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#121 (permalink) | |
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Ach, kommen Sie. Sie operieren nur mit unbewiesenen Behauptungen. Und wenn man die dann berichtigt, reden Sie sich mit angeblich nicht vergleichbaren Zahlen heraus. Wer von uns hat denn eigentlich mit dem Vergleichen der angeblich unvergleichbaren Kosten damals und der Kosten heute angefangen? |
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#122 (permalink) | |
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*facepalm* Haben Sie schon mal auf das Datum des Artikels geschaut? Das war der Aprilscherz von Telepolis. |
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#123 (permalink) | |
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Gestern kam übrigens ein interessanter Bericht auf Phoenix über die tollen Bildungmaßnahmen. Da wurden Leute bis zu 8 x in die gleichen Bewerbungstrainings geschickt. Die Konjunktur bringt Schwung in den Arbeitsmarkt, nur bei den Langzeitarbeitslosen tut sich nichts. Die Bundesanstalt für Arbeit räumt ein, dass über die Hälfte von ihnen "Kunden mit komplexer Profillage" seien, Hartz-Chinesisch für "nicht mehr vermittelbar". Um sie kümmern sich verstärkt Bildungsträger und machen damit Milliardengeschäfte. Es gibt Strickseminare, Supermärkte mit Gummieiern, Theaterkurse und Telefonausbildung. "Maßnahmen", angeboten von einem Wirtschaftszweig, dem es umso besser geht, je mehr Menschen auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Über die Hälfte nicht vermittelbar. Was sagen Sie nun, Leopold? Wie war das früher? Wo liegen denn nun die Vorteile des großen Wurfs, den Sie immer noch verteidigen? 1. es ist teurer (Verwaltungskosten auf jeden Fall) 2. es hat nur wenige in Arbeit gebracht (von der man leben kann) 3. 1,5 Millionen Aufstocker (Zuckerl für die Unternehmen) 4. Lohndumping, Leiharbeit, Minijobber haben immens zugenommen 5. aus dem "Fördern" ist eine riesige Bildungsindustrie gewachsen (von der nur wenige Arbeitslose profitieren) - hat auch Jobs geschaffen -ok 6. es grenzt Menschen aus (Arbeitslose 1. und 2. Klasse) 7. Repressalien, Sanktionen, Klageflut.....(diese Kosten sind noch nicht drin bei den 45 Mrd.)
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#124 (permalink) | |
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OK, Asche über mein Haupt.
Aber der Artikel PHASE 3 ist wirklich gut. Allein das mögliche Signal, dass sich die Informationsgesellschaft nicht mehr länger mit medialer Propaganda abspeisen ließe, wäre der Mühe wert.
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#125 (permalink) | |
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Er beschreibt sehr treffend die Reaktion der etablierten Parteien auf die Piraten, ja. (BTW: Und schon sind wir fast wieder beim eigentlichen Thema dieses Threads.) |
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#126 (permalink) | |
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Martin |
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#127 (permalink) | |
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Auch der "normale" Steuerzahler wird mit diesem System gleich zweimal zur Kasse gebeten: Zum einen finanziert er mit seinem Steueraufkommen den aufgeblähten H4-Verwaltungsapparat, zum anderen finanziert er den Wettbewerbsvorteil halbseidener Unternehmer, die Arbeitnehmer als "Aufstocker" beschäftigen, die sich einen Teil ihres Lohnes vom Staat als Almosen auszahlen lassen müssen, um halbwegs über die Runden zu kommen. Martin |
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#128 (permalink) | |
