nach sich zieht, muss man überlegen was falsch läuft. Es ist ein Hinweis darauf, dass es für den gewünschen Erfolg, evtl das falsche Mittel ist! |
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#5 (permalink) | |
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...ist nie schlecht. Und zwar ergebnisoffen. |
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#6 (permalink) | |
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Und wenn man dann noch bedenkt, daß es sich eine "Zeitarbeitsfirma" leisten kann, 1 Mio. Teuro an den örtlichen Fußballclub zu spenden (von der Steuer absetzbar), dann weiß man welche Stunde geschlagen hat "für die verkohlten und abgezockten Zeitarbeiter"! |
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#7 (permalink) | |
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Da stimmt doch was nicht?
Bei der Überlegung kann ich ihnen nur zustimmen! Aber so läuft das bei der "Mikrobe" Verwaltung. Eine Mikrobe ist auf Selbsterhalt und Vermehrung programmiert. Das System - und da sind wir Deutschen Spitze - wird so kompliziert, undurchsichtig und schickanös aufgebaut, dass es unweigerlich zu viel Arbeit bei den Formularen und deren Abarbeitung kommen muss. Gibt es viele Vorschriften und Unklarheiten, muss sehr viel korrigiert, überwacht und geandet werden. Die Folgen gehen dann darüber hinaus: Die zuständige Agentur ist überlastet und ruft nach mehr Personal und die Justiz bekommt viel weitere Arbeit. Dazu werden dann noch Spitzel benötigt - die zur Zeit aus DDR-Beständen ausreichend zur Verfügung stehen... Das alles kostet uns sehr viel Volksvermögen, das erst einmal wieder verdient werden muss. Unnütze und unnötige Verwaltung ist vergeudetes Volksvermögen. Klarheit und Einfachheit kann viel Geld sparen! Gleichzeitig scheinen Steuerhinterzieher und Steuerflüchtlinge einem besonderen Schutz zu unterstehen? Steuergesetze sind doch nicht für den einfachen Bürger so kompliziert gemacht? Und da wären wir beim nächsten Thema der Überverwaltung ..... |
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#8 (permalink) | |
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Und was ist an "Bitte erscheinen Sie am dd.mm.yyyy um hh:mm zum Beratungsgespräch" jetzt unklar? Nichterscheinen zu Termin Grund für die meisten Strafen (582.253 Fälle) war der "Bild" zufolge das Nichterscheinen der Hartz-IV-Empfänger trotz einer Einladung des Jobcenters. |
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#9 (permalink) | |
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Das sagt überhaupt nichts aus, solange nicht die Anzahl derjenigen "Maßnahmen" genant werden, die von den Sozialgerichten wieder kassiert worden sind. Die Bundesanstalt täuscht eine "Effektivität" vor, die es nicht gibt. |
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#10 (permalink) | |
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Da täuschen Sie sich aber. Hier die letzte, für mich verfügbare, Statistik des Bundeamtes für Arbeit in Nürnberg. Da werden die Sanktionen aufgedröselt und auch die Widersprüche abgehandelt. Leider bezieht sich die Statistik auf 2010. Aber der Trend dürfte nach wie vor stimmen. Lesen Sie die Statistik. Es hilft bei der Beseitigung von Wissenslücken. |
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#11 (permalink) | |
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Effektivität
Meine Schwägerin arbeitet in einem schwäbischen JC (früher Arge). (unbewiesene Tatsachenbehauptung/edit) |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 11.04.2012 um 14:33 Uhr
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#12 (permalink) | |
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Die Fehler liegen im System
Ein erfolgreiches Land wie Deutschland "schleppt" seit mindestens 30 Jahren 3-6 Millionen Arbeitslose durch die Zeit - als wäre das ein Naturgesetz? Wo waren denn die Unwilligen und Säumigen, als wir Vollbeschäftigung hatten? Damals gab es einen Bodensatz von gut 300.000 - das ist ein Klacks, den wir gar nicht mehrker würden? Aber nun hat die Unfähigkeit und Vetter'les Jobverteiler einen Job um die noch Schwächeren und in die Ecke gedrängten von oben herab "vorzuladen". |
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#13 (permalink) | |
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Danke für die Info. Werde dies mir sicherlich in Ruhe durchlesen.
Herdentrieb » So funktioniert Kapitalismus » ZEIT ONLINE Blogs
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#14 (permalink) | |
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Es ist tatsächlich so, und es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber der Augenschein lehrt es, viele Menschen, auch junge, wollen keiner geregelten Arbeit nachgehen, leben lieber mit allen Tricks von Hartz. Das ist nicht in allen Stadtteilen gleich. Oberhausen steht da im Brennpunkt. Ich kenne dort ein Haus, da arbeitet einer, ein anderer arbeitet gelegentlich, ist Rentner. Zwei Personen sind ebenfalls Rentner; in einer weiteren Wohnung leben drei Personen von H. 4, in einer anderen eine Person mit ungeklärten Arbeitsverhältnissen, die nächste und letzte Familie Alleinerziehend, wie viele Kinder dort ständig leben, ist nicht klar. Das ist die Realität, hier und dort etwas variierend. |
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#15 (permalink) | |
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Martin |
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