Donnerstag, 14. Dezember 2017

Übersicht | Meistgelesen | Meistkommentiert

i

Aus dem Leben eines Alltags-Radfahrers

Beiträge jenseits des Radfahrermainstreams

Placebo reloaded

Vor kurzem durfte ich in der AZ folgendes lesen:

Überraschend scheiterte das Vorha­ben Fahrradweg in Inningen im Bauausschuss der Stadt Augsburg am Veto der Fraktionsvorsitzen­ den von Pro Augsburg, Beate Scha­bert-Zeidler, und Stadträtin Regi­na Stuber-Schneider, Freie Wähler. Beide fürchten die Zunahme des Verkehrs in Bergheim und die Re­duzierung der Geschwindigkeit in der Bobinger Straße. Wolfgang Kronthaler (CSM) äußerte Beden­ken wegen einer möglichen Behin­derung des Autoverkehrs in der Bgm.-Aurnhammer-Straße in Gög­gingen. Damit scheint der Antrag der CSU für eine Verbesserung für die Radfahrer im Besonderen, die diese gefordert hatten, schon früh gescheitert. Der Radweg in Innin­gen würde einschließlich Querungs­insel 45000 Euro kosten.

Kurz darauf wurde auch folgender Artikel veröffentlicht:

Eigentlich sind jetzt alle für den Radweg

Dort gibt es ebenfalls ein paar nette Details, die ich hier gerne etwas unter die Lupe nehmen möchte.

Eigentlich hat man immer noch KFZ-Förderung einprogrammiert

Doch zunächst zum ersten Artikel: Es ist schon interessant, dass der einzige Grund, warum der Radweg nicht gebaut wird, mit der Einschränkung des KFZ-Verkehrs zu tun hat. Es wir nicht argumentiert, ob der Radweg überhaupt notwendig ist, bzw. warum er das sein sollte, sondern es wird direkt mit der Einschränkung der KFZ argumentiert. Mir drängt sich da die Vermutung auf, dass Radwege immer nur dann für gut befunden werden, wenn man damit den KFZ-Verkehr nicht stört, bzw. ihn bevorzugt. Es geht nach wie vor vorrangig um motorisierten Individualverkehr, bzw. die Wahrung der Interessen dieser Verkehrsteilnehmer. Aber gut, ich kann es an dieser Stelle auch denkbar gut nachvollziehen. Gerade auf der Bgm.-Aurnhammer-Straße ist praktisch kein Platz mehr für solchen Humbug. Anders als auf dem letzten Glanzstück unserer Verkehr(t)-Planung, der Grottenau, sind hier nur 2 Spuren insgesamt vorhanden, die man dank dort vorhandener Parkplätze auch kaum mehr enger machen kann - der Platz fehlt. Das allein sollte Grund genug sein. Es ist einfach kein Platz dafür da.

Wieder mal das Märchen der sicheren Separation

Lustig ist daran nur, dass wieder ein mal mehr das Separation-Schwert geschwungen werden soll. Das Prinzip, den wenigen Platz den man hat, noch weiter aufzudröseln, das kann unsere Verwaltung ja leider zu gut, auch wenns der größte Unsinn seit der Erfindung der Erdscheibe ist. Nur irgendwann fällt selbst denen auf, dass da nichts mehr drin ist, mit Abmarkieren oder baulich anlegen. Umso lustiger wird es, wenn man sieht, wie unsere Stadträte trotzdem mit Zähnen und Klauen für ein weiteres Placebo kämpfen:

Auch Stuber-Schneider betonte, sie sei nicht gegen einen Radweg an sich, sondern gegen den, den die Verwaltung jetzt vorgeschlagen habe. Es handle sich um keinen „echten, baulich abgesicherten Radweg, sondern lediglich um eine Abmarkierung, die obendrein vom Autofahrer mitbenutzt werden kann“.

