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Bayern bleibt Deutschlands Nummer 1 – Doppelt wundern über den FCA
Hallo Fußball-Freunde,
welch eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Und wieder einmal gab es Gemeinsamkeiten zwischen dem FCA und Bayern: Beide konnten feiern! Borussia Dortmund feierte zwar die Deutsche Meisterschaft, aber für mich sind der FCA und Bayern ebenfalls zwei gefühlte Meister! Der Einzug ins Finale der Champions League beweist außerdem, dass die Bayern weiterhin die wahre Nummer 1 in Deutschland sind!
Der Reihe nach. Dortmund ist zweifellos ein würdiger Meister. Zum spielerischen Glanz kommen nun auch Rekorde: Längste Siegesserie, beste Rückrunde und beste Auswärtsmannschaft aller Zeiten in der Bundesliga. Die Borussen sollten den Erfolg genießen, die Zeiten werden nämlich rauer. Schon die noch ausstehenden Vertragsverlängerungen von Kagawa (sehr fraglich), Lewandowski und Barrios (Abschied sehr wahrscheinlich) zeigen, dass es einen Umbruch geben wird und die Forderungen der Spieler gestiegen sind. Das ist der Fluch des Erfolges.
Erfolg hatte auch der FC Augsburg. Vor der Saison wurde der Klassenerhalt als „Wunder“ bezeichnet, jetzt ist das Wunder geschehen. Nicht ein Zauberstab war nötig, sondern eine wunderbare Leistung, Kampfgeist gepaart mit steigernder spielerischer Klasse. Die mannschaftliche Geschlossenheit als Basis. Den Bayernfan wundert, dass es offensichtlich nur wenige Klassenerhaltsfeiern in Augsburg gab. Wird wohl am Samstag nachgeholt. Das Spiel gegen den HSV wird ein Saisonabschluss zum Genießen.
Wundern muss man sich allerdings auch über das, was wieder einmal abseits des Spielfeldes passiert. Beim FCA haben sie scheinbar das „glückliche“ Händchen, in jeden Freudenbecher einen Wermutstropfen reinzubringen (siehe im Vorjahr der Fall Thurk). Jetzt geht es um die Co-Trainer, die mit Chef Jos Luhukay ein perfektes Gespann bildeten. Eine Vertragsverlängerung erfolgte bisher komischer Weise nicht. Jeder andere Verein wäre bemüht, seine Erfolgstrainer zu behalten. Auch um Spielertransfers soll es Ärger geben. Zeigt sich jetzt schon, dass der neue Manager Manfred Paula als Nachfolger von Andreas Rettig eine Fehlbesetzung ist? Macht sich der FCA seinen Erfolg wieder kaputt? Erst wundern über das Wunder, dann wundern über den Vorstand? „Typisch Augsburg“ werden wieder einige sagen.
In München feierten sie den Finaleinzug der Champions League gegen Real Madrid wie eine Meisterschaft. Größer könnte der Jubel auch nicht sein, wenn der „Pott“ jetzt wirklich geholt wird. Schade, dass die angeblich beste Mannschaft, der FC Barcelona, an der „Mauer“ des FC Chelsea „zerschellt“ ist. Das war kein Fußball, den der FC Chelsea bot, aber erfolgreich war das Defensivkonzept und Erfolg heiligt bekanntlich die Mittel. Schade, dass beide Mannschaften auf Spieler wegen Gelbsperren verzichten müssen. Da sollte das Reglement überdacht werden, um wirklich allen Spielern das Finalerlebnis zu ermöglichen. Andererseits weiß jeder, wie gefährdet er ist und muss entsprechend handeln. Seltsam, dass die Bayern in der Bundesliga jetzt auch mit einer B-Elf erfolgreich sind. Ansonsten hatte man immer den Eindruck, dass gerade mal 12 oder 13 Spieler für das A-Team zur Verfügung stehen. Jetzt wurde aber auch deutlich, dass die Leistungen der Bayern in der Bundesliga litten, weil sich die Spieler vor allem auf den Erfolg in der Champions League konzentrierten. Zweiter in der Bundesliga, aber die wahre Nummer 1 in Deutschland!
In der Bundesliga sind die meisten Entscheidungen gefallen und Greuther Fürth und Eintracht Frankfurt können als Aufsteiger begrüßt werden. Doch wer steigt neben Kaiserslautern ab? Markus Babbel kann sich mit Hoffenheim an der Hertha rächen, andererseits dürfen sich die Bayern in Köln nicht gehen lassen, um sich nicht dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung auszusetzen. Aber hieß es zuletzt, einige Spieler zu schonen, hat Trainer Heynckes jetzt die Aufgabe, seine Mannen für die beiden Finals im Pokal und in der Champions League in Form zu bringen. Zwei Finals zum Schluss der Saison, da dürfen auch die erfolgsverwöhnten Bayern von einer erfolgreichen Saison sprechen.
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