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Bin genervt. An dieser Stelle stand vor wenigen Minuten ein ewig langer, wohl formulierter Blogeintrag. Dann versagten dem Rechner die Nerven. Er stürzte ab.
Deshalb nun die Grundaussage in aller Kürze. Habe keine Lust mehr zu Formulieren. Die Süddeutsche schreibt, Augsburg sei ein Armenhaus. Im Spiegel steht, der FC Augsburg müsse sich neu erfinden.
Immer wieder hört man vom Augsburger Minderwertigkeitsgefühl. Ich kann es nicht mehr hören.
Der FC Augsburg ist aufgestiegen. Ohne Selbstbewusstsein geht das nicht. Der FC Augsburg und vor allem seine Offiziellen dürfen das Selbstbewusstsein gerne zur Schau stellen.
Der Erfolg des FC Augsburg basiert nicht nur auf dem Geld von Walther Seinsch. Der FCA muss sich nicht in jedem Satz bei Walther Seinsch bedanken. Jeder weiß mittlerweile, dass der FCA Seinsch ALLES zu verdanken hat.
Der FC Augsburg darf nicht den Anschein erwecken, eine Art Mini-Hoffnehim zu sein. Der FC Augsburg ist im besten Sinne ein Verein wie jeder andere auch. Freiburg und Mainz haben ähnliche Voraussetzungen wie der FC Augsburg. Sie kommen sympathischer rüber. Auch, weil sie nicht immer betonen, woher sie ihr weniges Geld haben.
Kurzer Schwenk zum Zuschauerschnitt. Der FCA hatte einen Schnitt, der vergleichbar ist mit dem der Freiburger, Mainzer, Rostocker, Duisburger, Bochumer oder Aachener, als diese aufgestiegen sind. Der FC Augsburg hat selbstverständlich noch Potzenzial. Das Gute daran: Er muss es "nur" noch nutzen.
Ich würde es gerne sehen, wenn der FC Augsburg in Zukunft mit dem Selbstbewusstsein eines Bundesligisten antritt. Er hat sich das verdient.
Das war es jetzt in aller Kürze. Beste Grüße
- Tilmann Mehl -
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