Immerhin, die gute Frau hat ein Grundproblem sog. Schutzstreifen (gestrichelte Linie) erkannt: Ein "Radweg", der von Autos mit benutzt werden kann/darf, ist keiner. So etwas braucht man grundsätzlich nicht, denn Wege die von Autos und Radfahrern benutzt werden dürfen, nennt man "Fahrbahn" und davon gibt es verdammt viele in der Stadt, aber auch außerhalb.

Was sie aber offenbar nicht weiß, oder wissen will (letzteres mutmaße ich hiermit mal offen, warum, dazu komme ich gleich): Die angebliche Alternative, der "echte, baulich abgesicherte Radweg", ist mindestens genauso großer Unfug. Wie ich in meinem ersten Blog-Artikel schon dargelegt habe, sind Radwege ganz prinzipiell in der Innenstadt alles andere als eine "Absicherung", allen voran besagte baulich angelegte Radwege. Egal ob getrennter Geh- und Radweg, oder reiner Radweg, es sind unterm Strich Radfahrerfallen, die vielen zwar subjektiv sicherer erscheinen, jedoch kommt das böse Erwachen immer dann, wenn KFZ und Radfahrer an Kreuzungen, Einmündungen und Ausfahrten unverhofft doch wieder aufeinander treffen. Das lässt sich nur leider in der Stadt nicht vermeiden. Und das endet noch viel schlimmer, weil die KFZ-Seite den Radverkehr oft viel zu spät wahrnimmt. Auch die neuerdings so beliebten Radfahrstreifen (so was wie ein Schutzstreifen, nur dass ihn außer Radfahrern keiner benutzen darf, erkennbar an der durchgezogenen Linie zur Fahrspur hin) ändern daran nur wenig, im Gegenteil: Man bekommt meistens noch geöffnete Autotüren gratis dazu. So weit so schlecht. Der nächste Witz ist aber:

Dieser Radweg zwinge den Nutzer, in Göggingen auf der Westseite der Straße zu fahren, im Süden Göggingens auf die Ostseite zu wechseln, um auf einem kombinierten Rad-/Fußweg bis zum Inninger Rathaus zu fahren. „An der gefährlichsten Stelle, kurz vor der Kurve, muss er wieder die Seiten wechseln“, so Stuber-Schneider.

Aha. Genau diese Art Probleme kennt man schon seit längerem. Wo Radverkehr z. B. über Landstraßen geführt wird, um wie hier die Straßenseite zu wechseln, passieren die schwersten Unfälle, weil man (ähnlich wie in der Stadt) KFZ- und Radverkehr auf ungeeignete Weise wieder miteinander konfrontiert. Sicher ist was anderes... Auch ganz nettes Detail dazu: Der "kombinierte Rad-/Fußweg" ist mit annähernd absoluter Sicherheit ein Gehweg mit VZ 240, es ist also bei Strafe verboten, den Radweg dort nicht zu benutzen (ich kenne die Strecke teilweise leider nur von Google Maps, aber 240er sind an Landstraßen der letzte Schrei - leider viel zu oft wörtlich). Das ist doch eine hochinteressante Situation: Etwas das offenkundig als gefährlich erkannt wird (sogar von unseren Stadträten), ist trotzdem zu benutzen. Besten Dank. An dieser Stelle sei auch noch mal auf folgenden Artikel verwiesen:

Schwerer Unfall auf stark befahrenem Radweg

Dort ist ausgesprochen deutlich dargelegt, warum kombinierte Zweirichtungs-Rad- und Gehwege auch ganz sicher keine Verbesserung der Sicherheit von Radfahrern sind (und auch nicht der Fußgänger), wenn sie gerade mal nicht zum Fahrbahn kreuzen verpflichten. Die Probleme sind eigentlich bekannt, aber werden offenkundig von unseren Entscheidungsträgern ignoriert. Man akzeptiert einfach, dass Radfahrer dort gefährlich unterwegs sind (wenn man sich darüber überhaupt im Klaren ist), sich mit allerlei Unsinn rumärgern müssen und das angeblich, weil sie ja so ungeschützt sind.

