Dienstag, 1. September 2015

Übersicht | Meistgelesen | Meistkommentiert

Ich trau mich . . .

mal sehen was dabei rauskommt.

Winter, stille Welt in Eis und Schnee

Mühelos verwandelt der Winter die Natur in einen Traum aus Eis und Schnee, in ein Schauspiel voller Eleganz und Mystik.
Für einen Moment könnte man fast vergessen, dass für die Natur eine harte Zeit angebrochen ist.
Im Winter gehen die Uhren in der Welt der Pflanzen und Tiere langsamer. Sie führen jetzt ein Leben auf Sparflamme.

Ein Reiher, mein graues Model in diesen Wintertagen voller Schnee und Eis. Täglich bin ich ihm begegnet auf seiner Suche nach Futter. Er steht immer am gleichen Ort. Eigentlich ist auch er ein Zugvogel. Vielleicht ahnt er, dass der Winter nicht gar so streng wird. Seine Energie teilt sich dieser graue Schreitvogel bewusst ein. Nur keine unnötige Störung, nur kein unnötiger Flug. Die Kornlach am Rande von Nördlingen, ein kleiner Nebenfluß der Eger, ist eisfrei und seine Nahrungssuche im seichten Ufer scheint noch Erfolg zu haben.

Das Leben auf Sparflamme kann für die Wildtiere manchmal ganz schön anstrengend sein. Sie sind im Winter längst nicht so auf der Hut vor ihren natürlichen Feinden wie sonst. Wenn Spaziergänger ihre Hunde frei laufen lassen, ja da muss das Wild plötzlich auf körperliche Höchstleistung umschalten. Das ist sehr schwierig denn der Herzschlag, die Herzfrequenz muss sehr schnell umschalten. Gehetzte Tiere können auch sterben. Darum, Hunde im Wald und auf der Flur immer an der Leine zu führen.

Die Nahrungsaufnahme im Winter ist ein weiteres Problem. Zwar gibt es einzelne Felder mit Zwischenfrüchten, die von Landwirten unangetastet bleiben. Auch legen die Jäger zum Schutz der Tiere Wildäcker an. Doch wenn eine dicke Schneeschicht diese Fressquelle versiegen lässt, überstehen das nur die Stärksten.

Da möchte man als Reh doch lieber Zugvogel sein. Diese sind längst in wärmere Gefilde geflogen. Dort kennt man keine Schneeprobleme. Auch Dachs und Eichhörnchen lässt der Winter kalt. Die einen hocken in ihrem frostfreien Bau tief unter der Erde und verschlafen die dunklen Monate. Die anderen haben sich im Herbst einen Vorrat von Eicheln und Bucheckern angelegt. Ganz schlau machen es die Fledermäuse. Die sind im Oktober in die Höhle ihres Vertrauens verduftet und schauen frühestens im April mal nach, wie es draußen denn so aussieht.

Wahre Überlebenskünstler, das sind sie jetzt alle, Fauna und Flora.

 

Bilder zu Winter, stille Welt in Eis und Schnee

Statistik

Aufrufe der letzten 90 Tage: 3   |   Aufrufe in den letzten 24 Stunden: 0

Beitrag 

kommentieren

Weitere Beiträge

Kommentar Von Heidelore, 26.08.2015, 17:25 Uhr

Das Ries hat viele  Sehnsuchtspunkte, einer davon ist ganz bestimmt der Buchberg bei Mönchsdeggingen. Geht der Wanderer auf den Spuren vom Meteoriteneinschlag vor 15 Millionen von Jahren am Kühstein Geotop, so kommt er mit Sicherheit auch an...

Mehr...   |   Kommentare (2)

Kommentar Von Heidelore, 24.08.2015, 16:10 Uhr

dem Dachstuhl über der St. Georgskirche in Nördlingen. Wenn du in der Kirche sitzt, den Blick in den Himmel schweifen lässt, dann siehst du dieses sagenhafte Gewölbe. Heute zeige ich dir den großartigen Himmel von der anderen Seite, der nackten,...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von Heidelore, 19.08.2015, 09:00 Uhr

CittaSlow Festival 2015, das war`s dann wieder, das Fest der Feste. Eine Feiermeile zog sich durch die Stadt. Jahreszahlen? Warum – wieso – und weshalb? Was bedeutet “ CittaSlow“? Was hat Molekularküche mit Slowfood und der Region zu tun? Fragen...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von Heidelore, 15.08.2015, 07:35 Uhr

Eröffnung CittaSlowFestival Unwetter über Nördlingen . . . Ohne Worte . . . Stunden später: Nördlingen lässt sich nicht unterkriegen. Viele Hände schaffen schnell ein Ende - und das Fest geht weiter.  Nördlingen DU BIST SPITZE . . .

