Donnerstag, 17. August 2017

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Ich trau mich . . .

mal sehen was dabei rauskommt.

Storchenglück über Nördlingen

11. August 2017 - längst sind die DREI Nördlinger Jungstörche flügge und Hotel Mama für dieses Jahr geschlossen. Die Jugend steht auf eigenen Füßen, sie sammeln sich tagsüber mit „Gleichgesinnten“ zur Futtersuche und sind tatsächlich bei Anbruch der Dämmerung im Schwarm der Übernachtungsgäste auf den Dächern über Oettingen zu finden. Die abgelesenen Ringnummern verraten es.

Die Eltern, die Nördlinger Altstörche genießen ihre wiedergewonnene Zweisamkeit tagsüber auf den Wiesen am Goldbach. Zwischendurch landen sie zur Gefiederpflege auf den Flutlichtlaternen der Kaiserwiese, abends kehren sie heim auf den Horst über dem Marktplatz von Nördlingen.

21.Juli 2017 - Reisefieber?

Ja vermutlich, die Jugend hat sicher schon das angeborene „Jucken“ in den Flügeln, den Zug in den Süden.

Die fünfköpfige Familie Storch aus Nördlingen, sie steht schon mal in der Nähe der Bahnlinie am Goldbach, dahinter die Umgehungsstraße, behütet durch den Kirchturm im Hintergrund.  

Demnächst wird sich die Jugend aus dem ganzen Ries wieder zusammenschließen, auf den Wiesen gemeinsam nach Futter suchen um sich dann ebenso gemeinsam allabendlich geeignete Dächer für die Nachtruhe auszusuchen.

 

Noch genießen die Jungen den Familienanschluss, lassen sich von Vater und Mutter mit ausgewürgtem „Frischfleich“ – hauptsächlich Maulwürfe und Mäuse – versorgen.

 

Dennoch, sehr bald ist „Hotel Mama“ für diese Saison geschlossen. Kein Klappern wird mehr zu hören sein, kein Rauschen der Flügel beim Anflug ins Storchennest.  Im Nördlinger Ries kehrt über der Dächerlandschaft von 15 Ortschaften schon sehr bald wieder die totale Stille ein.  

30. Mai 2017 - Die Beringungstour der Störche 2017 durch das Nördlinger Ries hat begonnen, die ersten Personalausweise sind ausgestellt,

"Was guckst du?" scheinen die VIER auf dem Tanzhaus in Nördlingen sich zu fragen. Und Mama denkt: "ist denn schon wieder ein ganzes Jahr vergangen?"

DER AV061/062/063 – so lauten die Nummern der Elsa Ringe über der Ferse der DREI  Jungstörche auf dem Brot – und Tanzhaus in Nördlingen

21. Mai 2017 - Kaiserwetter am Sonntag . . .   Schönwetterwolken am Horizont, dann dazu die Fernsicht vom Kirchturm Daniel über`s Ries bis hinüber zum Kraterrand 

ja das gibt es nicht alle Tage. Man könnte auch sagen: geniales Fotografenwetter, nicht zu warm, nicht zu kalt, vor allen Dingen kein Dunst in der Ferne.   „Der Aufstieg lohnt sich“ – so die Worte der staunenden Touristen auf dem oberen Turmkranz.

Dazu der Blick ins Storchennest, die kleine Familie der Glücksbringer beobachten – das gibt es wohl nur in Nördlingen. Ordentlich gewachsen sind die kleinen „Zwerge“. Demnächst steht die Beringung mit gleichzeitiger Gesundheitskontrolle wieder auf dem Terminkalender.  

11. Mai 2017 - Drei Küken haben es bis heute durch die nassen Wettertage geschafft. Leider "ziert" jede Menge Müll die Kinderstube.

29. April 2017 - sechs Küken scheinen jetzt im Storchennest zu wohnen

26. April 2017 - winterliche Bilder im April vom Kirchturm Daniel aus aufgenommen.

Vier kleine Schlüpflinge sind deutlich im Storchennest auf dem Brot – und Tanzhaus in Nördlingen zu sehen. Die Körperheizung der Eltern scheint zu funktionieren, noch sitzen die Küken im Trockenen.

