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#1 (permalink) | |
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Von den Piraten muss endlich mehr kommen
Die Geduld mit der Piraten-Partei scheint erschöpft. Die Koketterie mit der eigenen Unfähigkeit muss aufhören. Die Pressestimmen zum Parteitag der Piraten. Von den Piraten muss endlich mehr kommen |
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#2 (permalink) | |
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Wie nach einer facebook-Party
Die Internet-Partei der "Piraten" scheint das Produkt ihres eigenen Mediums zu sein: Ich habe die sehr ernste Befürchtung, dass es bei dieser Gruppierung werden wird, wie nach einer aus dem Ruder gelaufenen Facebook-Party, zu der ein minderjähriger Teenie ohne Durchblick und Perspektive eingeladen hat: für das Chaos ist der Teenie verantwortlich, die Scherben kehren die Großen und die zusammen, die bisher redlich versucht haben, diese Gesellschaft mit redlicher Arbeit einigermaßen in Ordnung zu halten - und die zahlen dann auch noch dafür. |
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#3 (permalink) | |
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Freude schöner Götterfunke
Sie bringen es auf den Punkt: Genau so wie bei den Zockerbanken samt Eurorettern nimmt das Chaos unaufhaltsam seinen Lauf. Nur Ihren Besen müssen Sie zum Kehraus trotzdem zur Verfügung stellen, ob Sie nun möchten oder nicht. Wie nennt sich das verflucht gleich nochmal? Ah jetzt hab ichs doch vergessen. Das ist auch glaub besser so. |
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#4 (permalink) | |
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Die Umfrageergebnisse der Piraten sind ein guter Gradmesser für die politische Unmündigkeit von Teilen unserer Bevölkerung. Das ist alles nicht so schlimm, solange es um eine harmlose Laienspieltruppe wie die Piraten geht. |
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#5 (permalink) | |
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Form vor Inhalt
Dafür, dass die Piraten noch immer nicht wissen, was sie wollen sollen, geht die öffentliche und die veröffentlichte Meinung erstaunlich wohlwollend mit ihnen um. Form vor Inhalt |
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#6 (permalink) | |
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Was treibt den rudi um?
die 40+ seehofers oder udes praesidentenamt die gefahrdet sind? Pflegeversicherung, erneuerbare energie, bundeswehrreform, herdpraemie, vorretsdatenspeicherung ... - wo bleibt der inhalt der etablierten? |
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#7 (permalink) | |
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Der Bürger ist schon mündig genug. Nur weil die Wähler sich nach Alternativen gegenüber den angestammten Parteien umsehen, ist der Wähler doch nicht unmündig. |
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#8 (permalink) | |
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Liebe AA hier können sie erfahren, was die Piraten wollen und was nicht. Blödsinn wird nicht dadurch besser, wenn man ihn wiederholt. |
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#9 (permalink) | |
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Aber dass er sich gerade die Piraten aussuchen soll, geht mir nicht in den Kopf: nur "Contra" und ohne eigene konkrete und vernünftige, höchstens virtuelle Cyber-Space-Perspektive scheint mir einfach nicht mündiger, als die 14.-Geburtstags-Facebook-Party-Einladung. Danach wundert man sich, wer alles die Radieschen im Vorgarten zertrampelt.... |
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#10 (permalink) | |
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Etablierte Partei? Sie versuchen, der Partei dann eine etablierte Position zuzuordnen, wenn die Aussagen ihrem Konzept entgegenkommen, sie sei gar nicht zu etablieren. Es kann gar nicht so falsch sein, diese Gruppierung zu wählen, wenn das Establishment derart um sich schießt. Der Klüngel stirbt aus! Eine neue Ordnung kündigt sich an: Keine Ideologie, keine Glaubensbekenntnisse, keine Zusammenarbeit für Posten, keine Absprachen hinter verschlossenen Türen. |
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#11 (permalink) | |
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Sie nennen einen Buerger muendig der ernsthaft so eine inhaltslose Spasspartei als Alternative waehlt? Gar auch noch als Hoffnungsfaktor? Mich errinnert das ganze Theater sehr stark an Hape Kerkeling bei der letzten Bundestagswahl. Der brachte allerdings mehr Niveau und Inhalt in seine HSP. |
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#12 (permalink) | |
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Der Bürger ist mündig. Wenn sie sich den Link angesehen hätten, würden Sie nicht von einer inhaltlosen Spasspartei reden. Ich schlage vor: Zuerst sich mit den Inhalten der Partein beschäftigen und dann urteilen. Übrigens müssen die Inhalte sehr gut sein, wenn man sich nicht inhaltlich damit auseinander setzt, sondern nur ...... |
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#13 (permalink) | |
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Viel Text heisst noch nicht viel Inhalt. Oft ist das genaue Gegenteil der Fall, so auch hier. Das liest sich noch viel schlimmer als jedes Politikerkauderwelsch wenn man gar nix sagen will. In dem Punikt sind die Piraten schon mal Spitze unter den deutschen Parteien. Konkrete Standpunkte frinde ich jedenfalls kaum, dafuer umso mehr wischiwaschi bei dem ich auch nicht wissen kann ob das Ganze nicht bei der naechsten Interentabstimmung schon wieder von gestern ist. Siehe auch die aktuelle Parteidiskussion ueber eine Abgrenzung gegen rechts. Gerade grandios ist das Ergebnios ja gerade nicht zu nennen.
Mir im uebrigen ein Raetsel was sie mit den Piraten am Hut haben wo Sie sonst bei jeder Gelegenheit sich auf die Seite von Diktatur und Unterdrueckung stellen. So aktuell auch mal wieder in der Ukraine. |
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#14 (permalink) | |
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Wenn Ihnen eine Regierung lieber ist, die heute genau das tut, was sie neulich noch vehement abgelehnt hat ( nur mal zum Beispiel das hier ), können Sie natürlich mit der gegenwärtigen Situation zufrieden sein. Dann brauchen Sie tatsächlich keine neue Partei in Deutschland. |
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#15 (permalink) | |
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Sie sind ja ulkig. Politische Arbeit funktioniert nur durch Überzeugungen, Koalitionen, Vereinbarungen. Niemand kann sich dauerhaft zeitintensiv für Politik engagieren, wenn er nicht davon leben kann. Dazu braucht es Posten. Keine Partei kann dauerhaft alle kontroversen Themen umgehen. Eine Partei braucht ein Programm und muss Entscheidungen treffen. Spätestens dann gibt es Frustrationen, Enttäuschungen und Grabenkämpfe...Am Ende werden Sie die Piraten nicht von den anderen Parteien unterscheiden können. Die Frage ist nur, wie lange es dauert. Ich prophezeie mal: Je schneller die Piraten irgendwo mitregieren, desto schneller sind sie eine Partei wie jede andere auch. Fast alles, was die Piraten jetzt als neue Ideen verkaufen, stammt aus der Anfangszeit der Grünen wie zum Beispiel die Transparenz (offene Fraktionssitzungen) oder das Misstrauen gegenüber dem eigenen Führungspersonal. Die Praxis hat bei den Grünen die Dinge schnell verändert, das wird bei den Piraten nicht anders sein. |
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Zuletzt geändert von leopold, am 30.04.2012 um 13:12 Uhr
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