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Heute macht es der Grantler mal wie der Boulevard oder die Frauen-Zeitschriften, die ja immer wissen, was sich die Königinnen und Könige zu Hause so zuflüstern. Der Grantler hat am Sonntag heimlich ein Gespräch zwischen Bettina und Christian Wulff abgehört. Hier das (nicht genehmigte) Protokoll:
Bettina: „Ach, es ist jetzt schon ein bisschen traurig, hier in Großburgwedel. Es wird mir ganz schön langweilig werden.“
Christian: „Ja, ich werde das Schloss auch vermissen und die vielen Leuten. Es war schon schön, immer einen vollen Terminkalender zu haben und trotzdem eigentlich keinen Stress.“
Bettina: „Hör auf mit dem Schloss, Du hast Dich ja immer verlaufen. Da waren wir ja schon froh, dass wir Dich zu den Terminen immer rechtzeitig gefunden haben. Aber jetzt machen wir halt erst mal Urlaub, wird uns schon jemand einladen.“
Christian: „Das mit den Einladungen wird jetzt schwierig, ich kann ja derzeit keine Gegenleistungen bieten. Aber der Scheich von Dubai, der hat gesagt, wir können jederzeit kommen, er stellt uns seinen Palast zur Verfügung.“
Bettina: „Ne, ne, der Scheich, das ist mir zu gefährlich. Der hat mir schon neulich ins Ohr geflüstert, dass ich noch gut in seinen Harem passen würde.“
Christian: „Wir müssen uns aber was für die Zukunft überlegen. Das schöne Leben kann doch nicht einfach vorbei sein. So ganz ohne Öffentlichkeit, ohne Einladungen, da bekommt man ja Entzugserscheinungen. Sollen wir vielleicht jetzt alles selbst bezahlen?“
Bettina: „Ja, traurig ist es schon, dass jetzt der Gauck bald in Berlin residiert. Du hast doch gegen ihn gewonnen und jetzt ist die zweite Wahl der erste Mann im Staate. Na ja, irgendein einen Skandal werden sie auch bei ihm schon finden. Kann einer eigentlich Präsident sein, wenn er nicht mal verheiratet ist?“
Christian: „Der ist ja evangelisch genau wie die Merkel, da müssten jetzt eigentlich die Katholiken rebellieren. Wo wir doch alle Papst sind. Also die Leute werden Dich schon vermissen, Du hast ja wirklich immer eine gute Figur gemacht. Ich bin schon stolz auf Dich. Aber warum hast Du eigentlich immer gelächelt, bei meiner Abschiedsrede?“
Bettina: „Ach, es waren doch so viele Fotografen da wie nie und Du hast doch immer gesagt, ich soll immer schön lächeln. Da haben die Leute auch nicht so auf Dich geschaut und gesehen, wie Du gelitten hast.“
Christian: „Eine so gut aussehende Frau wie Du, die fehlt eigentlich noch in der Politik. Wir müssen einen Plan machen, Dich als Führungspersönlichkeit positionieren. Bei Deinem Aussehen wärst Du die bessere Kanzlerin.“
Bettina: „Jetzt würden wir halt den Diekmann von der Bild brauchen, blöd, dass Du Dich mit dem verkracht hast. Aber Kanzlerin, das könnte ich schon und Du wärst dann auch immer dabei, nicht immer zu Hause wie dieser Herr Sauer von der Merkel. Und außerdem geben wir doch ein schönes Paar. Früher hat man mir immer gesagt, ich soll vor allem gut aussehen, jetzt soll man auch noch ehrlich sein. Das ist zuviel verlangt.“
Christian: „Also, jetzt lassen wir die Leute ein bisschen in Ruhe und dann geht es wieder los. Deutschland will bestimmt noch ein bisschen wulffen. Wir werden denen schon zeigen, ohne Wulff geht es nicht. Und wenn der Gauck erst mal öffentlich auftritt, dann werden die Leute sehen, dass wir das hübschere Paar waren. Wenn der alte Mann auftritt, sehe ich schon die Schlagzeilen: ‚Wie gut haben die Wulffs ausgeschaut’! Dann kannst Du auch wieder schön lächeln.“
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