Dienstag, 26. September 2017

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Grunderwerbsteuer verteuert Immobilienkauf

Die Grunderwerbsteuer wurde in den letzten Jahren in einigen Bundesländern Deutschlands einige Male angehoben. Auch im Jahre 2014 müssen Immobilienkäufer in vielen Regionen mit Erhöhungen rechnen, wodurch sich der Immobilienkauf in nicht unerheblichen Umfang verteuern kann.

 

Die Grunderwerbsteuer zählt in Deutschland zu den Steuern, die nahezu jeder Käufer einer Immobilie, Eigentumswohnung oder eines Grundstückes zahlen muss. Einige Ausnahmen existieren zum Beispiel beim Kauf einer Immobilie von Familienmitgliedern oder bei Erben. In der Regel fällt dieser Steuer jedoch an. Die Eigentumsübertragung einer Immobilie ist ohne die Zahlung der Steuer überhaupt nicht möglich. Umso wichtiger ist es für Immobilienkäufer, die Kosten mit in der Finanzierung einzuplanen. Denn die Höhe der Steuer kann bei einem Immobilienwert von 150.000 Euro schon einmal über 5.000 Euro betragen oder je nach Bundesland sogar über 7.000 Euro liegen. Im nächsten Jahr kann es je nach Lage der Immobilie sogar noch teurer werden. Wenn dieser Betrag nicht mit in die Immobilienfinanzierung eingeplant wurde, kann die gesamte Finanzierung scheitern.

 

Weitere Erhöhungen der Grunderwerbsteuer im Jahre 2014

 

Die Höhe der Grunderwerbsteuer richtet sich nach dem Immobilienwert und wird von diesem prozentual berechnet. Lange Zeit lag diese Steuer bei durchschnittlich 3,5 Prozent. Allerdings haben viele Bundesländer diesen Prozentsatz mittlerweile angehoben, sodass Immobilienkäufer mit deutlich höheren finanziellen Belastungen rechnen müssen. Seit dem Jahre 2011 lag dieser Steuersatz in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel bei fünf Prozent. Und auch in Hessen und Rheinland-Pfalz müssen Käufer diesen Prozentsatz bezahlen. Lediglich in Bundesländern wie Bayern und Sachsen liegt die Grunderwerbsteuer noch bei 3,5 Prozent. Allerdings sind dies Ausnahmen, denn in einigen Bundesländern müssen schon deutlich mehr als 5 Prozent bezahlt werden.

 

Das Bundesland Saarland erhöhte die Grunderwerbsteuer zum Beispiel schon im Jahre 2013 auf 5,5 Prozent. Im Jahre 2014 werden weitere Bundesländer folgen und die 5-Prozent-Hürde überschreiten. Am teuersten wird es für Immobilienkäufer ab dem Jahre 2014 in Schleswig-Holstein mit 6,5 Prozent werden, gefolgt von Berlin mit 6 Prozent.

 

Fazit zur Erhöhung der Grunderwerbsteuer

 

 

Viele Bundesländer nutzen die Grunderwerbsteuer, um die Einnahmen zu erhöhen. Für Immobilienkäufer kann es sich aufgrund der Erhöhungen lohnen, den Immobilienkauf noch in diesem Jahr abzuwickeln. Denn durch die Erhöhung muss mit teils erheblichen Mehrkosten gerechnet werden. Welcher Steuersatz im jeweiligen Bundesland berechnet wird, hängt dabei vom Datum des notariellen Vertrags ab.


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