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Puh, bin wieder mal gejoggt, aber schon am Montag. Musste diesmal auch zum Bloggen meinen inneren Schweinehund überwinden.
Jetzt also wird's was mit dem Schreiben.
Aus Termingründen musste ich mal wieder ein Alleintraining ohne die Gruppe einlegen. Da ich ja meine 5-Kilometer-Marke schon erreicht hatte und nun selber eine Strecke aussuchen musste, überlegte ich erstmal die Streckenführung und -länge mithilfe von Google-Maps am Computer. Fünf Kilometer mussten es meiner Meinung nach schon wieder sein.
Also: gesucht - gefunden. Von Billenhausen über Hirschfelden und Erisweiler wieder zurück nach Billenhausen. Das sind insgesamt gut fünf km.
Laufklamotten und -schuhe angezogen und los. Die Abendsonne schickt mildes Licht zum Naturgenuss, nur die Beine wollen nicht so recht. Bis zum Bahnhof von Hirschfelden sind es 2,2 Kilometer, diesen Etappenpunkt brenne ich erstmal in meinem Kopf ein, um nicht der Schwere der Glieder zu erliegen und einfach umzudrehen. Mühsam erkämpfe ich mir dieses Ziel immer auf Feldwegen laufend. Ab den Bahngleisen geht das nicht mehr. Ich muss mich nun entlang der Straße halten. Der harte Untergrund schlägt sofort zurück in Richtung Knie und Hüften und tut mir eindeutig nicht gut. Ich versuche, auf dem Bankett zu joggen. Das ist zwar weicher aber wegen hohem Gras auch nicht so toll. Mehrmals wechsle ich die Straßenseiite und habe bereits Erisweiler hinter mir gelassen.
Der tolle Gedankenfluss und Rhythmus vom letzten Mal stellt sich diesmal gar nicht ein. Die Schienbeine schmerzen etwas. Na, wer wird denn da gleich wehleidig werden... Ich fluche trotzdem innerlich, überhaupt losgelaufen zu sein, doch jetzt muss ich durch. Ich bin froh, als die Billenhauser Kläranlage auftaucht, ich weiß, dass es jetzt nicht mehr weit ist. Trotzdem wechsle ich noch mehrmals das Bankett, um einen einigermaßen weichen Untergrund zu haben. Zum Schluss geht es zurück durchs Dorf auf hartem Boden. Das werde ich mit Sicherheit nicht mehr machen. Abgekämpft komme ich am Ende der Strecke an und freue mich auf eine warme Dusche. Das Abendlicht ist inzwischen längst weg.
Ich hake diesen Joggingabend unter "Abgekämpft aber durchgekämpft ab". Meine 5 Kilometer habe ich jedenfalls nicht unterschritten.
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