Montag, 20. Mai 2013

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Umweltzone: Im Zweifel für die Zone
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29.03.2012 03:26 Uhr
Redaktion
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Umweltzone: Im Zweifel für die Zone


Im Zweifel für die Zone

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Zuletzt geändert von Anonyme, am 29.03.2012 um 06:41 Uhr
29.03.2012 03:26 Uhr
ZeT
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Wie verhält es sich eigentl. mit H Kennzeichen? Sind die an Umweltschutzzonen gebunden? Würde mich wirklich interessieren, da ich selbst inner City wohne und so ein Auto aber nur in der Tiefgarage in umittelbarer Nähe halten wollen würde. Ein 70er Dodge Challanger oder ein 72er Ford Mustang Mach1 fallen halt garantiert nicht unter "Grün".^^

29.03.2012 06:09 Uhr
Dr.Hollywood
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Zitat von ZeT
 

Wie verhält es sich eigentl. mit H Kennzeichen? Sind die an Umweltschutzzonen gebunden? Würde mich wirklich interessieren, da ich selbst inner City wohne und so ein Auto aber nur in der Tiefgarage in umittelbarer Nähe halten wollen würde. Ein 70er Dodge Challanger oder ein 72er Ford Mustang Mach1 fallen halt garantiert nicht unter "Grün".^^

Dürfen, für mich zwar nicht nachvollziebar, rein.....

29.03.2012 06:55 Uhr
heletz
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Der Kommentator zeigt richtig auf, daß die Umweltzonen nichts gebracht haben, plädiert dann aber für deren Beibehaltung, weil die Autos in irgendeiner Weise zur Feinstaubbelstung beitrügen.

Aha.

Hätte dieser Kommentar wirklich geschrieben werden müssen?

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29.03.2012 12:08 Uhr
rwmeilen
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Im Zweifel für die Umweltzonen?

 

Mit diesem Titel wird suggeriert, die Wirksamkeit einer Umweltzone sei umstritten. Zumindest ausserhalb der beiden sich medial intensiv bekämpfenden Interessenvertreter-Seilschaften steht indessen zweifelsfrei fest, dass die Feststaubbelastung mit noch so grossen und rigoros gehandhabten Umweltzonen höchstens marginal gesenkt werden kann. Denn erstens liegen die Feinstaubemissionen vom motorisierten Verkehr insgesamt im Bereich von einem Zehntel der gesamten Feinstaubemissionen. Und zweitens sind die seit Jahrzehnten gesunken Immissionsmesswerte mittlerweile im wesentlichen vom Wetter abhängig - selbst unmittelbar am Fahrbahnrand (die zudem dort weder nach EU-Recht noch für die menschliche Gesundheit relevant sind).

Man macht es sich daher zu einfach, anstelle eines fachgerechten, unvoreingenommen Studiums der Fakten profilaktisch Umweltzonen zu fordern, nur weil das mit dem geringeren intellektuellen Aufwand einhergeht. So werden nämlich Hoffnungen geweckt, die sich nicht erfüllen können und die letztlich den Umweltschutz zusätzlich unglaubwürdig machen – siehe «Waldsterben». Kommt dazu, dass mit kaum wirksamen Anordnungen die Suche nach weiteren, sinnvollen Massnahmen zur Reduktion der Luftbelastung hinausgezögert oder gar behindert wird, welche im Falle von Feinstaub ohnehin meist sehr sehr dünn gesät sind. Nicht zu reden davon, dass durch die laufenden Erneuerung der Fahrzeugflotte sich der kaum messbare Erfolg einer Umweltzonen ohnehin einem Nutzen in homöopathischen Umfang nähert. Oder anders gesagt, diese Sache löst sich mit der Zeit auch ohne ideologische und mediale Bewirtschaftung von selbst, im Gegensatz zum Bevölkerungswachstum mitsamt allen Folgeproblemen.

29.03.2012 12:08 Uhr
Redaktion
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Im Zweifel für die Umweltzone
Ob der ganze Verwaltungsaufwand für die Umweltzonen sich tatsächlich lohnt, wird immer mehr bezweifelt. Doch deren Abschaffung wäre nur Populismus.
Im Zweifel für die Umweltzone

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29.03.2012 12:14 Uhr
rwmeilen
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Siehe dazu den Kommentar

http://www.augsburger-allgemeine.de/meinung/Kommentare/Im-Zweifel-fuer-die-Umweltzone-id19410436.html?t=1333015703458&tid=19416961&ccc=1#comments

29.03.2012 12:14 Uhr
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Streit um staubige Städte
Unter Experten ist ein Streit entbrannt, wie sinnvoll die Umweltzonen in deutschen Städten sind.
Streit um staubige Städte

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29.03.2012 12:51 Uhr
spiritus2008
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Im Zweifel für die Umweltzone ?

Ich habe selten so einen Quatsch gelesen. Abschaffung der nachweislich nutzlosen "Umweltschutzzonen" wäre Opportunismus. Es ist nur Feigheit der Politik Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Aber das gibt es ja in Deutschland nicht. Ein "Politiker" macht keine Fehler, besonders die von Rot/Grün. Und wer noch eine von Rot/Grün in NRW angeleierte "Untersuchung" als Grundlage nimmt der glaubt noch an den Klapperstorch. Mit getürkten Ergebnissen wird bewusst versucht die Leute zu verdummen.

