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Zeitungsmeldung "Urteil: Kein Asyl für syrische Deserteure"

Artikel auf der Titelseite des "Allgäuer Anzeigeblatts" vom 5.Mai 2017:

"Urteil: Kein Asyl für syrische Deserteure"; mit Quellenangabe: (afp,AZ); Ortsangabe: Münster.

Inhalt,teils In meinen Worten: Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster stellt fest, dass junge Syrer, die aus Angst vor dem Kriegsdienst fliehen, hierzulande keinen Anspruch auf Asyl haben. Sie würden bei  der Rückkehr in ihre Heimat zwar bestraft, aber nicht als politische Gegner verfolgt. Es geht um einen 20-jährigen Syrer, der nach der Aufforderung seinen Wehrdienst anzutreten, über die Türkei nach Deutschland geflohen war. Da Deutschland keine abgelehnten Asylbewerber in Bürgerkriegsgebiete abschiebt, muß er nicht mit einer raschen Abschiebung rechnen.

In der laufenden Diskussion über afghanische junge Männer, die abgeschoben werden (sollen), überlege ich, warum Afghanistan, hinsichtlich des katastrophalen Drucks, den die Taliban auf das Land ausüben, nicht eine allgemeine Wehrpflicht für alle wehrtauglichen jungen Männer haben sollte, die in großer Zahl auch nach Deutschland geflohen sind, statt ihrem eigenen Land in seiner Notlage zur Seite zu stehen. Wenn sie nicht alle in die übliche Kategorie "Soldaten" eingereiht werden könnten, so könnten sie zumindest als kurzfristig wehrertüchtigte "regierungstreue Milizen" ihren Dienst tun.

Entsprechend des obengenannten Urteils wären sie dann als "Deserteure" in Deutschland und könnten auch abgeschoben werden, da Afghanistan offiziell kein "Bürgerkriegsland" ist, sondern ein vom Talibanterror bedrohtes Land, in dem es nötig ist, seine Familienmitglieder und alle anderen zu verteidigen. Auch in Europa wurde bei ernsthafter Bedrohung der Heimat jeweils von dem Mittel einer allgemeinen Mobilmachung Gebrauch gemacht, wenn diese auch gelegentlich leider für einen Angriffskrieg mißbraucht wurde.

Zur Verdeutlichung ein dpa-Artikel in obengenannter Zeitung vom 11.5.17:

"NATO denkt an deutlich mehr Soldaten für Afghanistan...überforderte Regierung kontrolliert nur noch 60% des Landes...schnelles Erstarken der radikalislamischen Taliban...derzeit rund 13000 internationale Soldaten in Afghanistan...davon fast 1000 deutsche Soldaten..."

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