Übersicht
|
Meistgelesen
|
Meistkommentiert
Bereits am Freitag machten wir Augsburger Journalisten uns auf den Weg nach Hannover. Dort gastiert am Samstag der FCA beim letztjährigen Tabellenvierten Hannover 96.
Ein schweres Spiel, ohne Zweifel, denn die Gastgeber überzeugen auch in dieser Saison und gehören zu den heißen Anwärtern im Kampf um die internationalen Plätze. Nach vielen mageren Jahren spielt der Fußball in der niederächsichen Hauptstadt wieder eine dominierende Rolle und stellte am Samstagnachmittag sogar die Aufregung um die Razzia beim Ex-Bundespräsident Wulff aus dem benachbarten Großburgwedel in den Schatten.
Den 96ern begegnet man in der Stadt beinahe auf Schritt und Tritt. Etwa auf den Großbildmonitoren tief unter der Erde an den U-Bahn-Haltestellen oder auf den Bildschirmen in der Straßenbahn. Dort erfährt der geneigte Fahrgast, dass der österreichische Nationalspieler Pogatetz gegen Augsburg wieder fit ist, auf großen Plakatwänden wird Werbung für das Duell gegen den Neuling aus Schwaben gemacht. 40.000 Zuschauer werden in der AWD-Arena, dem ehemaligen Niedersachsenstadion erwartet.
Dass die Liebe zu 96 an der Leine groß ist, sieht man in der Altstadt an jeder Ecke. Auch im Brauhaus Ernst August, in dem wir uns bei Bio-Bier und deftigen Speisen auf das Spiel vorbereiten. Eine riesige 96-Fahne empfängt uns bereits beim Betreten des Lokals. Was die Chancen des FCA angeht, macht uns Kollege Dirk von den Hannoverschen Neuen Presse allerdings nur ganz wenig Hoffnung. »Unsere Jungs sind super drauf, mit Diouf hat sich der Klub nochmals richtig verstärkt», sagt er und fügt an: »2:1 für Hannover»! Auch die Gazetten forden die Manschaft auf »Lasst die Augsburger Puppen tanzen».
Wir sind gespannt, ebenso ob Simon Jentzsch spielen kann. Dem Augsburger Keeper macht ein Magen-Darm-Virus zu schaffen. Gefrühstück hat er jedenfalls, ist aus dem FCA-Mannschaftshotel zu hören. Ob er tatsächlich im Kasten stehen wird, das soll sich erst vor dem Spiel entscheiden.
Wir sind jedenfalls optimistisch. Einen Punkt nehmen Jos und seine Jungs mit auf den weiten Heimweg.
Beitrag
kommentieren