Papa Storch steht abflugbereit am Nestrand – wenn dann endlich der Schneefall nachlassen wird. Die Kleinen rufen nach Futter . . .  

24. April 2017 - Schlupftag in Nördlingen auf dem Brot - und Tanzhaus

14. April 2017 - es lohnt sich einen Blick über Nördlingen - und ganz besonders ins Storchennest - von ganz oben zu wagen. Sage und schreibe SECHS  Eier zählt das Gelege im Nest der Glücksbringer auf dem Brot – und Tanzhaus.  

 Im Augenblick wird noch abwechselnd von den Altstörchen emsig gebrütet, immer wieder mal gewendet und mit Nistmaterial ummantelt. Einer brütet – der andere hat frei, Elternteilzeit sozusagen.  

25. März 2017 - aus dem Tagebuch der Nördlinger Störche: VIER Eier im Nest auf dem Brot - und Tanzhaus in Nördlingen.

Ein geruhsames, fröhliches und vor allen Dingen sonniges Wochenende wünschen die Glücksbringer allen hier Lesenden.

21. März 2017 - das zweite Ei auf dem Horst. Das Brüten kann beginnen

19. März 2017

Frühling über Nördlingen   pünktlich zum Frühlingsanfang am 20. März liegt das erste Ei auf dem Horst vom Brot – und Tanzhaus über der „Guten Stube“, dem Marktplatz von Nördlingen.

Wenn das kein gutes Zeichen ist zum Frühlingsanfang. Ich habe in meiner Bilderserie geblättert:

alle Jahre wieder das gleiche Datum „19. März“ vom Beginn des Geleges der Traditionsstörche seit vielen Jahren über Nördlingen.

30. Mai 2017 - Die Beringungstour der Störche 2017 durch das Nördlinger Ries hat begonnen, die ersten Personalausweise sind ausgestellt,  

Erfolgreich beringt hat Thomas Ziegler aus Feuchtwangen, seit Jahrzehnten aktiver Storchenschützer und ehrenamtlicher Mitarbeiter der Vogelwarte Radolfzell, die ersten Jungstörche im Nördlinger Ries:Nördlingen – Möttingen – Rudelstetten – Deiningen – Löpsingen.  

Um an die Nester  auf dem Brot – und Tanzhaus über dem Marktplatz in Nördlingen, Kamin der alten Molkerei in Möttingen, die Kirchturmspitze in Rudelstetten, Kamin auf dem Rathaus in Deiningen, der Kamin neben der Löpsinger Kirche -  zu gelangen, bedurfte es der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr in Nördlingen.

Ganz besonderen Dank gilt dabei den beiden „Floriansjüngern“ Heinz Lutz und Wilfried Hofer.  

DER AV061/062/063 – so lauten die Nummern der Elsa Ringe über der Ferse der DREI  Jungstörche auf dem Brot – und Tanzhaus in Nördlingen. Somit werden Nördlingen, Möttingen, Rudelstetten, Deiningen und Löpsingen in dem „Standesamt“ der Europäischen Union für Vogelberingung mit den Jungstörchen von 2017 notiert.  

Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden Vögel beringt. Damals war dies zwar nicht so oft der Fall wie heute, aber man gewann dadurch bereits erste wichtige Daten über Vögel. Auch heute noch werden durch die Beringung wichtige Informationen über Vögel gewonnen z.B. über ihr Zugverhalten, die Populationsbiologie, Ansiedlungsverhalten, Ortstreue, Sterblichkeitsraten, Habitatnutzung, Verhaltensökologie, Soziologie, bevorzugte Lebensräume (wichtig für die Ausweisung von Naturschutzgebieten!).

Die Vogelberingung ist dabei kein Tierversuch, dient auch nicht einer wissenschaftlichen Untersuchung, sondern sie ist eine Arbeitsmethode um Vorgänge in der Natur zu erforschen.  

Auch diese Jungstörche werden nach Abschluss der Aktion im Nördlinger Ries der Vogelwarte, dem Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell gemeldet, damit die künftige „Wanderung“ der Zugvögel dokumentiert werden kann.

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von Heidi Kaellner
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