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#16 (permalink) | |
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Wissen "die Etablierten" was sie wollen sollen?
Dafür, dass "die Etablierten", insbesondere die auf der rechten Seite, immer noch nicht wissen, was sie wollen sollen, geht die veröffentlichte Meinung von Herrn Wais seit Jahren erstaunlich wohlwollend mit ihnen um. Doch halt, Gemach: Sie wissen schon,was sie wollen sollen. Und auch was sie wollen. Sie sagen nur dem geneigten Wähler in der Regel nichts oder mindestens nicht die Wahrheit. Das weiß der Herr Wais auch - und geht dennoch erstaunlich wohlwollend mit ihnen um. Wie wäre es, ihnen - wenigstens gelegentlich - mal die iegenen Wahlprogramme vorzulesen oder sie ihnen - noch gelegntlicher - um die etablierten Ohren zu hauen? Ja, die Piraten |
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#17 (permalink) | |
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Richtig! Und genau deswegen verstehe ich die Kritik gegenüber den Piraten nicht, weil sie ja bundesweit so gut wie keine bezahlten Posten haben. Fast all die notwendige politische Arbeit wird momentan ehrenamtlich gestemmt. Es besteht also im politischen Konkurrenzkampf gegenüber den etablierten Parteien überhaupt keine Chancengleichheit. Trotzdem schlagen sich die Piraten wacker und lassen für die Zukunft hoffen.
Eben. Allein schon deswegen war es dringend notwendig, dass so eine Partei in der politischen Landschaft auftaucht. |
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#18 (permalink) | |
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Muss frustrierend sein, wenn Medienleute und Politiker sich jahrelang gegenseitig in den Arsch kriechen, um auf der Karriereleiter ein paar Sprossen höher zu kommen, und dann plötzlich eine neue politische Kraft auftaucht und die gewohnte Klüngelordnung ins Wanken bringt |
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Zuletzt geändert von Alois, am 30.04.2012 um 17:14 Uhr
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#19 (permalink) | |
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Vielleicht verstehe ich ja was falsch, aber ist es nicht normalerweise so, dass sich eine politische Partei bildet, weil sie eine bestimmte politische Agenda hat und nicht umgekehrt? Manche der Protagonisten der Piratenpartei, die sich derzeit in den Talkshows tummeln, lesen ja anscheinend nicht mal regelmäßig (Online-)Zeitung, so uninformiert, wie die da oft sitzen.
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#20 (permalink) | |
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Parteien, die eine "Agenda" haben, brauchen wir schon gleich gar nicht. Solche Parteien hatten wir nämlich schon mal an der Regierung und sie sind seitdem unwählbar. |
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#21 (permalink) | |
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Sie sollten sich a) nicht so an Begriffen festbeißen und b) nicht so nachtragend sein. |
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#22 (permalink) | |
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Nicht nur vielleicht.....mit Sicherheit verstehen Sie was gehörig falsch! Wenn sie aber bisher nicht mal ansatzweise die Ziele der Piraten mitbekommen haben, dann wollen sie nicht sehen und nicht verstehen. Es gibt eben nicht wenig Leute, die an ihren Lebenslügen festhalten wollen, weil sie ja bis jetzt gut damit gefahren sind in einer verlogenen Gesellschaft. Es ist weniger Leidenschaft für die Piraten, als vielmehr die Enttäuschung über die etablierten Parteien. Besonders was die soziale Ungerechtigkeit hierzulande anbelangt. Von meiner Seite aus ist es also mehr ein Vertrauensvorschuß für diese neue Partei. Aber wer weiß, vielleicht wird ja noch Leidenschaft daraus. Den etablierten Parteien (CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP) kann man aber schon lange nicht mehr trauen. |
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#23 (permalink) | |
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Stimmt. Ich war auch SPD-Mitglied, ohne die einmal im Bund zu wählen. Ich verteidige eine Partei, die ich nicht kenne, deren Seite ich noch nie besucht habe, die mir mit ihrem shitstorm/web/online chaos eher unheimlich sind - und mir doch schon leber als die Altherrenclubs, die es bisher einfach verkackt haben.
Hier setzt´ich ein Füchschen Alt dagegen! Die werden sich noch länger nicht in die Hinterzimmer zerren lassen. Nase voll von Politikern, die sich für ihre Meinung bezahlen lassen! Recht haben Sie bei der Bezahlung. Das werden die auch schnell lernen.
Zitat repariert. Bitte schreiben Sie nichts in Zitate rein und manipulieren diese nicht!/mod
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 01.05.2012 um 12:53 Uhr
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#24 (permalink) | |
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PuK hat recht. Über so einen Agenda-Murks kann man kein Gras wachsen lassen, zumal ja die negativen Auswirkungen dieses politischen Pfusches andauern und noch keine Ende absehbar ist. |
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Zuletzt geändert von Alois, am 30.04.2012 um 18:15 Uhr
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#25 (permalink) | |
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Die anderen Namen, die sich mit dem Tod der sozialdemokratie schmücken dürfen, nenn´ich nicht, weil ich sie vergessen habe. |
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#26 (permalink) | |
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Ich bin nicht nachtragend. Wenn die Roten und die Grünen eingestehen, dass die Agenda 2010 ein riesen Fehler war, den es im Fall eines Wahlsiegs rückgängig zu machen gilt, und die SPD zusätzlich noch den Seeheimer Kreis zum Teufel schickt, wo er hingehört, kann man mit mir über alles mögliche reden. |
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#27 (permalink) | |
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Ich fürchte, dann wird wohl kein Gespräch über SPD und GRÜNE mit Ihnen geben. |
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#28 (permalink) | |
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Von den Piraten muss endlich mehr kommen
Das Einzige was kommt, ist eine Grosse Koalition Schwarz /Rot und das ist ganz grosser Mist |
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#29 (permalink) | |
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Was ich bei den Piraten bislang nicht zu erkennen vermag ist, wofür diese Gruppierung steht. Sammelbecken politisch Unzufriedener zu sein, ist das Eine. Daraus eine politische Kraft zu entwickeln, steht auf einem anderen Blatt. Und da sehe ich nichts. Es gibt - mit Ausnahme der absoluten Freiheit im Internet - keine politischen Ziele, man sammelt einfach wahllos Leute ein und bereitet damit auch den Leuten, die sonst keine Partei in ihren Reihen haben will und deren krude Vorstellungen mit unserem Grundgesetz kollidieren, ein Podium. Für die radikalen Leute ein gefundenes Fressen: Man bindet sich das Piratenkopftuch um und hat damit die Legitimation, auf den politischen Bühne zu agieren. Die Piraten werden so, ohne etwas - mangels Struktur - dagegen tun zu können, von Kräften gekapert, deren Gedankengut mit den ursprünglich möglicher Weise heren Zielen dieser Bewegung m.E. nichts gemein haben. Deshalb sind die Piraten aus meiner Sicht nicht wählbar. Der gerne gemachte Vergleich mit den Grünen hinkt dabei kräftig: die Grünen waren am Anfang zwar auch chaotisch, hatten aber klar definierte, ökologische Ziele. Die Piraten sind einfach nur da. Das ist mir deutlich zu wenig. |
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#30 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7101 |
Man braucht nicht zu diskutieren; warten reicht... |
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