Verkehrs-Ethik steckt nach wie vor in den Kinderschuhen - die Planung aber auch

"Ungeschützt vor was?", frage ich mich. Vor Autofahrern, die auf gerader Strecke nicht in der Lage sind, auf Radfahrer achtzugeben? Die Straße dort ist wirklich größten teils schnurgerade. Was sagt das eigentlich aus, wenn eine Gruppe Verkehrsteilnehmer sich auf unsinnige und gefährliche Wegführungen zu verkrümeln hat und zwar implizit, damit andere nicht aufpassen müssen? Hier geht es nicht um Sicherheit, sondern um das übliche Mantra aus den 60ern: Freie Fahrt für freie KFZ-Fahrer (aka "Autogerechte Stadt"). Freie Radfahrer gibt es nicht, die haben schließlich den Schwarzen Peter zu behalten, wenn es um ihre Bedürfnisse geht. Das äußert sich auch in diesem Ausspruch:

Schutzlose Radler sollten nicht bewirken, dass der Verkehr durch Inningen weniger wird.

Wo man sonst immer so sehr darum bemüht ist, für Anwohner Verkehrsberuhigungen zu erreichen, ist hier zusätzlich die Sicherheit der unmotorisierten Verkehrsteilnehmer nicht wichtig genug. Aber unsere Stadträte haben einen "Plan" wie alles besser wird:

Zugleich stellt die SPD-Stadtratsfraktion den Antrag, „im Zuge der ohnehin stattfindenden Erneuerung der Bobinger Straße die Synergieeffekte“ zu nutzen „und die Radwegeverbindung durch Inningen bis zur Anbindung an den im Süden von Inningen bereits vorhandenen Radweg nach Bobingen“ herzustellen.

Wenn ich so was lese, leuchte bei mir sofort das Alarmlämpchen neben "Marketing-Babble" auf. Keine konkreten Infos, aber wird schon alles gut werden. Könnte man prinzipiell ja auch meinen, wenn man das noch liest:

Die beiden Fahrradstreifen in Göggingen und Inningen befürworte sie ausdrücklich, jedoch nicht ohne Gesamtkonzept.

Man hat also wirklich keinen besseren Vorschlag parat, hofft aber immer noch, dass man den toten Gaul "Separation" noch irgendwie zum Rennen bekommt. Was mich aber wirklich so ankotzt an dieser Sache, ist, warum das alles so "dringend notwendig" ist. Auch hier ist mir die Straße nicht als besonderer Unfallschwerpunkt bekannt (man berichtige mich, falls ich da zu wenig weiß ),  die Situation ist tatsächlich eher überschaubar, aber trotzdem verlangt irgendwer offenbar nach Radwegen. In diesem Fall wohl u. A. ein mal mehr der ADFC, der sonst nicht all zu viel Verkehrspolitisches zu vertreten scheint und prinzipielle Fahrbahnverweigerer, die sich lieber auf Gehwegen rumtreiben. Nur warum springt unsere Politik gar so gerne auf diesen Zug ins Nirgendwo auf? Das Kostet alles Geld und Arbeitszeit, dafür dass letzten Endes nichts sinnvolles bei rum kommt.

Es geht um Politik...

Die Antwort ist relativ banal: Es geht um Wählerstimmen. Es ist bald wieder Kommunalwahl und der Wahlkampf geht jetzt schon los. Dazu mal ein paar Dinge, die ich vor Kurzem selbst erlebt habe (alles kein Witz, das ist wirklich so passiert). Am 2.7.2013 gab es in Haunstetten eine Bürgerversammlung, ausgerichtet von der lokalen SPD. Als Bewohner dieser Stadt fand ich es durchaus sinnvoll, mich für meine Belange einzusetzen, u. A. was die Verkehrsbelastung an der Inninger Straße angeht. Der interessantere Teil war aber das Gespräch, welches ich mit einer gewissen Frau Margarete Heinrich geführt habe (ihres Zeichens SPD-Fraktionsvorsitzende im Augsburger Stadtrat), welches mich schon ein wenig erschüttert hat.

