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#61 (permalink) | |
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Gut - das sieht etwas anders aus. Obwohl ich mich an die Zeit nicht mehr erinnern kann - PKWs gab es kaum, öffentlich Verkehrmittel waren wohl auch noch so stark "vertreten" - viele Arbeiter sind wohl zu Fuß oder mit dem Rad in die Arbeit gegangen oder haben zu Hause ihr Handwerk betrieben. Daß man vor 100 Jahren z.T. so weit weg von der Abeit wohnte wie heute kann ich mir kaum vorstellen. Darasu folgt, daß die Pendlerpauschale vor 100 Jahren, ich nenne sie mal bewusst so, wohl keine wesentliche Rolle spielte. OK - nach diesem Exkurs zurück zur Gegenwart. |
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#62 (permalink) | |
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Schon ist der Staat pleite und hängt selbst am Tropf der EU
Sehr geehrter Camper 2011, Deutschland kann sich nicht an den Tropf der EU hängen, Deutschland ist der Tropf. |
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#63 (permalink) | |
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Das bezog ich nicht aus Wikipedia, sondern wusste es auch so, aber immerhin stimmt es. Wie hoch die Pauschale 1920 war steht nun leider nicht im Wiki, aber immerhin konnte ich Solon entgegensetzen, dass es bei der Einführung der Pendlerpauschale nicht um das Ankurbeln der Autoindustrie ging. |
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#64 (permalink) | |
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Dass man vor hundert Jahren täglich 200 km pendelte war auch nicht möglich. Dass viele Familien umziehen mussten, weil Vater in einer anderen Stadt neue Arbeit fand, war damals bereits normal. In der Regel arbeitete der Vater ein Leben lang im gleichen Betrieb und der Sohn lernte meistens das was der Vater tat. Dass heutzutage ein Arbeitnehmer 50 Jahre im gleichem Betrieb arbeitet, ist eher die Ausnahme. Der Umstand , dass bereits 1900 an der Pendlerpauschale gearbeitet wurde beweist , dass es eben schon eine wesentliche Rolle spielte. Mittlerweile ist, um auf die Gegenwart zurück zu kommen, die Pendlerpauschale ein extrem wichtiges Instrument. Bei vielen Pendlern geht schon 1/3 des Lohnes führ Fahrten zur Arbeit drauf. |
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#65 (permalink) | |
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Diese Leute sollten dann aber einen Umzug zum Arbeitsort erwägen.... |
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#66 (permalink) | |
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Bei der heute geforderten Flexibilität geht dann dafür ein Drittel der Einkünfte für die ständigen Umzüge drauf. Vor über 100 Jahren gab es so gut wie keinen Immobilienbesitz in der Arbeitnehmerschaft und später hatte man Jahrzehnte darauf gedrängt und gefördert gerade diese als Altersicherung zu erwerben. |
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#67 (permalink) | |
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Was ändert sich dabei? Dann pendelt eben die Frau. Sehr logisch! |
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#68 (permalink) | |
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Martin |
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#69 (permalink) | |
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Das erscheint mir stark übertrieben, besonders das "viele". Ich kenne die jährliche Pendlerkosten von Augsburg nach München und auch von Augsburg nach Stuttgart auf Heller, Pfennig und Cent genau. Im übrigen brauche ich nicht zu wiederholen was Klartexter sagte
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#70 (permalink) | |
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Das streite ich Ihnen nicht ab, dass Sie genauestens wissen was das Pendeln kostet. Ob es dem drittel ihres Nettolohnes entspricht kommt jedoch auf Ihr Einkommen ab. Meine Freundin arbeitet in München. Bei Steuerklasse 5 bleiben von 2200,- noch 900,- übrig. Das Pendeln von Augsburg nach München kostet ca 230,- Euro. Mir entzieht sich, ob der MVV im Monatsabo mit einbegriffen ist. |
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#71 (permalink) | |
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Martin |
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#72 (permalink) | |
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Darüber haben wir auch gesprochen. Die Dame spricht: sie findet keine Stelle mehr, wenn sie auf einen 400 Euro job wechselt und diesen verlieren sollte Da pendelt man lieber. Auch ist sie der Ansicht, dass der Zeitfaktor nicht eine so grosse Rolle spielt. Würde sie von Stadtmitte nach Königsbrunn oder Gersthofen pendeln müssen, bräuchte sie auch so lange. |
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#73 (permalink) | |
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Wobei die 5er Lohnsteuerklasse schon tödlich ist, insofern ist die Dame schon eher als Ausnahme zu betrachten, bzw Ihre Brutto/Netto Situation ist nicht für sich allein isoliert, sondern in Kombination mit dem Ehepartner zu bewerten. |
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#74 (permalink) | |
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....und was macht der ebenso berufstätige Partner??
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#75 (permalink) | |
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so ähnlich habe ich hier auch schon argumentiert, aber ohne Gegenvorschlag. Ich habe den Verdacht, dass hier viele Singles am Werk sind, oder Alleinverdiener. |
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