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Vor einem Jahr hatte der FCA seinen Bundesliga-Aufstieg mit einer ausgelassenen Party im Cisa in der Augsburger Maximilianstraße gefeiert, Am Samstag kehrte der Verein nach Saisonabschluss und Nichtabstieg in das Restaurant zurück.
Doch trotz des Erfolges war die Freude gedämpfter, zu tief saß der Schock über den Rückzug von Jos Luhukay. Der Trainer blieb lange auf der Party, sprach noch einmal mit vielen Spielern. Luhukay wirkte traurig. Auch Manager Andreas Rettig, der den FCA verlässt, war anzumerken, dass ihm der Abschied schwer fällt.
An der Bar versuchte DJ Torsten Oehrl, eigentlich Mittelstürmer, den Abschiedsblues zu bekämpfen. Aus seinem Macbook holte er Disco-Sound und Partysongs. Doch auf dem Tresen tanzte diesmal niemand. Immerhin zeigten sich die Gäste bei der FC-Bayern-Hymne „Stern des Südens“ textsicher.
Präsident Walther Seinsch, der offenbar vom Abgang seines Trainers sehr enttäuscht war, blieb nicht lange. Ihm war schon im Stadion nicht nach feiern zumute. Der neue Sportmanager Manfred Paula kam gar nicht. Sein Geschäftsführerkollege Peter Bircks ist erkrankt.
Es war ja auch irgendwie eine Abschiedsfeier für Rettig und Luhukay. Paula und Bircks übernehmen jetzt gemeinsam mit Präsident Seinsch das Ruder. Ihr Auftrag lautet: Fortsetzung des sportlichen Erfolgs in der Bundesliga. Damit im Mai 2013 wieder ausgelassener gefeiert werden kann.
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