Übersicht
|
Meistgelesen
|
Meistkommentiert
Ich suche nicht das „Glück“. Aber ich gehe dem „Glück“ auch nicht aus dem Wege. Das „Glück“ ist ein großes Wort. Und große Worte projizieren alles, was man sich darunter vorstellen kann.
Dabei ist das „Glück“ manchmal geradezu existentiell. Zum Beispiel, wenn man einen Unfall überlebt. Da kann man nur noch sagen:
Glück gehabt!
Aber irgendwo ist das „Glück“ auch ein Stiefkind oder besser gesagt ein Bastard des „Unglücks“. Denn so groß kann das „Glück“ gar nicht sein wie das „Unglück“ zuschlägt.
Vielleicht also sollte man das Wort -„Glück“- abschaffen, um so das -„Unglück“- zu vergessen.
Gut, manch einer hat Glück, wenn er erbt ohne etwas dafür zu tun. Da hat der, der das „Glück“ im eigentlichen Sinne nicht verdient hat, aber wirklich „Glück.“ Gerecht ist diese Art von "Glück" nicht.
Aber Menschen, die dieser Utopie der „Gerechtigkeit“ nachrennen, werden vermutlich immer wieder enttäuscht werden. Denn wenn eines sicher ist - die „Gerechtigkeit“ ist es nicht.
Sollte es aber irgendwo in der Welt gerecht zugehen, kann man von "Glück" sprechen.
Dabei wäre es schön, wenn jeder Mensch etwas mehr „Glück“ hätte. Dann käme auch die „Gerechtigkeit“ zu ihrem Recht. Denn jeder Mensch ist auf seine eigene Art unglücklich. Aber das „Glück“ kann man nicht erlernen wie ein Handwerk. Und so finden sich viele Menschen mit der Mittelmäßigkeit ab, wenn es nur dann nicht schlimmer kommt in ihrem Leben.
Beitrag
kommentieren