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Der Landtagsabgeordnete Georg Winter (Foto) stammt aus Höchstädt im Landkreis Dillingen. In Greater Augsburg ist der CSU-Politiker nur wenig bekannt. Zu Unrecht. Denn sein Stimmkreis umfasst auch den nördlichen Teil des Augsburger Landes.
Und vor allem: Winter wirkt in München als Vorsitzender des Haushaltsausschusses als ein einflussreicher Strippenzieher und Netzwerker. Besonders der Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl weiß die Unterstützung Winters inzwischen zu schätzen.
Leise, aber zielstrebig stellt der Höchstädter Landwirtssohn im Münchner Landtag die Weichen, damit auch Kultur und Wissenschaft in Augsburg endlich angemessen von der Staatsregierung gefördert werden.
Winter engagiert sich für die bessere finanzielle Ausstattung des Augsburger Stadttheaters, für Investitionen in die Universität und für die Zukunft der Staats- und Stadtbibliothek. Es sind zweistellige Millionenbeträge, die der Unscheinbare derzeit aus dem Staatshaushalt in die Schwabenmetropole verschiebt. Von solchen Freunden kann eine Stadt nicht genug haben.
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Es war amüsant zu beobachten, wie die Ortschaft Zahling dieser Tage zu Weltruhm kam und wie die 550-Seelen-Gemeinde aus Greater Augsburg in überregionalen Medien verortet wurde. Zahlings Sohn Stefan Bradl (Foto) schaffte es zum Motorrad-Weltmeister. Und die meisten Zeitungen, Fernseh- und Radiosender berichteten über den jungen Rennfahrer aus der Nähe der Großstadt Augsburg.
In Aichach, das viel näher an Zahling liegt, sorgte dies für Verstimmung. Die Aichacher hätten sich gewünscht, auch etwas vom überregionalen Glanz des Weltmeister abzubekommen. Das sagt viel aus über das Selbstbewusstsein der schönen Kleinstadt im Wittelsbacher Land. Und noch mehr über das schwierige Verhältnis zur Bezirkshauptstadt.
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