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#61 (permalink) | |
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Martin |
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#62 (permalink) | |
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Sie plädieren praktisch für eine Auflösung der Parteien. Entschieden wird nur noch über Sachthemen. Aber wer soll dann die politische Arbeit machen und die Sachthemen mundgerecht vorbereiten? Beamte? |
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#63 (permalink) | |
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Rot-Grün hat die Reformen des Sozialstaats vorgenommen, die längst überfällig waren. Notwendige Ergänzungen wie Mindestlohn, Begrenzung der Leiharbeit und Besteuerung des Vermögens scheiterten während der Regierung Schröder an der Bundesratsmehrheit von CDU/CSU/FDP und danach an der ideologischen Fixiertheit der konservativen Regierung. Deutschland steht wegen der von Schröder gegen die eigenen Wähler durchgesetzten Reformen heute glänzend da. Nun wäre es an der Zeit, dass die Konservativen ihrer Klientel das Notwendige abverlangen. Darauf können wir aber lange warten. |
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#64 (permalink) | |
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Martin |
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#65 (permalink) | |
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Ach Martin, diese Schwarz-Weiß-Malerei ist doch unter Ihrem Niveau. Sie können doch nicht leugnen, dass der Sozialstaat der 70er und 80er Jahre heute - und angesichts der demographischen Entwicklung in Zukunft noch weniger - nicht mehr zu finanzieren wäre. Sämliche Maßnahmen, die damals letztlich beschlossen wurden, waren anfangs deutlich arbeitnehmerfreundlicher konzipiert. Herr Hartz kann ein Lied davon singen. Was am Ende rauskam - insbesondere die niedrigen HartzIV-Sätze -, entstand auf Druck der CDU und der FDP im Vermittlungsausschuss. Können Sie sich wirklich nicht mehr erinnern, wie die damalige Opposition tobte und wesentlich mehr verlangte? Keine Erinnerung mehr an den Leipziger Parteitag der CDU? Wer verhindert denn seit Jahren einen Mindestlohn und eine Begrenzung der Leiharbeit? Natürlich gab es damals Dummheiten und Schweinereien (z. B. die Riester-Rente), aber gab es die nicht unter jeder Regierung? Es kommt darauf an, wer die jetzigen haarsträubenden Ungerechtigkeiten beseitigen kann (und auch will). Und da sehe ich als maßgebliche politische Kraft nur die SPD. |
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#66 (permalink) | |
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Ich antworte nur auf ernstgemeinte Zuschriften. ![]() Ich will Ihre Foren-Ressourcen, die Sie so schön dem Piratenbashing widmen, nicht unnötig abziehen, leopold. Aber mein Beitrag war durchaus ernst gemeint. |
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#67 (permalink) | |
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Martin |
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#68 (permalink) | |
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Das ist auch weder nötig noch zielführend. Gerhard Schröder hat am 28.01.2005 in Davos doch eindeutig gesagt (PDF), worum es Rot/Grün bei der Agenda 2010 ging: Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. Ich rate allen, die sich damit beschäftigen, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen, und nicht nur mit den Berichten über die Gegebenheiten. Deutschland neigt dazu, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, obwohl es das Falscheste ist, was man eigentlich tun kann. Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der Unterstützungszahlung Anreize dafür, Arbeit aufzunehmen, sehr stark in den Vordergrund gestellt. Es hat erhebliche Auseinandersetzungen mit starken Interessengruppen in unserer Gesellschaft gegeben. Aber wir haben diese Auseinandersetzungen durchgestanden.
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#69 (permalink) | |
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Die Schere zwischen Arm und Reich ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich größer geworden. Ist das Ihrer Meinung nach ein Naturgesetz? Leisten die sogenannten Eliten relativ gesehen heute 10 mal mehr als vor 30 Jahren? Gibt es irgendetwas, was ein Jahreseinkommen von mehr als 10 Millionen Euro für einen angestellten Manager rechtfertigt? |
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#70 (permalink) | |
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Die Wahrheit ist Ihnen zu blöd - auch eine Haltung. Ist Ihnen eigentlich bekannt, wie in unserem Land Politik funktioniert, wenn Bundestag und Bundesrat von unterschiedlichen Lagern dominiert werden? Zu Zeiten Kohls hat die SPD unter Lafontaine mit ihrer Bundesratsmehrheit alles blockiert, was der Kanzler plötzlich in seinen letzten Jahren reformieren wollte. Das war ein schwerer politischer Fehler, den Schröder dann später teuer bezahlen musste. Da Schröder in seiner zweiten Amtsperiode wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage unbedingt Ergebnisse brauchte, wurde ihm die Politik von der Union praktisch diktiert. Die SPD büßte dies durch die Spaltung des linken Lagers. Warum fordern Sie eigentlich von der CDU, geführt von Frau Merkel, keine Schließung der Gerechtigkeitslücke ein? Sie prügeln ständig auf die - ach so unsoziale - SPD ein, Frau Merkel regiert seit über 6 Jahren und hat nichts für die kleinen Leute getan. Ist das für Sie in Ordnung? |
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#71 (permalink) | |
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Klar, darum die undifferenzierten Beiträge der "Einäugigen". Wie war nochmal das Thema? : Von-den-Piraten-muss-endlich-mehr-kommen" |
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#72 (permalink) | |
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Tendenz steigend. Danke. |
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#73 (permalink) | |
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Das ist nun völliger Unsinn. Wie kann es dann sein, dass die Sozialausgaben nach HartzIV höher waren als vorher? Natürlich gab es durch die Hartz-Reformen Verlierer. Das waren vor allem die damaligen Bezieher von Arbeitslosenhilfe, die sich in der sozialen Hängematte komfortabel eingerichtet hatten. Ich denke, das sind auch einige der lautesten Schreier hier im Forum. Es gab aber auch Gewinner, von denen nie die Rede ist, wie beispielsweise die vorherigen Sozialhilfeempfänger (vor allem mit Kindern), die das Arbeitsamt einfach abgeschrieben hatte und die sowohl finanziell als auch hinsichtlich der Betreung durch die Arbeitsagentur profitierten. |
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#74 (permalink) | |
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Welche Schublade haben Sie denn nun schon wieder aufgemacht? Rot und Grün passt gerade als Farbe? Ne? Der Totenkopf, als Flagge der ECHTEN Piraten wohl auch nicht? |
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#75 (permalink) | |
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Die Schere zwischen Arm und Reich ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich größer geworden. Ist das Ihrer Meinung nach ein Naturgesetz? Ein mathematisches Gesetz. Sobald jemand über 940 € netto verdient - und den wird es immer geben - entfernt er sich mit jedem Euro Monat für Monat vom so genannten Armen an der Armutsgrenze. Leisten die sogenannten Eliten relativ gesehen heute 10 mal mehr als vor 30 Jahren? Bekommen sie das? Und wer sind die sogenannten Eliten? Ich glaube auch nicht, dass die Beschäftigten in der Automobilindustrie 2011 8,3% mehr geleistet haben als 2010. Gibt es irgendetwas, was ein Jahreseinkommen von mehr als 10 Millionen Euro für einen angestellten Manager rechtfertigt? Es wird in Einzelfällen verlangt - und bezahlt. Von Firmeninhabern, die es anscheinend haben und als gerechtfertigt ansehen. Sozusagen eine Verteilung von oben nach unten auf hohem Niveau. |
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