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Wie wichtig ist das Licht für uns? Schon eine kleine brennende Kerze spendet uns Licht. Allerdings um zu leuchten, muss sie sich selbst verbrennen. Ihr Licht erhellt alles, was sich in unmittelbarer Nähe befindet. Ohne Licht, können wir in der Dunkelheit nicht sehen, zumindest nur Schattenhafte Umrisse erkennen.
Das Kerzenlicht nimmt uns die Angst, vor der Nacht, vor dem unsichtbaren, vor dem, was wir nicht sehen, oft nicht einmal erahnen können. Doch die Dunkelheit ist nicht mehr dunkel, wenn wir mit Licht hineingehen und sie durchleuchten. In dieses Licht haben wir Vertrauen, denn es schenkt uns einen Teil von ihm, indem es unsere Sinne erhellt. So wie wir weitere Kerzen an diesem Licht entzünden können, können sich auch Menschen an uns entzünden, ohne die Angst sich zu verbrennen. Es ist eine kleine Glut, die nicht erlöscht und die immer wieder entfacht wird, durch neu entzünden, bis das Feuer eines Tages uns innerlich so entflammt, dass wir hell brennen. Doch dieser Brand kann nur gelöscht werden, von einem heftigen Sturm, der aus der Dunkelheit kommt und alles mit sich reißen will, was sich ihm in den Weg stellt. Doch was ist das Brennmaterial unseres Feuers? Ist es gegründet auf den der das Licht der Welt ist? Ist es gegründet auf die Botschaft, dass er alles besiegen wird, auch die Dunkelheit?
Wer kennt schon seine dunkelsten Ecken? Manchmal scheint es uns, als wüssten wir unsere Dämonen, als würden wir ihre Strategie kennen. Doch dann möchten wir uns besser fühlen, als wir sind und decken alles wieder zu. Und doch gibt es immer wieder Zeitspannen, wo wir manches ablegen können, uns zum Licht hin, verändern können. Wenn wir unsere Schwächen ohne Angst betrachten und annehmen, kann sich die Dunkelheit nicht wieder wie ein Schleier darüber legen. Was wir benötigen ist: das Vertrauen in Gott, zum Hl. Geist, der uns in der Taufe und Firmung, oder Konfirmation bereits geschenkt wurde. Durch ihn wurde die Kirche gegründet. Zu ihm dürfen wir beten. Zu ihm dürfen wir um Erkenntnis rufen.
Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit gehören zusammen, wechseln sich ab. Wenn wir im Licht stehen, ohne Angst, leben und lieben wir. Gott hat die Lichter am Himmel erschaffen, denn ohne Licht kann weder etwas wachsen, noch am Leben bleiben. In den Wintermonaten fehlt es manchmal an Helligkeit, an Licht und so manche Menschen bemerken an solchen Tagen, eine Art Winter - Depression und Lebensunlust möchte sich ausbreiten.
Dann könnte man Kerzen anzünden, um eine heimelige, warmherzige Atmosphäre zu schaffen, um sich wieder wohl zu fühlen.
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