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#1 (permalink) | |
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Urheberrecht: Wir sollten gern für Musik zahlen
Das Ende des geistigen Eigentums führt in eine Zukunft, die nur noch Hobby-Künstler kennt. |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 04.05.2012 um 10:18 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Wenn es nur so einfach wäre...
... mit dem Anstand, Herr Schütz. Der Vergleich mit dem Klau im Supermarkt passt halt nur bedingt. Schon zu allen Zeiten seit man Musik aufzeichnen kann, war es Usus und auch rechtmäßig, dass sich Konsumenten im Privatbereich kostenlos mit Kopien von Muskistücken versorgt haben. Im Schulhof tauschte man die LPs, lief nach Hause, hörte Probe und nahm was gefiel auf Tonband oder Kassettenrekorder auf, was nicht gefiel brachte man schulterzuckend wieder zurück - nee, das ist nicht mein Geschmack. Interessierte man sich für eine Neuerscheinung, ging man zum Durner ins Kellergeschoß und ließ sich von Rudi das Teil man anspielen, gefiel's nahm man es mit, gefiel es nicht, dankte man höflich und ging seines Weges. Später hörte man im Drogeriemarkt Müller oder bei den Geizgeilhälsen die Alben an - ganz umsonst natürlich, stundenlang, tagelang wenn man wollte. Wollte man es besitzen, erwarb man es. Ggf. sprach man sich auch mit Freunden ab - kaufst Du die CD und ich die und dann brennen wir uns die gegenseitig. Nichts anderes als früher mit den LPs aber schon war da der Ruch, etwas Unlauteres zu tun. Die CDs erhielten teilweise Kopierschutz. Ich beklagte mich mal bei der Plattenfirma von Hubert von Goisern, denn wir wollten uns eine CD-Kopie fürs Auto machen und das Original gleichzeitig daheim hören können. Illegal den Kopierschutz umgehen wollten wir nicht. Man bat um Verständnis - die kleinen Labels würden sonst wohl den Bach runter gehen. Sie sind es dennoch gegangen, vllt. auch gerade wegen solcher Maßnahmen und weil sich die GANZE Branche bis heute nicht überlegt hat, wie sie das Problem in den Griff bekommen kann. Die Handlung ist noch exakt diesselbe wie ehedem und deshalb braucht man sich auch nicht zu wundern, dass das Unrechtsbewusstsein relativ gering ist. Nur die Möglichkeiten haben sich verändert sind global geworden sozusagen. Früher musste ich halt jemanden in meinem persönlichen Umfeld haben, der eine mich interessierende Platte hat, heute kann der in Ausstralien sitzen. Sicher ermöglicht das eine Vielfalt, die zu Lasten der Plattenkonzerne und Künster geht. Aber verwerflich? Ist das verwerflich, Herr Schütz, hat das tatsächlich was damit zu tun, dass man anders als früher den Künsterln bewusst ihren gerechten Lohn vorenthalten will? Mir wurde neulich Pearl Jam empfohlen, die ich seltsamerweise noch nicht kannte. Ich horchte ein wenig in Youtube rum - das ist der bequeme Ersatz für den Gang zum Mediamarkt geworden. Dann schaute ich nach, ob es die in der Stadtbücherei Augsburg gibt. Gibt es. Also lieh ich sie mir aus und machte meine zulässigen Kopien. Wo ist da nun genau der Unterschied, wenn ich mir den Weg zur Bib gespart und mir die Songs von einer Tauschbörse herunter geladen hätte? Erklären Sie es uns doch bitte, Herr Schütz. Ich zahle gerne für eine künstlerische Leistung aber nicht für jede. Nicht alles, was ich mir mal anhöre, was ich mal wo verlinke, was ich mal anspiele, um mich zu informieren, wäre ich bereit zu bezahlen. Die Branche und auch Sven Regener machen denselben Denkfehler, den die Durchauszurechtanprangerer von Schwarzarbeit machen - diese rechnen jede anfallende Schwarzarbeit als ihren Verlust ein, dabei würde jede Menge Arbeit gar nicht entstehen (und würden dazu notwendige Materialen gar nicht verkauft werden), könnte sie nicht schwarz abgerechnet werden. So ist es mit der Musik auch. Man kann nicht auf die Millionen von Klicks bei Youtube schielen und mit $-Zeichen in den Augen meinen, da könnte man für jeden ein paar Cent verdient haben. So ist das nicht. Dass man Youtube jetzt austrocknen will, ist wieder so ein Schritt in die falsche Richtung m.E. Ich habe ja den Verdacht, die Branchen handeln nur deshalb solange nicht, weil sie sich nicht einig werden, wie man am Besten auf lange Sicht die meiste Kohle aus dem System ziehen kann. Da ist man sich unschlüssig. Von wegen der Zug sei verpasst, für Leistungen im Netz etwas verlangen zu können, da lachen die Hühner. Die Verteufelung und Kriminalisierung des Konsumenten im Netz ist der in den Ring geworfene Hut, der wohl dazu führen soll, dass wir in naja sagen wir 10 Jahren aber schon gar nichts mehr außer Werbung kostenfrei im Netz erhalten werden Wenn man es ehrlich und fair anhaben wollte, hätte man schon lange gesetzlich vorgeschrieben, dass die diversen Plattformen in Mitgliedervereine zu organisieren seien, zu denen nur angemeldete User vollen Zugang haben, während den anderen lediglich ein eingeschränkter Bereich zur Verfügung steht - das müsste technisch zu machen sein. Die Mitglieder könnten zu einem sehr sehr moderaten Monatsbeitrag, der jederzeit kündbar sein müsste, das vollständige Angebot nutzen und/oder Musikstücke günstig downloaden, die Beiträge würden zu hohem Prozentsatz an eine GEMAartige Weltkünstlervereinigung abgeführt. Aber das wäre ja zu einfach und zu günstig für den Konsumenten. Es soll ja irgendwann so richtig fett Kohle verdient werden. Und deshalb nun die große Klage. Ich bin gespannt. |
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#3 (permalink) | |
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Hallo? Es war noch nie rechtmäßig sich eine Kopie zu ziehen! Nicht umsonst war auf dem VK der Leerkassette ein Gemabeitrag enthalten! Und der Vergleich mit einem Ladendiebstahl passt zu 100%!
