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Menschen sterben durch Kriege und Naturkatastrophen - und auch Tiere sterben durch Kriege und Naturkatastrophen.
Ja und dann wird inmitten diesem Elend ein Kind geboren. Mich haben diese Bilder sehr berührt - eine Geburt zwischen Erdbeben und Tsunami, die dankbaren Freudentränen der Eltern, der Ärzte und der Überlebenden in Japan.
Es ist alles so weit weg von uns - und doch so nah. Ein Erwachen, ein Leben und ein Sterben auf unserer Erde auf der wir nur Gäste sind. Die Naturgewalten brüllen es uns immer wieder zu - aber wir hören nicht darauf.
Unsere Nördlinger Störche zeigen mir immer wieder dieses ganz besondere Glück und lassen mich eine Weile abschalten. Was ich Ihnen heute sagen möchte: das dritte Ei liegt im Nest. Hoch über den Dächern von Nördlingen leben sie ihr Glück in einer anderen Welt. In einer heilen Welt? Wer weiß wie lange noch. Sie leben ihr Glück jeden Tag im Jetzt und Heute. Es ist für mich immer wieder ein Wunder, ein schöner Traum - und ich warte und warte - auf das leise Gleiten und Schweben hoch in den Lüften - dann diese zärtliche Begrüßung, dieses Lieben, Leben und Bauen auf einem Wagenrad. Ich bin dann so klein und unscheinbar - die Natur, Fauna und Flora, so groß und so erhaben . . . ein Geschenk für die Seele.
Ja meine Storcheneltern. Seit heute Morgen liegt das dritte Ei im Nest. Das Eierlegen muss eine anstrengende Angelegenheit sein. Das erste Ei kam am 19. März, dann ein Tag Pause, das zweite Ei am 21. März und wieder ein Tag der Ruhe - und heute am 23. März das dritte Ei. Mal sehen wie es weitergeht. Eigentlich reicht es schon. Drei "Mäuler" in vier Wochen zu stopfen ist Arbeit genug.
Hier Bilder der heutigen Wachablösung: Papa kommt geflogen mit einem "Steckerl" im Schnabel - Mama steht auf und schüttelt ihr Gefieder vor Freude - dann Mamas Abflug - und Papa übernimmt die nächste Schicht.
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