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#181 (permalink) | |
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Sie wundern sich, dass man Sie in diese Ecke stellt? Sie sind gut ausgebildet und verdienen gut. Welchen Grund haben Sie persönlich sich zu fürchten? Es fällt nun mal auf, dass Sie - trotz Aufforderung - nichts zu den den Aussagen von Herrn Holtz, einem Mitautor der Studie, sagen wollen. Die von der Bild-Zeitung ausgewählten Passagen der Studie haben Sie begierig aufgenommen. Das laut Autor eigentliche Ergebnis der Studie, das Sie eigentlich freuen sollte, ignorieren Sie, weil es nicht zu Ihren Vorurteilen passt. |
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#182 (permalink) | |
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Das kann ich bestätigen. Ein guter Freund von mir ging in seine Heimat (Sachsen) zurück, weil er sich in Bayern nicht angenommen und ausgegrenzt fühlte.
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#183 (permalink) | |
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Tja, wenn man sein Weltbild auf Vorurteilen, falschen Vermutungen und Unterstellungen aubaut, dann kommt sowas dabei raus. Die "Ziegenbauern", die Sie meinen, kamen als junge, kräftige Männer vor Jahrzehnten (nach Fleisch- und Zahnbeschau - die Bilder kennt ja wohl jeder) und haben hier erheblich zum deutschen Wirschaftswunder beigetragen. Jetzt sind viele alt und kaputt und können sich eigentlich den Zahnersatz mit ihrer Minirente nicht leisten. Wie schon oft im Forum geschrieben, es gehen mehr Türken zurück in ihre Heimat als kommen (ca. 35.000 jährlich). Die meisten Zuwanderer kommen zum arbeiten und studieren aus der EU (!), zur Zeit vor allem aus Polen und Rumänien. Familiennachzug ist aus Drittländern erheblich erschwert worden. Nach strenger Prüfung können nur Familienmitglieder kommen, wenn es genügend selbst erwirtschaftetes Einkommen hier gibt und genügend Wohnraum. Wenn hier jemand von Sozialleistungen lebt, der kann seine Familie nicht nachkommen lassen. Sprechen Sie doch mal mit dem Ausländeramt in Augsburg zum Beispiel bevor Sie weiterhin so viel Unsinn verbreiten. Ich bitte doch mal um Zahlen von Ihnen über den schmarotzenden Zuzug in unsere Sozialsysteme. Hier weitere Infos, falls Sie wirklich an den tatsächlichen Zahlen und Verhältnissen interessiert sind: |
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#184 (permalink) | |
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#185 (permalink) | |
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Ja, da sehen Sie mal, Vorurteile und Ablehnung macht auch vor dem eigenen "Volk" nicht halt. Es ist nicht leicht in Bayern. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Meinen bayerischen Pass habe ich nach 40 Jahren immer noch nicht. |
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#186 (permalink) | |
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Fakten
Historie Die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte aus Südeuropa bzw. dem Mittelmeerraum begann 1955 mit einem Abkommen mit Italien. Später folgten Anwerbeabkommen mit Spanien (1960), Griechenland (1960), der Türkei (1961), Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und Jugoslawien (1968). Als Folge der sich verändernden Wirtschaftslage, die sich auch in der so genannten Ölkrise begründete, verfügte das Bundeskabinett im November 1973 einen Anwerbestopp. Eine Zuwanderung nach Deutschland war nur noch in geringem Umfang im Rahmen weniger Ausnahmen zum Anwerbestopp möglich. Mit den umfangreichen Änderungen der rechtlichen Grundlagen wurden die Möglichkeiten der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte in den Folgejahren wieder zunehmend erweitert. Das geltende System der Arbeitsmigration ist stark an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes und nachfrageorientiert ausgerichtet. Das kommt insbesondere dadurch zum Ausdruck, dass eine Arbeitsmigration im Einzelfall nur dann in Betracht kommt, wenn ein