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In drei Wochen beginnt die Fußball-Bundesligasaison. Der FC Augsburg spielt in der Eliteklasse mit. Und wenn die Mannschaft in der SGL-Arena ein Tor schießt, erklingt als Hymne das Lummerland-Lied. Es erzählt die Geschichte von Jim Knopf, Lukas dem Lokomotivführer und dem alten Stahlross Emma. Eine zauberhafte Episode der Augsburger Puppenkiste.
Die FCA-Fans aus dem südlichen Augsburger Umland machen dagegen keine guten Erfahrungen mit Stahlrössern. Wer aus Mindelheim, Schwabmünchen oder Kaufering mit der Eisenbahn zur Arena reist, fährt erst einmal direkt am Stadion vorbei, um sich dann vom Hauptbahnhof mit Bus und Tram zurück zur Arena zu kämpfen.
Ein Bahnhalt neben dem Fußball-Tempel würde die Zuganreise bequemer machen und den Autoverkehr reduzieren. Doch bislang haben Politiker aller Couleur bei der bayerischen Staatsregierung vergeblich darum gekämpft. Schade. Wer es doch noch schafft, ist reif für einen Lummerland-Orden.
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Die Augsburger FDP-Politikerin Miriam Gruß erlebt kein gutes Jahr. Zuletzt hatte die Generalsekretärin der bayerischen Liberalen einige politische Niederlagen zu verschmerzen. In dieser Woche hagelte es wegen ihres Vorstoßes zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern sogar Rücktrittsforderungen. Dabei hatte sie ihre Position im Parteipräsidium sorgfältig abgestimmt. Doch als die FDP-Wogen wegen der Kehrtwende in der Parteilinie hoch schlugen, stand die Pechmarie plötzlich ohne Unterstützung da.
Auch das Wochenende wird für Miriam Gruß wohl nicht besonders vergnüglich werden. Denn sie trifft bei zwei Parteikonferenzen in Würzburg und Ingolstadt auf die bayerischen FDP-Kreisvorsitzenden. Die sollen ziemlich sauer auf die Augsburger „Generalin“ sein.
Vielleicht hätte sich Gruss ein Vorbild an CSU-Parteichef Seehofer nehmen sollen. Der hatte den Stein ins Rollen gebracht, aber die neue Linie erst einmal vorsichtig als „Überprüfung der Studiengebühren“ betitelt.
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Wildschweine gelten als intelligente Tiere. Besonders nachts sind sie hellwach, um im Schutze der Dunkelheit Maisfelder abzufressen oder Ackerböden aufzuwühlen. Im ländlichen Teil von Greater Augsburg haben die Bauern eine ziemliche Wut auf die Schwarzkittel.
Deswegen wünschen sie sich, dass die Jäger mit Nachtzielgeräten auf die Sauen schießen dürfen. Der bayerische Landtag hatte einen Pilotversuch für einige besonders geplagte Regionen beschlossen. Bei den Jägern sind die bis zu 10.000 Euro teuren Infrarotgeräte umstritten. Kritiker meinen, dass die Wildschweine, dadurch nur lernen, sich noch besser zu verstecken. Gegen die sauklugen Viecher hilft offenbar nicht einmal Hochtechnologie.
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