Dienstag, 16. Januar 2018

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Künstliche Intelligenz

Es sieht so aus, als würde sich der Mensch mit der Zeit selber abschaffen wollen. Als wäre der Mensch ein Hindernis für den Fortschritt.

Human Factor oder Economic Factor. Menschenfeindliche Programme nicht nur in der Arbeitswelt. Tun wir wirklich die richtigen Dinge für unsere Zukunft?  

Roboter Empfangsdame. In japanischen Läden besteht durchaus die Chance auf Pepper zu treffen. Der weiße kleine Roboter begrüßt dort Kunden, und beantwortet Fragen oder nimmt Beschwerden entgegen. In den japanischen Filialen von Nescafé berät Pepper auch schon bei der Kaffeewahl.  

Roboter Bierbrauer. Das Londoner Unternehmen IntelligentX lässt Bier nach einer Rezeptur einer künstlichen Intelligenz brauen. Das Ganze funktioniert mit Hilfe einer App. Wer ein AI-Bier probiert hat, kann dort sein Feedback abgeben. Auf Basis der darüber gesammelten Daten und maschinellem Lernen wird die Rezeptur für das Bier verändert.  

Roboter Kundenbetreuer. Das Berliner Start-up Parlamind arbeitet an einer Software, die bald schon Kundenanfragen beantworten soll. Nachrichten werden dabei automatisch gelesen, erkannt, gruppiert und kategorisiert.  

Roboter Finanzangestellte. Das Self-Service-Center ist heute schon gar nicht mehr aus der Bankfiliale wegzudenken. Der Trend geht noch viel weiter. Softwares wie etwa das Finanzhandel-Analyseprogramm mit dem Namen Kensho sollen Prognosen zufolge in den nächsten zehn Jahren etliche Angestellte ersetzen.

Dahinter stecken natürlich wirtschaftliche Motive: Das Milliardengeschäft mit all den schlauen Maschinen, so das Kalkül, gewinnt der Schnellste. Oder derjenige, der die bequemsten Dienste zu bieten hat.

Und wird er am Ende auch über die Moral dieser Maschinen entscheiden?

Das autonome Auto. Der Tag wird kommen, an dem es kracht. An dem ein Auto eine steile Straße hinabrollt, sich der Passagier gerade eine Pause gönnt – und plötzlich vor ihm eine Frau mit dem Fahrrad stürzt, im Kindersitz ein kleiner Junge. Ein paar Millisekunden werden der Software reichen, um festzustellen: Der Bremsweg ist zu kurz. Was soll das selbstfahrende Auto tun? Fährt es geradeaus, überrollt es Mutter und Kind. Reißt es das Steuer nach links, stürzen Auto und Fahrer einen Abhang hinunter. Drei Menschenleben, zwei Optionen.  

Bei allem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt sollte der Mensch nicht sein wollen wie Gott. Das wurde schon einmal einem Mensch zum Verhängnis: Adam, er wollte sein wie Gott. Sein Fall war tief.  

Kürzlich hat eine vom Bundesverkehrsministerium eingesetzte Ethikkommission 20 Regeln fürs selbstfahrende Auto vorgelegt. Vor der Frage, ob ein Auto bei einem unvermeidlichen Unfall den Tod des einen oder anderen Menschen in Kauf nehmen soll, drückte sich das Gremium. Nur so viel entschied es: Man dürfe Menschenleben nicht gegeneinander aufrechnen. Aber kann man einem Algorithmus überhaupt vorschreiben, keine Schlüsse aus Daten zu ziehen, auf deren Grundlage er arbeitet?

Die Bibel lehrt uns im Buch 5. Mose 32,28-29: Denn sie sind eine Nation, die allen Rat verloren hat; keine Einsicht ist bei ihnen. Wenn sie weise wären, würden sie das verstehen, würden ihr Ende bedenken.

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Auffrischen – vorbeugen – verbinden – informieren - vertiefen. Unsere Ehe bleibt Baustelle. Wer nicht daran arbeitet und für eine glückliche Ehe investiert, hat irgendwann das Nachsehen. Ein Leben lang mit einem Menschen glücklich sein – wer träumt(e) nicht davon? Die steigenden Trennungs- und Scheidungsraten scheinen jedoch eine andere Sprache zu sprechen.

von Marion Christa Nickel
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