konkretes Stellenangebot vorliegt. Die Lage am Arbeitsmarktmarkt findet dadurch Berücksichtigung, dass vor der Zulassung von Zuwanderung im Regelfall geprüft wird, ob Inländer oder EU-Bürger für den Arbeitsplatz zur Verfügung stehen und ob die Arbeitsbedingungen denen von Deutschen entsprechen..... Zuwanderung zu un- und geringqualifizierten Beschäftigungen Diese Zuwanderung wird nur befristet zugelassen. Ein Daueraufenthalt ist bei diesem Aufenthaltszweck ausgeschlossen. Umfangreichster Bereich ist die Beschäftigung von Saisonkräften in der Landwirtschaft und in der Gastronomie (max. 6 Monate jährlich). Des Weiteren zählen zu diesem Bereich die Au pairs sowie Haushaltshilfen in Haushalten mit Pflegebedürftigen. Ganz anders sieht es aus bei hochqualifizierten Fachkräften - so wie es von der Wirtschaft und den ängstlichen usern gewünscht wird. Aber das stimmt ja alles nicht was das Innenministerium so veröffentlicht. Man glaubt ja eher der BL.D Zeitung. |
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#187 (permalink) | |
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Hä? Also 4 Millionen von 16 Millionen ist der Großteil??? Von den 4 Millionen ist nur ein Teil religiös. Und davon nur ein kleiner Teil streng religiös. Aha, die Gastarbeiter der ersten und zweiten Generation sind islamistisch geprägte Einwanderer. Komisch, das ist mir noch nie aufgefallen. Ich habe Kontakte zu vielen türkischen Familien seit Jahrzehnten. Regelmäßige Moscheegänger sind keine dabei, Alkohol trinken die meisten auch hin und wieder. Nur mit dem Schweinefleisch klappt das noch nicht so recht. Deutsch sprechen die meisten hervorragend, darüberhinaus natürlich türkisch, manche englisch, arabisch, kurdisch. Ich behaupte mal, die meisten Deutschen sprechen nur eine Sprache fließend und ein paar Brocken englisch. Die meisten "Eingeborenen" können doch noch nicht mal unterscheiden zwischen türkisch und arabisch, ist halt alles "ausländisch". |
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#188 (permalink) | |
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Wollte ich ja damit sagen. Vorurteile und Ablehnung macht vor niemanden halt. Es wird nur immer so getan, als beträfe das nur unsere Migranten, dabei haben viele andere ebenso damit zu kämpfen. Nun, ich komme sehr gut zurecht hier. Liegt vielleicht auch daran, dass ich nie eine "Heimat" in dem Sinne hatte, da ich ständig entwurzelt wurde.Ich fühle mich hier eben nun angekommen und habe mich den Gepflogenheiten hier angepasst. Mein guter Freund war aber ehern doch jemand mit Heimat und so fiel es ihm halt schwer. Wie ihm geht es aber vielen Einheimischen.
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#189 (permalink) | |
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Zitieren Sie doch bitte richtig.Der Grossteil der Einwanderer stammt aus der Türkei,ist hier schon x fach verlinkt worden,ach,die sind nicht muslimisch geprägt?
Meine Beiträge beziehn sich auf die Nichtintegrationsbereiten,ich besitze genügend Intelligenz,diese nicht als Grossteil zu bezeichnen. Und was den ungebildeten Deutschen anbelangt,um sich zu integrieren genügt für den Deutschen die deutsche Sprache in Deutschland,oder sehen Sie das anders. Vom Einwandere sollte verlangt werden,die Sprache des Einwanderungslandes zu sprechen.Womit wir wieder bei der 1.Generation wären. Seien Sie mir nicht böse,wenn ich Ihren türkischen Bekanntenkreis nicht unbedingt als repräsentativ erachte,viele kennen Türken,auch solche,die nach 40 Jahren immer noch nicht deutsch sprechen.
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#190 (permalink) | |
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Schon wieder falsch. Knapp 2 Millionen der 16 Millionen Migranten stammen aus der Türkei. Die meisten jetzt mit deutschem Pass. Und Sie wissen schon, dass die Türkei ein Vielvölkerstaat ist? Die Türken werden schon seit langem als die "schlechtesten" Moslems angesehen. Das können Sie eben nicht mit Saudi Arabien vergleichen.
