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Er kommt wirklich bedauernswert daher. Die Schultern vornübergebeugt, der Kopf hängt fast bis zu den Knien - so schleppt sich der Fünfjährige ins Bad. Kein Unfall, kein Sturz ist daran schuld. Die Ursache ist eine ganz andere. "Mama schau, wie schwer mein Kopf hängt, so viel Denken ist da drin", erklärt der kleine Kerl.
Armes Kind, möchte die Mama rufen. Wenn das in dem Alter schon losgeht ... Aber der Kleine hat ein gutes Rezept, sein Haupt zu erleichtern. Er redet mal wieder und redet und redet... Üer all seine Pläne, die er im Kopf hat. Sie drehen sich derzeit nur um den Bauernhof, den er einmal haben wird. Der wird so groß sein, dass er ("Mama, des kann'sch ned glauben") 14 Mal tanken muss, um ihn zu umrunden. Der Fünfjährige relativiert später. Für einen Tank kann er einen Kilometer fahren. Zum Glück kein Größenwahn also.
Bleibt nur noch eine Frage offen: Wenn kleine Kinder mit "so viel Denken" gebeugt laufen müssen, warum marschieren wir Erwachsenen dann erhobenen Hauptes durch den Tag? Na logisch, wir haben die größeren Köpfe.
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