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Kleiner Mann ganz groß. Der Fünfjährige steigt in die Schlittschuhe und wächst um ein ganzes Stückerl. Offenbar auch innerlich. Nach ein paar Versuchen auf dem Eis weist er die Hand der Mama zurück und begibt sich mutig allein auf den Rundkurs. Es klappt schon ganz gut. Aber Mama hält sich lieber doch in seiner Nähe auf, um den Buben notfalls aufzuklauben. Doch das ist ganz und gar nicht im Sinne des kleinen Kufenflitzers. „Geh weg, lauf’ Du da drüben“, gibt er exakte Anweisungen an die Mama. Die findet weder Tonfall noch Formulierung besonders geglückt. Auf Nachfrage erklärt der Sprössling: „Weißt Du, ich will laufen wie ein großer Mann.“ Dass da die Mama stört, leuchtet ein. Also Abstand halten.
Szenenwechsel. Am Abend des gleichen Tages im Badezimmer: Der kleine Mann soll sich ausziehen. Er ist müde und er findet, das könnte die Mama übernehmen. Die erinnert ihn an den Nachmittag, als er ein großer Mann sein wollte. Auch diesmal hat er eine gute Erklärung: „Weißt Du, Schlittschuhlaufen kann ich besser als ausziehen.“ Großer Mann ganz klein...
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