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Ich verstehe die Aufregung um die „Salafisten“ nicht. Diese islamische Gruppierung (vermutlich fundamentalistisch ausgerichtet) macht erst seit der sogenannten „Revolution“ in Nord-Afrika von sich reden. Vermutlich wurden sie bis dahin von den entsprechenden Diktatoren wie Ben Ali usw verboten.
Wenn wir im „Westen“ jedoch diese „Revolution“ begrüßen, dürfen wir nicht verwundert sein, wenn auch Minderheiten, die uns nicht gefallen, das Licht des politischen Alltages suchen.
Nur, diese „Salafisten“ sind nicht das Präkariat des Islams, auch wenn sie vielleicht dort ihre Unterstützung suchen. Die Strippenzieher der „Salafisten“ sind junge, gut ausgebildete Menschen, die häufig zweisprachig aufgewachsen sind.
Vermutlich spielt sich hier eine Art von Generationskonflikt ab, weil die ältere Generation in den Augen der jungen versagt haben. Denn die ältere Generation= die Eltern, haben sich in den Augen der Jungen nur unzureichend gegen die Kolonialmächte und die vom „Westen“ unterstützten Diktatoren gewehrt. Da wird jede Ideologie attraktiv, die zum Stachel derjenigen wird, die vormals die „Macht“ symbolisierten.
Also, man sollte diese "Salafisten" nicht dämonisieren. Im Übrigen, auch im Koran stehen schöne Märchen wie in der Bibel.
Vielleicht sollten die sogenannten Christen an den "Salafisten"-Ständen ihre Bibel gegen den Koran eintauschen. Im Sinne der „Ringparabel“ (Lessing) wäre das eine praktische Art mit der Religion umzugehen. Vermutlich werden dann einige Bibel verbrannt und die "Salafisten" würden sich als das präsentieren, was sie sind – verbohrte Ideologen.
Nur mit dem Islam hat das Nichts zu tuen. Das weiß jeder Mohamedaner.
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