Montag, 20. Oktober 2014

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KAIN & ABEL

Die Politik, die immer nur der Wirtschaft nachrennt ohne sie jemals einzuholen, da sie, die Wirtschaft, sich in die Globalisierung flüchtet, versagt nahezu bei allen Zukunftsfragen.
Das ist auch gar nicht verwunderlich, wenn man beobachtet wie die Politiker, die an die Öffentlichkeit gespült werden, zuvor von ihren Parteien entsprechend conditioniert werden. Wenn dann diese Partei-Figuren glauben nur wenig Handlungs-Spielraum für ihre Politik zu haben, vergessen sie oft genug, dass sie trotzdem nicht nur ihren Wählern verpflichtet bleiben, sondern auch dem Grundgesetz.
Vielleicht sollten diese Politiker auch in einem weiteren Punkt sensibler verfahren. Sie sollten nie vergessen, dass sie vom Grundsatz her die politischen Belange von Heute für die kommende Generation eigentlich nur kommisssarisch verwalten.
Wer sich aber als Politiker seiner Partei verpflichtet fühlt und nicht länger als eine Wahlperiode denken kann und darf, ist völlig ungeeignet gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu analysieren oder gar zu korrigieren.
Nun müssen nicht alle Menschen „Brüder“ werden. Darauf war seit Kain und Abel noch nie Verlaß.
Aber trotzdem sollten sich die Säugetiere dieser Welt in ihren Schwächen erkennen und trösten, indem sie bei diesem Globalisierungs-hype nicht die „soziale Marktwirtschaft“ vergessen, die sie vor den Wirtschafts- Raubtieren schützen könnte.

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