Würden sie sich auch beim Autohändler beschweren, dass ihr Familienauto nicht gleichzeitig von 2 Mitgliedern an verschiedenen Orten benutzt werden kann? Nein! Und warum möchten sie dies dann mit einer CD machen? Wenn sie diese an 2 verschiednenen Orten gleichzeitig anhören wollen, benötigen sie 2 Exemplare! Oder wie händeln sie es mit ihren Betriebssystem? Haben sie nur einen Key für alle ihre PC/Neotbooks? Ich hoffe doch nicht! |
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Zuletzt geändert von Dr.Hollywood, am 04.05.2012 um 08:49 Uhr
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#4 (permalink) | |
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Da irren Sie. "Legale Privatkopien werden oft fälschlicherweise als „ Raubkopien“ bezeichnet. Tatsächlich ist es unter gewissen Voraussetzungen möglich, zum privaten Gebrauch mehrere Privatkopien anzufertigen und im privaten Umfeld zu verteilen, ohne dadurch ein Vergehen oder Verbrechen zu begehen." Und Sie belegen es ja selbst. Die Gebühr für die GEMA lag auf der Leerkassette. Eben. Deswegen war's legal. Und hier noch ein Beleg: |
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#5 (permalink) | |
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Das ist mit Verlaub, Käse. Arbeiten Sie in der Plattenindustrie?
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#6 (permalink) | |
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Richtig! Dies ist aber nun mal nicht mehr so! Ein weitere Punkt ist, dass die analoge Kopie immer Verluste hatte! Heute kopieren sie ohne Qualitätsverlust. Und schauen sie sich doch um - es hat doch nicht mal jemand ein schlechtes Gewissen wenn er illegal Musik/Videos/Software kopiert! Dies ist in meine Augen das größte Problem! Illegales Kopieren wird doch als Kavalierdelikt angesehen! Stadartausrede: Die CD hätte ich mir eh nie gekauft! Ja warum wird sie dan kopiert - wenn sie einen eh nicht interessiert? |
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Zuletzt geändert von Dr.Hollywood, am 04.05.2012 um 08:57 Uhr
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#7 (permalink) | |
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Nein! Aber dann erklären sie mir dich den Unterschied zwischen dem Kauf einr CD und dem Kauf eines Autos (außer dem Preis)! Ich kann beide Artikel nur an einem Ort benutzen. Weshalb glauben sie, haben sie ein Anrecht, die CD an mehreren Orten gleichzeitig nutzen zu dürfen? |
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Zuletzt geändert von Dr.Hollywood, am 04.05.2012 um 08:58 Uhr
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#8 (permalink) | |
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Doch ist noch so. Hätten Sie die Güte sich mit der Rechtslage zu befassen, bevor Sie hier anders behaupten. Die Standardausrede muss keine sein. Ich kann mir sehr wohl etwas kopieren, das ich niemals kaufen würde. Und der Künstler kann sogar profitieren durch die Kopien gerade wenn er eher unbekannt ist.
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#9 (permalink) | |
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Halten Sie sich an die aktuelle Rechtslage und mich nicht zum Narren, bitte. |
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#10 (permalink) | |
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Wenn es so wäre, würde es der Musikindustrie nicht so schlecht gehen! Sie sind mir immer noch die Antwort schuldig, weshalb sie meinen, einen Artikel an 2 verschiednen Orten zur gleichen Zeit benutzen zu können/dürfen. |
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#11 (permalink) | |
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Mache ich! Ich kann eine gekaufte CD nur an einem Ort zur gleichen Zeit anhören! Möchte ich, dass dies meine Frau zur gleichen Zeit im Auto macht, benötige ich nun mal ein 2. Exemplar dieses CD.... Übrigens - bei (legalen) Download ist dies oft anderst! Dort haben sie im Regelfall 3 Lizenzen! |
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#12 (permalink) | |
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Nein tun Sie nicht. Sie liegen falsch und sind nicht mal bereit sich über zur Verfügung gestellt Links ein Bild der aktuellen Rechtslage zu machen. Eine letzte Quelle für Sie - Sie sind für mich in dieser Sache dann kein akzeptalber Diskussionspartner mehr, denn ich vergeude nicht meine Zeit für Leute, die nur Recht wollen, obwohl Sie voll daneben liegen. Zitat: "Die Privatkopie ist im deutschen Recht in |
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#13 (permalink) | |
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Noch ein Hinweis! Sie wissen was eine Privatkopie ist? Das kopieren einer CD des Nachbarn für den privaten Gebrauch fällt übrigens nicht darunter.... |
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#14 (permalink) | |
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Sie haben mir soeben untersagt, mir von meiner eigenen CD eine Kopie fürs Auto zu ziehen. Sie haben keine Ahnung und wollen jetzt immer mit neuen "Erkenntnissen" kommen. Nicht mit mir - no way.
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#15 (permalink) | |
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Sie haben vergessen den Satz zu kopieren: Dieses Urteil ist allerdings sehr alt und bezieht sich nicht auf digitale Kopien.
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