Mein Ziel war es, ein bisschen rauszukitzeln wie die SPD eigentlich zum Thema Radwege steht. Hinter den Kulissen passiert ja oft mehr, aber wenn man direkt mit den Leuten redet, sollte man schon einiges erfahren. Bei meiner Frage, wie genau die Stadträte eigentlich erfahren, ob eine vorgeschlagene Maßnahme sinnvoll oder eher gefährlich ist, kam zum einen raus, dass man sich wohl vorrangig auf die Aussagen der Straßenverkehrsbehörde verlässt, die zu Beschlussvorschlägen ihre Meinung kundtut, bzw. abgeänderte Beschlussvorschläge zurück gibt. Über diese wird abgestimmt. Zum anderen gab Frau Heinrich unumwunden zu, dass sie von diesen Dingen nicht unbedingt eine Ahnung hat. Das ist so weit erst mal nicht schlimm! Bitte nicht falsch verstehen. Mir ist klar, dass man sich nicht mit allen Themen auskennen kann/muss, das wäre definitiv zu viel verlangt. Man sollte sich nur eben auch nicht den Fakten verweigern.

Umso krasser fand ich in diesem Zusammenhang dann eben die Aussagen zu spezielleren Fragen, die ich im Verlauf des Gesprächs zum Thema gestellt habe. U. A. fielen sinngemäß Aussagen wie (zum Thema Radwegbau) "Wenn die Bürger das wollen, machen wir das." (mit anderen Worten, wen interessieren Unfallzahlen/tatsächlicher Bedarf? Wir klotzen einfach trotzdem einen Streifen hin) oder auch auf meine Frage, wie die SPD zum Thema Radwege an sich steht ein "auf solche Grundsatzdiskussionen lässt sie sich nicht ein" und Sie wäre "Politikerin" (heißt für mich mit anderen Worten, die Fakten interessieren mich so lange nicht, wie ich damit Wählerstimmen kriege). Auf meine Frage, was z. B. die Streifen auf der Grottenau am Verkehr ändern sollen, kam sinngemäß ein "Schau ma mal", man hat also eigentlich gar keine Idee, wie die Verbesserung dort eigentlich aussehen soll.

Am Ende ist Frau Heinrich sogar zu der Aussage bereit gewesen, dass der Bürger dann ja klagen kann, wenn ein Fall von unrechtmäßiger Anordnung vollzogen wird. Man lässt ihn also mit den rechtlichen Problemen im Regen stehen, die aus eigenen Beschlüssen entstehen. Klar, die 364 €, die man erst mal auf den Tisch legen muss, um überhaupt eine Klage am Verwaltungsgericht einzureichen, werden die wenigsten mal nebenbei locker machen wollen/können. Das ist dann wohl auch der Grund, warum die StVB weiterhin munter allen möglichen Unsinn anzettelt, den dann die Radfahrerschaft auszulöffeln hat. Alles in allem wirkte dieses Gespräch für mich so, als wenn jemand ohne Rücksicht auf Verluste auch noch so populistischen Mist durchdrücken wird, solange die Wählerstimmen dafür rein flattern.

...nicht um Sicherheit

Und in diesem Kontext erklären sich die oben genannten Dinge auf ein mal viel leichter. Solange das "Wahlvieh" nach Radwegen ruft, machen unsere Stadträte das auch so, egal obs am Ende als (tödlicher) Bumerang zurück kommt oder nicht. Sie müssens ja nicht selbst mitmachen, was sie da anzetteln. Obs Geld kostet, oder ob die Diskussion nicht ohnehin müßig ist, weils keinen Bedarf gibt, oder wie hier, gar nicht machbar ist, bzw. nur noch gefährlicher wird, egal. Hauptsache man kann sich mal wieder vor der Wählerschaft im Wahlkampf profilieren. Deshalb wohl auch dieser Umstand:

Schabert-Zeidler und Stuber-Schneider wollten ihr Veto gegen den Radweg so nicht stehen lassen, sagten beide.

