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Vor sieben Wochen schockte die im Grundsatz richtige Bundeswehrreform viele Menschen in Greater Augsburg. Der Luftwaffenstandort Lagerlechfeld bleibt zwar erhalten. Doch die Auflösung des Jagdbombergeschwaders bis 2017 vernichtet 1200 Arbeitsplätze südlich von Augsburg.
Heute sei daran erinnert, dass der CSU-Landtagsabgeordnete Johannes Hintersberger die Standortverkleinerung mit folgenden Worten feierte: "Das ist ein wirklich großer Erfolg für unsere ganze Region Augsburg-Schwaben." Was den Augsburger zu dieser seltsamen Verklitterung einer Niederlage trieb, ist nicht bekannt. War es die Freude darüber, dass der Flugzeugbauer Premium Aerotec den Flugplatz weiterhin nutzen darf? Oder weiß Hintersberger mehr?
Bestätigt ist seit Anfang der Woche, dass der Abzug der Tornados sogar viel schneller geht als erwartet. Ende 2012 startet der letzte Jagdbomber vom Lechfeld. Und das ist definitiv kein Erfolg für die Region.
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Wie kann es sein, dass die Universität Augsburg nicht weiß, wie sie die Gebühren ihrer Studenten ausgeben soll? 7,6 Millionen Euro liegen auf den Uni-Konten. Das Geld haben die Studenten in den vergangenen Jahren eingezahlt, um die Bedingungen von Lehre und Forschung in Augsburg zu verbessern.
Viele junge Männer und Frauen müssen neben dem Studium arbeiten, um ihre akademische Ausbildung zu finanzieren. Sie jobben in Bars, manchmal als Nikolaus oder fahren Taxi. Wenn die Universität solche Probleme hat, die Millionen der Studenten sinnvoll einzusetzen, dann kann es nur eine Konsequenz geben: Runter mit den Studiengebühren in Augsburg! Derzeit liegen sie bei 450 Euro. Der Freistaat erlaubt den Unis eine Absenkung auf bis zu 300 Euro. Präsidentin Sabine Doering-Manteuffel könnte sich mit einer Initiative für die Gebühren-Reduzierung verdient machen.
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Es ist zum Mäuse melken. Da freuen sich die Augsburger über gute, auch überregionale Schlagzeilen. Der FCA spielt erstklassig, in den Innovationspark und das Zentralklinikum werden Millionen investiert, die Theatersanierung macht Fortschritte, in den Landkreisen Aichach-Friedberg und Augsburg Land gibt es Vollbeschäftigung statt Arbeitslosigkeit. Und dann schafft es ein alkoholisierter Stadtpolitiker, die städtische Kommunalpolitik in Verruf zu bringen. Der Fall ist einfach nur ärgerlich für Greater Augsburg.
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