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#76 (permalink) | |
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Aber die Union macht doch alles richtig!
Zumindest, wenn man Forsa glauben schenken darf. Man schaue sich die Sonntagsfrage an... |
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#77 (permalink) | |
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Wandel in der Gesellschaft
Ich bin ja fast schon amüsiert darüber, wie sich die meisten hier echauffieren und so tun, als würden sie nicht wissen, um was es geht. Es geht um die demographischen Langzeitauswirkungen auf unser Rentensystem. Nicht erst seit heute, eigentlich schon vor 20 Jahren hätte so ein Vorstoss kommen UND auch umgesetzt werden müssen, wie jetzt von der JU. Schon damals wurde rechnerisch bewiesen, dass die Rente eben NICHT sicher ist, dass das bisherige System künftig nicht mehr funktionieren KANN. Rechnerisch bewiesen! Inzwischen sind die Auswirkungen sichtbar, der Bundeszuschuß zum Rentensystem wird Jahr für Jahr höher und macht schon die zweitgrößte Position im Sozialhaushalt aus. Es wird moniert, dass früher 3 Einzahler einen Rentner verhalten mussten. Inzwischen sind wir bei 2:1. Ein Bekannter ist Landwirt. Die haben ihr eigenes Rentensystem. Da aber Landwirte in den vergangenen Jahrzehnten systematisch ausgerottet wurden, liegt hier das Verhältnis heute bei 1:3!!!! 1 Landwirt verhält 3 Landwirt-Rentner!! Das sind Beiträge, die sich keiner von Ihnen vorstellen möchte! So schlimm wird es in der GRV nicht kommen, aber es wird nunmal schlimmer, weil ein Wandel in der Gesellschaft eingesetzt hat. Es häufen sich die Selbstverwirklicher, denen Kinder zu unbequem sind und die ihr eigenes Leben voll auskosten möchten. Trotz etwas höherer Steuerbelastung bleibt immer noch deutlich mehr übrig als beim Versorgen bekanntlich kostspieliger Kinder. 3-4 Urlaube pro Jahr sind kein Problem, man muss sich um die Versorgung des Nachwuchses ja nicht kümmern wenn er nicht da ist. Kein Verdienstausfall für Erziehungszeiten, beide verdienen voll und durchgehend - und beziehen deshalb paradoxerweise später auch noch die höheren Renten. Wenn diese Leute doch schon so "bitter mehr Steuern zahlen müssen", dann ist die angebliche Mehrbelastung noch längst nicht hoch genug, sonst würde der Trend ja gestoppt. |
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#78 (permalink) | |
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Ihr Vergleich hinkt: In einem Land, wo es nach wie vor üblich ist (dank miserabler Infrastruktur), dass die Frau beruflich zurückschraubt, nachdem sie Kinder bekommen hat, ist der Vergleich der Wochenarbeitszeit von Familienvätern mit kinderlosen Männern irrelevant. Die wenigsten Väter stecken beruflich zurück, nur weil sie Kinder haben.
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#79 (permalink) | |
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Also wurde gestern Nacht wohl ACTA unterschrieben. ^^
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#80 (permalink) | |
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Nur zur Erinnerung: Die HEUTIGEN Beitragszahler bezahlen die HEUTIGEN Rentner. Ein Extrembeispiel, damit es jeder versteht: Wenn wir NUR diese Selbstverwirklicher im Land hätten, also keiner kriegt mehr Kinder, jeder verdient voll bis zur Rente, dann sammelt jeder riesige Rentenansprüche und freut sich auf die Auszahlung. Nur bis diese heutigen Beitragszahler dann selbst in Rente wären, wäre niemand mehr da, der die Ansprüche verwirklichen kann, es gibt keine Beiträge. Und das alles kann der Staat nicht zuschießen! Dieses Extrembeispiel in abgeschwächter Form haben wir heute, und die Tendenz geht in die falsche Richtung, nämlich Richtung Kinderlosigkeit. Wie sattsam bekannt, brauchen wir zur reinen Aufrechterhaltung unserer Bevölkerungszahl 2,4 Kinder je Familie. Wieviele Familien kennen Sie denn, die noch 3 Kinder haben? |
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#81 (permalink) | |
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das möchte ich mir nicht vorstellen. und einige chinesen sicherlich auch nicht. gehört jedoch nicht in diesen thread. |
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#82 (permalink) | |
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Krasser Blödsinn. Die umlagefinanzierte Rente ist die EINZIGE, die wirklich funktioniert. Man sollte natürlich bedenken, das sich die meisten die mehr verdienen, aus diesem System ausgeklinkt haben. Bei der Gesundheit ist das das selbe. Beitragsbemessungsgrenze... dazu kommt, das eben die, die mehr verdienen, in ihre eigenen Kassen zahlen. Das dadurch die, die wenig verdienen, den grossteil von allem tragen müssen lässt so ein System natürlich kollabieren.
Ich kann nur jedem Volker Pispers "bis neulich" empfehlen - der sagt wies aussieht.