Am Ende könnte man ja Wählerstimmen verlieren. Mir für meinen Teil stößt das alles ziemlich sauer auf, weil hier auf Teufel-komm-raus gemurkst und zurechtgeklüngelt, aber der Wähler letzten Endes doch an der Nase rum geführt wird, weil er mit Dingen beglückt wird, die letztlich gar nicht zu seinem Vorteil sind. Und noch viel schlimmer ist, wenn Stadträte, darauf hingewiesen was sie da für Mist bauen, die Fakten noch nicht ein mal ansatzweise zur Kenntnis nehmen wollen. Verantwortung sieht für mich anders aus. Und da sehe ich alle unsere Stadträte gleichermaßen in der Verantwortung (nicht nur Frau Heinrich im Speziellen). Wenn mir also jetzt jemand sagt, dass alle (Stadträte) für Radwege wären, zeigt mir das nur, dass sich keiner von ihnen mit der Realität beim Thema Radverkehr auseinandergesetzt hat. Auf so eine kopflose Politik können wir aber alle verzichten.

...
Eigentlich sind jetzt alle für den Radweg - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eigentlich-sind-jetzt-alle-fuer-den-Radweg-id26024401.html
...
Eigentlich sind jetzt alle für den Radweg - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eigentlich-sind-jetzt-alle-fuer-den-Radweg-id26024401.html
...
Eigentlich sind jetzt alle für den Radweg - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eigentlich-sind-jetzt-alle-fuer-den-Radweg-id26024401.html
...
Eigentlich sind jetzt alle für den Radweg - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eigentlich-sind-jetzt-alle-fuer-den-Radweg-id26024401.html
...
Eigentlich sind jetzt alle für den Radweg - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eigentlich-sind-jetzt-alle-fuer-den-Radweg-id26024401.html
...
Eigentlich sind jetzt alle für den Radweg - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Eigentlich-sind-jetzt-alle-fuer-den-Radweg-id26024401.html
Statistik

Aufrufe der letzten 90 Tage: 6   |   Aufrufe in den letzten 24 Stunden: 0

2 Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Weitere Beiträge

Kommentar Von 7Saturn, 06.08.2015, 15:00 Uhr

Zugegeben, der Winter ist noch lange weg. Warum also gerade in der Hitze des Sommers sich Gedanken darüber machen, wie man im Dunkeln mit dem Rad von A nach B kommt? Könnte man meinen. Gerade im Sommer ist der Radverkehrsanteil unübersehbar hoch. Ob...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von 7Saturn, 02.06.2015, 10:00 Uhr

Jeder kennt ihn, den Ruf nach mehr bzw. besseren Radwegen. Man freut sich wie Bolle, dass ja was »für die Radfahrer« getan würde. Da wird viel Geld in die Hand genommen. Da wird auch regelmäßig behauptet, dass das alles ganz schrecklich notwendig...

Mehr...   |   Kommentare (1)

Kommentar Von 7Saturn, 07.04.2015, 18:00 Uhr

Augsburg will bis 2020 eine Fahrradstadt sein bzw. werden. Dazu zählt zum einen natürlich eine positive Haltung gegenüber dem Radverkehr im Allgemeinen, zum Anderen aber eben auch, dass man ganz praktisch bei der Verkehrsplanung den Radverkehr mit im...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von 7Saturn, 03.07.2014, 23:40 Uhr

Probleme, Lösungen und ihre Widersprüche   Gestern Abend fand eine zweite Gelegenheit für die Augsburger statt, ihre Meinungen und praktischen Anregungen zur Fahrradstadt auf einer städtischen Veranstaltung einzubringen. Der Workshop im Haus St....

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von 7Saturn, 11.05.2014, 00:00 Uhr

Das Miteinander im Straßenverkehr ist ja zuweilen so ein bisschen ein Sorgenkind. Obwohl es eigentlich auf der Hand liegt, dass der Verkehr am besten laufen wird, wenn man sich nicht gegenseitig das Leben schwer macht, verhalten sich einige dennoch...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von 7Saturn, 04.02.2014, 11:35 Uhr

Ich war gestern auf der Bürger-Veranstaltung zum Thema Radverkehr und Projekt "Fahrradstadt 2020" im goldenen Saal vom Augsburger Rathaus. Dort gab es einen längeren Vortrag vom Herrn Dr. Kaulen, indem er darlegte, was man so in nächster...