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von Heidelore, 10.08.2015, 16:40 Uhr

CittaSlow – langsame Stadt. Rückblende 2012 und Vorschau 2015 Kennst du das Sonntagsgefühl? Es ist ein Gefühl das man nur schlecht beschreiben kann. Erleben, man muss es voll und intensiv erleben, das Kribbeln im Bauch, das Knistern in den Haaren,...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von Heidelore, 07.08.2015, 20:55 Uhr

Die Natur dürstet – vor allen Dingen die Tierwelt. Vogeltränke – und Bad in meinem Garten, mit einfachen Mitteln ist der Zweck erfüllt und schon ist das Kurzentrum für die gefiederten Gartenfreunde fertig.  Man nehme einen größeren...

Mehr...   |   Kommentare (2)

Kommentar Von Heidelore, 05.08.2015, 20:35 Uhr

da werkeln sie, rücken Stühle und schieben Tische, schmücken mit zierlichen Blumenvasen, ordnen Speisekarten, wischen und polieren – es ist noch früh am Tag. Die Kleidung ist adrett, beinahe mit vornehmem Touch, gediegenes Schwarz mit kleidsamer...

Mehr...   |   Kommentare (1)

Kommentar Von Heidelore, 01.08.2015, 16:20 Uhr

Pilotprojekt Blühflächen zwischen Nördlingen und Kleinerdlingen. Das sogenannte „Greening“ ist hier voll geglückt. Für Natur und Umwelt steht die bunte Blumenvielfalt in einem sehr breiten Streifen am Rande des Rübenackers von Familie Sienz. Hier...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von Heidelore, 29.07.2015, 10:15 Uhr

„ Natur und Kultur sind die Quellen aus denen er seine Formen und Arbeiten schafft“, so erzählt man sich über  Herbert Schweda.„der spielerische Umgang mit Form und Größe in unterschiedlichsten  Techniken lassen meine Entwürfe zwischen kraftvoller...

Mehr...   |   Kommentare (1)

Kommentar Von Heidelore, 25.07.2015, 13:30 Uhr

Schweindorf – Donauwörth – Toulouse – Nördlingen . . . durch schmale Straßen und geheimnisvolle Gassen, vorbei an altem Fachwerk und stattlichen Bürgerhäusern.Sternförmig laufen die einst wichtigen Handelsstraßen von den fünf Stadttoren bis hin zum...

Mehr...   |   Kommentare (1)

Kommentar Von Heidelore, 17.07.2015, 14:45 Uhr

Grosselfingen, einen Steinwurf weit von Nördlingen entfernt, links siehst du den Tafelberg Ipf, rechts den Blasienberg – und mittendrin thront der mächtige Kirchturm Daniel, das Wahrzeichen im Nördlinger Ries. Was für ein großartiger Blick, was für...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von Heidelore, 14.07.2015, 09:00 Uhr

10 Jahre Benefiz Motorradrundfahrt und ALLE kamen zur Geburtstagsfeier der Muskeltour 2015  Seht ihr die unendlich vielen ausgestreckten Hände? Nördlingen im Ries in Bayerisch Schwaben. Aus allen Himmelsrichtungen kamen sie, die brummenden,...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von Heidelore, 08.07.2015, 21:50 Uhr

Zwiegespräch, vom „Berger T(h)or Cafe“ hinüber zum Kirchturm Daniel. Ein kleiner Kräuter – und Gemüsegarten auf dem Fensterbrett, dazu der Blick hinüber zum Kirchturm Daniel – und über allem der azurblaue Sommerhimmel. Alles sieht nach einem...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von Heidelore, 05.07.2015, 20:30 Uhr

das Standbild des Kaisers Maximilian I. (um 1500) am Brot – und Tanzhaus in Nördlingen was ist mit „Maximilianus“ geschehen? Sein rechtes Auge ist bedeckt, vom Zahn der Zeit zernagt. Auch das linke Auge ist inzwischen voll besetzt – oder rieselt der...

Mehr...   |   Kommentare (0)

Kommentar Von Heidelore, 30.06.2015, 08:55 Uhr

vom Weizen, Zwickel und auch Pils, von Bränden und Geisten, von Blütenlikören und Destillaten . . . Weiberbier : die vier Grundzutaten und dazu dein spezielles G`schmäckle. Also ich hätte gerne die Holunderblüte in meinem ganz speziellen Bier....

Mehr...   |   Kommentare (0)

Über diesen Blog

Alles was mir so in und um Nördlingen begegnet - alles was mich freut und auch das was mich ärgert.


Diesen Blog durchsuchen
Blog-Suche

Schreiben Sie einen Leserblog. So einfach geht's!

Neues aus der Community
Zuletzt aktive Mitglieder