Donnerstag, 24. Juli 2014

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Ich trau mich . . .

mal sehen was dabei rauskommt.

Winter, stille Welt in Eis und Schnee

Mühelos verwandelt der Winter die Natur in einen Traum aus Eis und Schnee, in ein Schauspiel voller Eleganz und Mystik.
Für einen Moment könnte man fast vergessen, dass für die Natur eine harte Zeit angebrochen ist.
Im Winter gehen die Uhren in der Welt der Pflanzen und Tiere langsamer. Sie führen jetzt ein Leben auf Sparflamme.

Ein Reiher, mein graues Model in diesen Wintertagen voller Schnee und Eis. Täglich bin ich ihm begegnet auf seiner Suche nach Futter. Er steht immer am gleichen Ort. Eigentlich ist auch er ein Zugvogel. Vielleicht ahnt er, dass der Winter nicht gar so streng wird. Seine Energie teilt sich dieser graue Schreitvogel bewusst ein. Nur keine unnötige Störung, nur kein unnötiger Flug. Die Kornlach am Rande von Nördlingen, ein kleiner Nebenfluß der Eger, ist eisfrei und seine Nahrungssuche im seichten Ufer scheint noch Erfolg zu haben.

Das Leben auf Sparflamme kann für die Wildtiere manchmal ganz schön anstrengend sein. Sie sind im Winter längst nicht so auf der Hut vor ihren natürlichen Feinden wie sonst. Wenn Spaziergänger ihre Hunde frei laufen lassen, ja da muss das Wild plötzlich auf körperliche Höchstleistung umschalten. Das ist sehr schwierig denn der Herzschlag, die Herzfrequenz muss sehr schnell umschalten. Gehetzte Tiere können auch sterben. Darum, Hunde im Wald und auf der Flur immer an der Leine zu führen.

Die Nahrungsaufnahme im Winter ist ein weiteres Problem. Zwar gibt es einzelne Felder mit Zwischenfrüchten, die von Landwirten unangetastet bleiben. Auch legen die Jäger zum Schutz der Tiere Wildäcker an. Doch wenn eine dicke Schneeschicht diese Fressquelle versiegen lässt, überstehen das nur die Stärksten.

Da möchte man als Reh doch lieber Zugvogel sein. Diese sind längst in wärmere Gefilde geflogen. Dort kennt man keine Schneeprobleme. Auch Dachs und Eichhörnchen lässt der Winter kalt. Die einen hocken in ihrem frostfreien Bau tief unter der Erde und verschlafen die dunklen Monate. Die anderen haben sich im Herbst einen Vorrat von Eicheln und Bucheckern angelegt. Ganz schlau machen es die Fledermäuse. Die sind im Oktober in die Höhle ihres Vertrauens verduftet und schauen frühestens im April mal nach, wie es draußen denn so aussieht.

Wahre Überlebenskünstler, das sind sie jetzt alle, Fauna und Flora.

 

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