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Der Augsburger Bischof glaubt tatsächlich er sei die Kirche, doch da irrt sich der Mann aber gewaltig. Die Kirche sind wir Gläubigen. Nicht wir Christen sind für den Bischof da, sondern der Bischof soll für seine Christen da sein. Wenn die Mehrheit der Gläubigen gegen die Zusammenlegung der Pfarreien ist, so soll auch der Bischof von Augsburg dies zur Kenntnis nehmen. Ein Alleingang des Bischofs ist hier nicht angebracht. Der Bischof und seine gläubigen Christen sollen eine Einheit innerhalb der Kirche sein und nur so kommt man zu einer guten Lösung. Warum kann man nicht eine Befragung aller Christen in der Diözese von Augsburg machen, was sie von den Plänen des Augsburger Bischof halten, was die Zusammenlegung der Pfarreien anbelangt? In der Politik ist so was auch möglich. Was den Wortgottesdienst als Erzsatz für eine heilige Messe wegen des Priestermangels anbelangt,so überlasen Sie es den Pfarreien, wie sie mit dem Thema umgehen möchten. Die Hauptsache ist doch, dass die Menschen die Möglichkeit haben, in die Kirche zu gehen. Manchmal ist ein Wortgottesdienst besser als eine langweilige Predigt eines frustrierten Pfarrers. Herr Bischof, Sie sollten die Laienarbeit innerhalb der Kirche mehr honorieren und sie dabei mehr unterstützen, als Sie es in der Vergangenheit gemacht haben. Herr Bischof, Sie sollten mehr das "Wir-Gefühl" innerhalb in Ihrer Kirche nützen und das besonders in Ihrem Bereich. Herr Bischof, Bayern ist nicht Görlitz, von wo Sie herkommen, sondern in Bayern ist der Sonntag ohne einen Kirchenbesuch kein Sonntag, nehmen Sie das bitte zur Kenntnis. Fragen Sie mal Ihren obersten Dienstherrn, der in Rom ist, was er von einem Kirchenbesuch am Sonntag in Bayern hält. Dass Sie ein Personalproblem haben, was die Pfarrer anbelangt, wissen wir doch, aber es gibt für alles eine Lösung, wenn man nur möchte. Herr Bischof, wenn Sie in der Sache festgefahren sind und Sie nicht wissen, wie es weitergehen soll, so rufen Sie mich an unter (08236) 5422 und ich werde Ihnen ein paar Ratschläge geben. Ein Bischof ist nicht unfehlbar, sondern er braucht auch mal Hilfe. Lieber Bischof Zdarsa, gehen wir die Sache gelassen an und ich verspreche Ihnen, wir kommen zu einer guten Lösung. Ich grüße Sie aus Reitenbuch, Erhard Achstaller
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