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#83 (permalink) | |
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Vorteile, Nachteile, Finanzierung...kinderlose Steuer- und Beitragszahler werden doch bereits erheblich zur Kasse gebeten. Oder irre ich mich da? Kindergeld, Elterngeld, keine Steuerfreibeträge, Beiträge in gleicher Höhe wie Familienversicherte (...egal wieviele Kinder). Wie krank müssen Gehirne der Politer denn sein um derartige Gedanken zu entwickeln. Aber, die Euro-Rettungs-Milliarden und die vielen EU-Minister müssen ja auch irgendwie finanziert werden.
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#84 (permalink) | |
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Sicher ist, dass das Rentensystem schon seit 20 Jahren neue Lösungen braucht. Warum hat denn die Schweiz keine demographische Langzeitwirkung? Warum funktioniert das dortige Rentensystem, owol nicht mehr oder weniger Kinder gezeugt werdenals in anderen europöischen Ländern. http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-S%C3%A4ulen-System_(Schweiz) Wir wissen jedoch auch, das die Gelder die dem Steuerzahler abgenommen werden nicht sinnvoll verwaltet sondern fürs Löcher stopfen oder Eurorettung verprasst werden. Wir benötigen unbedingt zusäztich zur bestehenden Altersvorsorge weitere Säulen zur Absicherung. Mit einer Strafsteuer für Kinderlose schafft man keine Säulen! |
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#85 (permalink) | |
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Sehe ich genauso, die kleinen Fische werden bei uns immer zur Kasse gebeten.... die großen brauchen nichts zahlen (siehe Wulf) es werden einfach unsere Sesselfurtzer ganz oben bestochen mit schönen Geschenken.... die die Geld haben regieren das war schon immer so und wird auch immer so bleiben....
@Augxburger67: Also ich muss sagen ich bin 24 ich kann mir kein kind leisten in der heutigen Welt. Ich hätte für ein Kind keine Zeit ich würde es warscheinlich in der Früh sehen und abends wenn es schläft (wenn ich ein kind habe, will ich mich drum kümmern , das ich meine Wochenstunde reduziere nicht möglich wir brauche das Geld zum Leben und wir fahre/fliege nicht in den Urlaub oder mach halli galli am wochenende..... aber der staat will es ja so, deso früher ich mein Kind in die obhut fremder gebe deso mehr kontrolle ....
Wenn der Staat mehr kinder möchte sollte er es anders anpacken, Heißt man sollte Familien unterstützen und nicht schon wieder sich was einfallen lassen das Geld uns aus der Hose zu ziehen. Nur ein beispiel in den ca. 70 Jahren war der Verkauf von Gummibärchen sehr hoch was wollte der Staat eine Gummibärchensteuer ..... sie versuchen immer mehr von uns zu nehmen.... weil sie ihren hals nicht voll genug bekommen....
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#86 (permalink) | |
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Also dann worauf warten Sie noch, anstatt hier seitenlang das alte demographische Pyramidenmärchen weiter durchzukauen, das Maschmeyer und Co-Ganoven für viel Werbegeld in die Welt gesetzt haben (das hundertfach wieder bei denen reinkam), Flinte durchladen, ab in die Koje mit der Mutti und los geht's fürs Vaterland Weil vorhin grad der Begriff Solidarität fiel: Am besten Sie machen gleich Fünflinge, dann is mein Soll gleich miterfüllt. |
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#87 (permalink) | |
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Klar, noch mehr Kinder, noch mehr zukünftige Lohnsklaven für Schlecker, KIK, Zeitarbeits"firmen" und Co. Über 7 Mio Leistungsempfänger und etliche Mio Billiglöhner, deren unsittliche Löhne keinen Cent in die Kassen der Sozialsysteme bringen reichen ja noch nicht! Führt den Mindestlohn ein und schüttelt endlich mal die hohen und perversen Einkommen richtig aus, Millionenerben abkassieren, Zockergewinne abschöpfen, dann klappts auch wieder mit dem Sozialsystem. Und schickt mal solche Möchtegern Jung-Vollblutpolitiker wie diese JU-Heinis in echte Arbeit, dann haben die garkeine Zeit mehr öffentlich son Müll zu quatschen. |
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#88 (permalink) | |
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Martin |
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#89 (permalink) | |
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Also den Abgeordneten die das fordern muss klar sein, daß dieses Gesetz einen Straftatbestand erfüllen würde. Das wäre nämlich sexuelle Nötigung was die Damen und Herren da vorschlagen! |
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#90 (permalink) | |
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Idee richtig - Umsetzung muss anders sein
Ich finde die Idee prinzipiell richtig. Im Moment sind Familien schlechter gestellt als kinderlose, insbesondere wenn man verheiratete betrachtet.
Meines Erachtens sollte das Ehegattensplitting in ein Familiensplitting umgewandelt werden. Weil nur durch die Hochzeit spart man oft mehrere hundert Euro an Steuern pro Monat, während bei unseren Kindern durch den angeblichen Kinderfreibetrag kein Cent steuern gespart wird. Wenn man dann sieht, dass oft die Frauen wegen der Kinder nicht zum arbeiten gehen, sind Familien mit Kindern deutlich benachteiligt... |
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