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Einer der interessanteren Neujahrsempfänge in Greater Augsburg ist die Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben. Mehr als 700 Vertreter von Politik und Wirtschaft trafen sich am Montag, um Neuigkeiten auszutauschen. Die drei häufigsten Gesprächsthemen an diesem Abend:
1. Wer übernimmt die insolvente Manroland? Wieviele Arbeitsplätze bleiben unter dem neuen Eigner erhalten ?
2. Dürfen die Medien weiter über die Verfehlungen von Bundespräsident Christian Wulff recherchieren und berichten?
3. Was ist in Augsburg los, wenn die Stadtregierung sich nicht traut im Stadtrat über ein Wasserwerk entscheiden zulassen und stattdessen ein Ratsbegehren startet?
Kurz gesagt: Alle Themen sind umstritten. Die Meinungen gingen weit auseinander.
Bei Manroland erwarten viele Beobachter, dass der neue Eigner, egal wer es wird, die Zahl der über 2000 Arbeitsplätze drastisch verringern wird. Das wäre nicht gut für Greater Augsburg.
Die Kritik am Umgang der Medien mit dem Bundespräsidenten nimmt zu. Es wurde häufig die Frage gestellt: Sind die Medien zu mächtig?
Außer den Vertretern der Stadtregierung, die die Entscheidung für ein Ratsbegehren tapfer verteidigten, hatte kaum jemand Verständnis dafür, dass die gewählte Politik sich um ein eigenes Kraftwerks-Votum herumdrücken will.
Für manchen steht in Frage, ob Oberbürgermeister Kurt Gribl am 26.Januar im Stadtrat überhaupt eine Mehrheit für das Ratsbegehren erreicht.
***
Der Augsburger Ordnungsreferent Volker Ullrich (CSU) hat sich über den Greater-Augsburg-Beitrag über den Neujahrsempfang (Empfänge, lustlose Politiker und der Streit um Naturkraft) seiner Partei geärgert.
Es sei nicht richtig, dass CSU-Minister aus München und Berlin einen großen Bogen um den Augsburger Bezirksverband machen, meint Ullrich. Vielmehr habe man Bundestags-Vizepräsident Eduard Oswald bereits im Sommer 2011 eingeladen. Minister seien nicht angefragt worden.
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