Mehr...   |   Kommentare (2)

Kommentar Von 7Saturn, 18.11.2013, 00:00 Uhr

Die vergangenen zwei, drei Wochen waren mal wieder sehr interessant, in vielerlei Hinsicht. Ich möchte heute mal ein klein wenig resümieren, über die Ereignisse in dieser Zeit. Der Text ist etwas länger, aber es ist ja auch viel vorgekommen....

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von 7Saturn, 28.10.2013, 00:00 Uhr

Heute gibts mal einen etwas kürzeren, theoretischen Artikel anhand eines praktischen Beispiels. Sozusagen ein kleines Verkehrsrätsel zum Mitraten. Vor einiger Zeit hab ich ein Schmuckstück deutscher Verkehrsplanungskunst gesehen, bei dem man sich,...

Mehr...   |   Kommentare (2)

Kommentar Von 7Saturn, 27.09.2013, 22:00 Uhr

In meinem letzten Artikel hab ich ja schon einmal ein bisschen auf die Problematiken hingewiesen, die unsere Straßenverkehrsbehörde gerne mal provoziert, wenn sie Beschilderungen anordnet und vollziehen lässt. Oftmals ist man sich offenbar so...

Mehr...   |   Kommentare (5)

Kommentar Von 7Saturn, 11.08.2013, 22:00 Uhr

Das Thema kommt hier in meinem Blog ja leider etwas öfter vor, aber es lässt sich ja auch schlecht vermeiden: Radwege. In diversen Foren-Postings versuche ich den Leuten klarer zu machen, dass Radwege bestimmt für vieles gut bzw. nützlich sind, aber...

Mehr...   |   Kommentare (17)

Kommentar Von 7Saturn, 15.06.2013, 21:00 Uhr

Was unterscheidet eigentlich einen Motorradfahrer von einem Radfahrer? Oder besser, warum unterscheidet man eigentlich so enorm, wo sie sich doch sehr ähnlich sind?   Es ist ja wieder Saison. Also ich meine, diesmal gar nicht so sehr die angebliche...

Mehr...   |   Kommentare (8)

Kommentar Von 7Saturn, 06.05.2013, 22:55 Uhr

Es ist immer wieder erstaunlich, wie selektiv Menschen sind, wenn es um die Abschätzung geht, was andere dürfen und was man selbst darf, bzw. anderen zumuten darf und was sinnvoll ist und was nicht. Mal ein paar Eindrücke auf der heutigen Tour durch...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von 7Saturn, 17.04.2013, 20:00 Uhr

Der eine oder andere hats vielleicht schon bemerkt: Es ist wieder „Saison“. Gut, für mich nicht, weil ich sowas nicht kenne, aber vielen andere Verkehrsteilnehmern ist der Winter zu kalt zum Radfahren, also wird nur im Sommer Rad gefahren. Man merkts...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von 7Saturn, 24.03.2013, 05:00 Uhr

Warum ich den Radweg in der Grottenau als sehr teures Placebo sehe Als ich diesen Beitrag das erste mal gelesen habe, dachte ich mir nur "Mist, sie haben sich tatsächlich breit schlagen lassen!". Die Überschrift des Artikels sagt es schon:...

Mehr...   |   Kommentare (19)

Über diesen Blog

Viele Radfahrer-Themen werden von Presse und Gesellschaft immer wieder auf dieselbe pauschale Weise bearbeitet und wiedergekäut. Dieser Blog soll entsprechende Themen von der etwas aufgeklärteren Seite beleuchten.

von 7Saturn
Registriert seit 2012-05-28 15:43:23.0
15 Blogeinträge
56 Kommentare


Diesen Blog durchsuchen
Blog-Suche

Blog-Statistiken

Blogs: 804 (alle anzeigen)
Blog-Einträge: 10478
Neue Blog-Einträge: 1

Neu in den Leserblogs