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... die Zeitqualität und die Astrologie erkennt im voraus Trends und Tendenzen. Doch die Qualität von Zeitströmungen, die von der Mundan(Welt)-Astrologie erfaßt werden, erlaubt keine Festlegung auf bestimmte Ereignisse. Demnach sind Astrolog/innen nicht allwissend. Doch Kritiker führen dies gern ins Feld und werfen der Astrologie vor, dass sie anders als die gewöhnliche Wissenschaft, keine exakten Voraussagen macht.
Ist Astrologie nach heutiger Sicht eine Wissenschaft? Es gibt Astrologen, die diese Frage gerne mit Ja beantworten würden, da auch Astrologen empirische Forschung betreiben. Dennoch bestehen große Unterschiede zwischen Wissenschaft und Astrologie. Die Wissenschaft verfolgt Vorgänge im Außen. Sie interessiert sich für das Objekt und sucht eine Antwort auf das Wie der Phänomene. Im Weltbild der Wissenschaft ist der Mensch losgelöst von der Welt, die er untersucht und sieht sich als objektiver Betrachter, der kausale Vorgänge studiert und voraussagt.
Die Astrologie hingegen verfolgt Vorgänge, welche im Inneren verwurzelt sind. Sie interessiert sich für das Subjekt und das Warum der Lebensumstände. Im Weltbild der Astrologie ist der Mensch eingebunden in universelle Wechselbeziehungen und getragen von spiritueller Einheit. Er sieht sich als Subjekt verbunden mit analogen Vorgängen (wie z.B. den Konstellationen der Gestirne), welche als Symbole für das persönliche oder kollektive Leben der Menschen sinnstiftend gedeutet werden.
Astrologie und Wissenschaft sind zwei grundverschiedene Paradigmen. Wer die Astrologie nach den Gesetzen wissenschaftlicher Methodik begreift, kann dabei nur fehlgehen. So ist der Vorwurf, sie habe z.B. die Katastrophe von Fukushima nicht vorhergesehen und deshalb funktioniere die Astrologie nicht, schlicht Unsinn. Übrigens: Auch die Wissenschaft hat dieses Ereignis nicht vorhergesehen! (Alchima 11.1.2012)
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