Der Hauptgrund warum einige Türken der älteren Generation nie richtig deutsch gelernt haben, liegt wohl in der Behandlung als "Gastarbeiter", die nur vorübergehend hier bleiben sollten. Deren Kinder und Enkel sprechen alle Deutsch. Oder wollen Sie das in Frage stellen? Ist schon auffällig, dass manche user immer noch nicht verstanden haben, dass die Probleme, die eine kleine Minderheit von (jugendlichen) Migranten haben oder auch verursachen, nichts mit dem Islam als Religion zu tun haben. Genauso wenig wie bei russischstämmigen Jugendlichen. Oder sind diese Gruppen bekannt dafür, dass sie sehr religiös leben? Das Gegenteil ist wohl der Fall. Das größte Problem, dass diese jungen Menschen plagt, ist das Verlorensein zwischen den Welten. Fehlende Akzeptanz führt zu Ohnmacht. Ohnmacht und Ablehnung kann zu Wut und Rebellion führen oder zur Resignation (wie bei den Eltern und Großeltern). Die heutige Jugend hat schwer zu leiden an Perspektivlosigkeit, Zukunftsängsten, Leistungsdruck, Arbeitslosigkeit, keine gleichen Bildungschancen, teilweise Wohlstandsverwahrlosung oder zunehmende Verarmung der Familien. Das gilt für viele junge Menschen, ob deutsche oder mit ausländischen Wurzeln. Nur haben es oft Migrantenkinder noch schwerer aufgrund spürbarer Ausgrenzung und Vorurteilen. |
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#191 (permalink) | |
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ist denn immer der "Deutsche" Schuld an diesen Entwicklungen? Auch ich habe das Buch von Günther Wallraff "Ganz unten" gelesen,diese menschen sind in der tat hier sehr schlecht behandelt worden. Fakt ist aber doch,dass diese Menschen nicht vorgesehen waren,nach wenigen Jahren im Vorstand von Thyssen zu sitzen,ergo ihrer fachlichen,aber auch sprachlichen sagen wir mal Qualifikation eingesetzt wurden,auch wollen wir doch nicht verschweigen,dass viele Rückkehrer sich in ihrem heimatland eine sehr gute Existenz aufgebaut haben mit dem hier verdienten Geld. Sie bemängeln die hier fehlende Akzeptanz.Diese reusltiert auch eben an mangelnder Integrationsbereitschaft,tägliche Vorfälle in diesem Land,sei es an Schulen oder andere Beispiele,ich meine explizid den Kriminaitätsbereich,der eben auch durch Nichtintegration zu begründen ist. Ein integrierter Zuwanderer ist wohl eher weniger anfällig in der Kriminalitätsstatistik aufzutauchen. Und nein,nicht jeder Ausländer wird automatisch kriminalisiert,ich nenne nur die Folgen. Bezogen auf Ihren letzten Absatz,leider lassen Sie den Aspekt des Elternhauses weg,in dem die tonangebende 1.Generation keine Verpflichtung zur Integration sieht und diesbezüglich auch nicht erzieht. Wie gesagt,ich beziehe mich ausschliesslich auf die Nichtintegration. |
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#192 (permalink) | |
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Um es nochmals überspitzt zu formulieren: Ist die kleine Gruppe jugendlicher Migranten türkisch/arabischer Herkunft (auf die sich das Augenmerk häufig richtet), die alkoholisiert randalierend "unsere Straßen oder Diskos unsicher machen", zu Gewalt neigen, (deutsche) Mädchen begrabschen etc. wirklich fundamentalistisch islamisch geprägt? Beten die alle 5 x am Tag und gehen schön brav mit den Eltern in die Moschee? Und finden deren Eltern das alles super? Und welche Gründe gibt es bei den russischstämmigen Jugendlichen? Oder bei den deutschen "Eingeborenen" (bei denen das ja nie und nimmer vorkommt)? Ist da der Katholizismus oder der Protestantismus schuld? Gibt es da auch eine Studie? |
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Zuletzt geändert von augustus, am 04.03.2012 um 16:59 Uhr
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#193 (permalink) | |
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Nein, abgesehen davon dass es "den Deutschen" gar nicht gibt genauso wenig wie den Muslim oder was auch immer. Wer nicht begreifen will dass pauschale Ablehnung, Ausgrenzung und die Überheblichkeit zu glauben man wäre etwas besseres gegenüber anderen Gruppen genau dazu führt darf sich das "zugutehalten". |
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#194 (permalink) | |
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Sie haben das " bei den Deutschen bemerkt? Schön,so etwas geht nämlich ganz gerne unter.... Tja,pauschalisieren,noch so eine Unart der "Deutschen" Ausser natürlich denjenigen,die über ein perfekt ausgeprägtes Deutschlandbild verfügen.Diese beglückwünsche ich ausdrücklich. |
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#195 (permalink) | |
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"Deutsche Herrenrasse" na hören Sie mal, ticken Sie jetzt völlig aus???
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