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Dito. Ich habe sowieso den Eindruck, man kann es sich schenken, irgendwelche Quellen zu verlinken oder auf Wikis oder Veröffentlichungen hinzuweisen..., es wird einfach nicht zur Kenntnis genommen. Wenn wir Infostände aufbauen und unsere Kaperbriefe verteilen, wird ebenso ablehnend reagiert. "Was?? Das soll ich alles lesen??" Dabei sind die wirklich super verständlich geschrieben und nicht endlos verquast. btw: Besonders gelungen finde ich im Kaperbrief zum Urheberrecht das Schaubild in der Mitte des Blattes, das einem - ohne überhaupt Text erfassen zu müssen - vor Augen führt, wie abstrus die derzeitigen Rechte dort geregelt sind. Aber selbst das ist oft schon zuviel verlangt. Manchmal habe ich fast den Eindruck, als fürchte man sich, seine Meinung revidieren zu müssen. Zum Untergang der Piraten fällt mir immer die Prophezeiung meines Vaters zu den damals jungen Grünen ein: Die Spinner sind doch bloß eine Modeerscheinung und bald weg vom Fenster. Die "Modeerscheinung" ist inzwischen im wahrsten Sinne des Wortes ein "Evergreen". Wenn wir jetzt in absehbarer Zeit den Ansturm der Sympathisanten bewältigt und unsere Reihen gelichtet haben, wird es von den Piraten auch etwas für 's Auge und das Ohr geben. Wir haben dann endlich auch die gewünschten Politprofis, die vor der Kamera in der feinen Tapete dünne Statements abgeben können, ohne mit der Wimper zu zucken. |
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#129 (permalink) | |
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Was ist daran so schwer zu verstehen? Otto Normalverbraucher hat eben keine Lust, sich durch irgend welche Seiten zu lesen. Die Botschaft sollte kurz und klar verständlich sein und man sollte bei Nachfragen dann auch ins Detail gehen können. Wenn ich Sie etwas frage, dann will ich keine Verweise auf irgend welche Links oder Broschüren oder gar auf irgend welche kommenden Parteitage. Dann sollten Sie eine gute Antwort haben. Beispielsweise beim BGE - hier hat bisher noch keiner der Piraten eine vernünftige Antwort geben können, wie denn das finanziert werden sollte. Aber vielleicht wissen Sie ja eine vernünftige Antwort? |
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#130 (permalink) | |
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Martin |
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#131 (permalink) | |
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Martins Antwort ist nicht viel hinzuzufügen. Aber einen Satz noch: Manche Dinge finanzieren sich nicht unmittelbar, sondern erst auf Umwegen, mittelbar. Hier im Forum die Zusammenhänge aufzeigen zu wollen, würde für Sie wiederum Lesen bedeuten |
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#132 (permalink) | |
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Schon seltsam, alle Piraten sollen auf alle gesellschaftlichen Fragen eine einfache und dennoch erschöpfende Antwort parat haben. Während Frau Merkel den Leuten lediglich immer sagt, dass man zur Lösung eines Problems mal wieder so und soviel Milliarden Euros bräuchte und dies alternativlos sei. Und schon geben sich die Leute damit zufrieden und lassen sich schröpfen.
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Zuletzt geändert von Alois, am 02.05.2012 um 13:17 Uhr
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#133 (permalink) | |
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Den WIKI-Beitrag habe ich gelesen, Martin. Wo soll da ein normaler Bürger noch schlau draus werden? Schon allein dieser Satz zeigt, welche Vorstellungen die Piraten haben: Abschaffung der Einkommenssteuer Die Einkommenssteuer wird gänzlich abgeschafft und über die Mehrwertsteuer finanziert. Ich habe ja nichts gegen die Abschaffung der Einkommensteuer, aber ist den Leuten eigentlich bewusst, dass man dann die Mehrwertsteuer um etwa 400% erhöhen müsste? Da ist bei den Wählern dann ganz schnell schluss mit lustig! |
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#134 (permalink) | |
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Nicht auf alle - aber auf die von ihnen besetzten Themen schon |
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#135 (permalink) | |
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Ein Kommentar von Erhard Eppler in der Sueddeutschen. Er ist der Meinung, das zusammengestoppelte Programm der Piraten gleicht einem Wunschzettel an den Nikolaus.
http://www.sueddeutsche.de/politik/partei-ohne-ideen-warum-die-piraten-keine-zukunft-haben-1.1346092 |
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