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Als Anwohner kann ich diese Schönwettermeldung der Stadt leider nicht bestätigen. Das Parken rund um die SGL Arena ist für die Menschen in der Nachbarschaft (hier insbesondere Bewohner des Baugebiets Südlich-Friedrich-Ebert) nach wie vor ein Problem.
Als begeisterter Autofahrer verstehe ich natürlich jeden FCA-Fan, der gut und am liebsten gratis den Wagen in Stadionnähe abstellen will. Ehrlich gesagt parke ich auch lieber mal kritisch, bevor ich lange Wege oder hohe Gebühren in Kauf nehme. Und als Stadionnachbarn unterstützen wir den FCA natürlich generell.
Aber was sich an den Heimspieltagen rund um die SGL Arena abspielt, ist nur schwer zu tolerieren. Die Leute stellen sich ja nicht nur in die öffentlichen Parkbuchten - dagegen hat niemand was - sondern auch davor, dahinter, in die Grünflächen, auf die Spielstraßen. Baustellen-, geschweige denn Rettungsfahrzeuge, kommen nicht mehr durch.
Dementsprechend sind die Grünflächen, die ja noch jung sind und sicher nicht billig von der Stadt angelegt wurden, inzwischen arg ramponiert. Hier wird der Steuerzahler abermals einspringen müssen. Was für viele Anwohner noch ärgerlicher ist: Oft stehen die Wagen unmittelbar vor Einfahrten oder auf Garagenvorplätzen. Sie fahren in Äcker und Wiesen, zurück bleibt der Dreck.
Die Ordnungsdienste haben im Gespräch mit Betroffenen eingeräumt, dass sie der Lage nicht Herr werden (können) - zu viele Falschparker, zu wenig Personal, zu niedrige Strafen, so die Bediensteten der Stadt. "Für zehn Euro kann ich da nächstes mal wieder parken", sagte mal ein selbstzufriedener Audi-Fahrer, der vor unserem Haus einen Strafzettel kassiert hatte.
Ich denke, die Betroffenen rufen nicht nach drastischeren Strafen für die Extremparker in ihrem Wohnviertel. Sie wünschen sich aber ein bisschen Rücksicht und sportliche Fairness. Die meisten der Autos haben Augsburger Nummernschilder.
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