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Markus Weinzierl hat alles richtig gemacht. Die Mannschaft wirkt fit und scheint spielerisch verbessert im Vergleich zur Vorrunde. Der Aufschwung nach der Winterpause ist mit dem Namen Weinzierl verbunden. Das ist freilich keine Garantie, dass der FCA die Klasse halten wird. Aber: Der erste notwendige Schritt ist gemacht. Auch Dank Alexander Manninger, der im Tor Sicherheit ausstrahlt.
Und schon stellt sich die Frage: Welchen personellen Schlüsse zieht der FCA aus der derzeitigen personellen Konstellation im Kasten?
Es ist fraglich, ob Simon Jentzsch in dieser Saison noch einmal ins Tor zurückkehrt. Ob seine langwierige Fingerverletzung ein Comeback zulässt. Klar scheint allerdings, dass man zumindest ab der kommenden Saison nicht mehr mit Jentzsch als Nummer eins im Tor planen kann. Jentzsch wird im Mai 37 Jahre alt.
Doch auf wen setzt man dann im Tor des FC Augsburg? Manninger bietet sich mit seinen derzeitigen Leistungen an, ist aber auch schon 35 Jahre alt. Eine Lösung für die Zukunft schaut anders aus. Zudem wird Mohamed Amsif den Verein wohl verlassen, wenn man ihm für die kommende Saison nicht den Nummer-1-Status zuspricht. Der 23-Jährige ist derzeit gefrustet. Hat extra den Afrika-Cup abgesagt, um dem FC Augsburg im Abstiegskampf zu helfen und brachte sich dann durch eine Undiszipliniertheit ins Hintertreffen. Um das Verhältnis von Weinzierl zu Amsif dürfte es derzeit nicht sonderlich gut bestellt sein.
Im Mittelpunkt steht derzeit der Kampf um den Klassenerhalt. Noch ist die T-Frage kein großes Thema. Spätestens zur kommenden Saison wird sie es werden.
- Tilmann Mehl -
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