Fakt ist das die ganze "Umweltschutzzone" mittlerweise als kontraproduktiv in Hinsicht auf Feinstaub usw. gilt. Wer jetzt auch noch die Aufrechterhaltung dieser unnützen Bürokratie verlangt, mit der Begründung eine Abschaffung ist Opportunismus, zeigt das er lieber Städtische Bürokratie mit deren immensen Kosten unterstützt, als unsinnige Vorschriften abzuschaffen.

Es ist immer schwer Fehler einzugestehen und zu beseitigen!

29.03.2012 13:55 Uhr
Reiner160367
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Zitat von spiritus2008
Im Zweifel für die Umweltzone ?

Ich habe selten so einen Quatsch gelesen. Abschaffung der nachweislich nutzlosen "Umweltschutzzonen" wäre Opportunismus. Es ist nur Feigheit der Politik Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Aber das gibt es ja in Deutschland nicht. Ein "Politiker" macht keine Fehler, besonders die von Rot/Grün. Und wer noch eine von Rot/Grün in NRW angeleierte "Untersuchung" als Grundlage nimmt der glaubt noch an den Klapperstorch. Mit getürkten Ergebnissen wird bewusst versucht die Leute zu verdummen.

Fakt ist das die ganze "Umweltschutzzone" mittlerweise als kontraproduktiv in Hinsicht auf Feinstaub usw. gilt. Wer jetzt auch noch die Aufrechterhaltung dieser unnützen Bürokratie verlangt, mit der Begründung eine Abschaffung ist Opportunismus, zeigt das er lieber Städtische Bürokratie mit deren immensen Kosten unterstützt, als unsinnige Vorschriften abzuschaffen.

Es ist immer schwer Fehler einzugestehen und zu beseitigen!

 Hoehren Sie auf allein ueber Politiker zu schimpfen. Dieser Kommentar zeigt doch dass Politiker Sie nicht abschaffen koennen weil Sie sonst von den Medien und angeblichen Gesundheitsbewussten zerfleischt werden. Die einzigen die Macht in Deutschland haben sind die Medienkonzerne, ausser das Volk wuerde wieder mit dem Denken anfangen und nicht reflexartig ueber Politiker schimpfen.

Am schlimmsten ist dass eine Mehrheit des Volkes total Blind ist und Sie solchen Kommentaren vertrauen. Das zeigt auch das ich gestern in rbb (oder MDR) Nachrichten gesehen habe dass eine Frau die Feinstaubplakette nun auch fuer Benzinautos gerichtlich erstritten hat.

29.03.2012 17:28 Uhr
pauli2
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In der Sendung "frontal21" vom 27.03.2012 wurde bewiesen, dass die neuen Einspritzer mehr Feinstaub erzeugen wie Diesel bzw. gefährlicheren Feinstaub. Aber die haben alle eine grüne Plakette und fahren mitten durch die Umweltzonen. Lach*

29.03.2012 18:35 Uhr
_solon_
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Beiträge: 16251

 

Zitat von pauli2
 

In der Sendung "frontal21" vom 27.03.2012 wurde bewiesen, dass die neuen Einspritzer mehr Feinstaub erzeugen wie Diesel bzw. gefährlicheren Feinstaub. Aber die haben alle eine grüne Plakette und fahren mitten durch die Umweltzonen. Lach*

Hab' die Sendung auch gesehen. Aber nicht Frontal21 hat das aufgedeckt, sondern, so habe ich es gesehen, ist dieses Faktum schon länger bekannt - wird aber ignoriert.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

29.03.2012 23:24 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von ZeT
 

Wie verhält es sich eigentl. mit H Kennzeichen? Sind die an Umweltschutzzonen gebunden? Würde mich wirklich interessieren, da ich selbst inner City wohne und so ein Auto aber nur in der Tiefgarage in umittelbarer Nähe halten wollen würde. Ein 70er Dodge Challanger oder ein 72er Ford Mustang Mach1 fallen halt garantiert nicht unter "Grün".^^

Vermutlich schon, sind ja Benziner. ;)

30.03.2012 00:12 Uhr
I.B.O
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Beiträge: 8623

 

Zitat von Ch. aus D.
 

Vermutlich schon, sind ja Benziner. ;)

Vermutlich nicht, denn die sind befreit.

30.03.2012 15:28 Uhr
rwmeilen
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Beiträge: 17
Wenn die Wirkung von Umweltzonen nur auf Überzeugungen beruht

Fakt ist: Der Strassenverkehrs verursacht laut amtlichen Angaben (die mit Messungen des grenznahen Auslandes ungefähr übereinstimmen) lediglich rund 10% des gesamten Feinstaubes, Tendenz infolge der Erneuerung der Fahrzeugflotte weiter sinkend. Liesse sich daher der verkehrsbedingte Feinstaub mittels Umweltzonen um einen Zehntel reduzieren, würden uns folglich die restlichen 99 % des Feinstaubes erhalten bleiben. Vor etwa einem Jahr hat die Schweiz daher den Umweltzonen eine Absage erteilt. Es bestehe ein krasses Missverhältnis zwischen Aufwand und Wirkung.

Fazit: Wer Umweltzonen eine messbare Wirkung zuschreibt, schwindelt vorsätzlich oder ist mit der Materie nicht vertraut. Wahrscheinlich ist aber Feinstaub nur das Mittel zum Zweck. Ziel ist vielmehr die Schaffung einer möglichst grossen Zahl an Umweltzonen, die selbst nach der totalen Ausrottung aller «Stinker» bis in alle Ewigkeit erhalten und trotzdem (vorab von Amtsstellen) sorgfältig weiter bewirtschaftet werden. Ob wohl die Mitbeteiligen an dieser unheiligen Allianz auch schon einmal daran gedacht haben?

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