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widerspricht der katholischen Lehre und gehört mehr oder weniger in den Bereich: Esoterik. Denn die Lehre der katholischen Kirche hat ihr Fundament auf den Tod und die Auferstehung Jesu, den Sohn Gottes, aufgebaut, wie der Apostel Paulus betonte. Nach dieser Lehre lebt jeder Mensch, jede Seele nur einmal auf der Erde. Danach geht die unsterbliche Seele je nach ihren noch nicht bereuten, abgebüssten Sünden an den Reinigungsort: das Fegefeuer und anschließend in den Himmel ein. Es war ein großes Geschenk Gottes, unseres Vaters; als die Sünden auf Erden, die Vielgötterei etc. übergroß wurden, sandte Er seinen Sohn, der bereits in Jesaja angekündigt wurde, auf die Erde, um uns Menschen, durch seinen Opfertod ein für allemal von der Sünde zu erlösen, damit wir das ewige Leben gewinnen können.
Die Reinkarnationslehre besagt allerdings, dass die entstofflichte Seele, nach ihrem irdischen Tod, wieder in einem fleischlichen Körper Einzug hält, um ihr Karma abzutragen. Jede Seele kann in der Regel unterschiedlich oft inkarnieren, das kann bis zu 700 Mal sein, habe ich mir sagen lassen.
Diese Lehre, diesen Irrglauben, gab es bereits lange vor der Geburt Jesu Christi. Deshalb fragte Jesus, der dies wusste, seine Jünger auch:“ Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten“(Mk 8, 27-29) Von Johannes dem Täufer steht in der Schrift, dass er enthauptet wurde. Der Prophet Elija wird in den Büchern der Könige erwähnt und diese wurden ca. 560 Jahre vor Christi Geburt geschrieben.
Vom Buddhismus ist uns das Rad der Wiedergeburt bekannt. Doch es wird dort eher als Strafe, als eine neue Chance das Karma abzutragen, angesehen. Auch in der Anthroposophie, der Theosophie und bei verschiedenen Sekten, ist die Reinkarnationslehre beheimatet.
Was versteht man unter Karma? Karma ist das, was der Mensch während eines, oder mehrerer Erdenleben, an bösen Taten angesammelt hat und dies entweder im weiteren Erdenleben: durch Mühsal ertragen, leiden, oder durch gute Werke wiedergutmachen muss um erlöst zu werden. „Saat und Ernte“ ist ein Überbegriff und bedeutet: das was der Mensch aussät, wird er ernten. So kann ein Täter im nächsten Leben, Opfer werden, um die Schmerzen, das was er jemandem angetan selbst zu fühlen.
Steiner erwähnt sogar dass eine geistige Höherentwicklung nötig ist, bevor eine Seele im Körper eines Menschen inkarnieren darf. Sie fängt klein an, indem sie in einer Pflanze, oder einem Tier inkarniert. Danach kommen die Stufen vom Menschen bis zur höher geistigen Engelwelt.
In Thailand z. B. glaubt man, dass man je nach Karma auch zwischenzeitlich als Tier z. B. als Katze inkarniert. Deshalb sind sie liebevoll zu Tieren.
Beweise für diese esoterische, dem Glauben der katholischen Kirche total widersprechende Lehre, wurden angeblich auch schon erbracht. So wurden Menschen in Hypnose versetzt und konnten sich Rückerinnern an frühere Leben. Sie nannten Länder, Städte, Namen, Jahreszahlen und fast immer auch die Todesursache, die das frühere Leben beendet hat. Auffallend war dabei, dass es gewaltsame Todesarten waren, incl. Selbstmorde.
Im anschließenden Wachzustand konnten sie sich an nichts mehr erinnern. Der Hypnotiseur hatte vorgesorgt und alles auf Band, oder Kassette aufgenommen. Seine Fragen und die Antworten der Bereitwilligen, wurden aufgezeichnet.
Eine Bekannte von mir, katholisch, wollte ihre früheren Leben aus einer Art Neugier wissen. Danach war sie sehr verwirrt, denn sie hatte erfahren, dass sie immer gewaltsam gestorben war, dass ihre jetzige Mutter, auch während früherer Inkarnationen ihre Mutter war und sie nie geliebt hatte, sondern schäbig behandelte. Nun im wirklichen Leben hatten die beiden auch Schwierigkeiten. Durch diese Rückführung aber, wurde mehr zerstört, als gelöst.
Jesus Christus hat viele Kranke und Besessene geheilt. Er sprach über Dämonen und über die Gehenna( Hölle), Mt. 18,8-9. Da es also auch Dämonen gibt, die Gott Seelen entreißen möchten, könnte es doch sein, wie, eine Reinkarnationstherapeutin meinte: „dass bei Rückführungen in angeblich frühere Leben, Dämonische Einflüsse, Einflüsse anderer Geister, oder Verstorbene, sich einmischen."
Die Gefahr dabei ist also auch gegeben: dass der hypnotisierte bei einer Rückführung besetzt werden kann.
Warum glaubt so mancher an Reinkarnation? Vielleicht, weil der Mensch gerne alles erklären möchte. Es muss ja schließlich alles Gründe haben. Warum hungern Menschen, was ist die Ursache? Warum sterben schon kleine Kinder? Warum gibt es Krankheiten? Warum sind manche blind geboren? u.s.w.
Dies alles wird bei dieser Lehre mit einem „Selbstverschulden“ aus früheren Leben erklärt.
Oder glaubt man daran, weil man sich einreden lies, dass es einmal in der Bibel stand und gelöscht wurde? Wo sind die Beweise dafür?
Warum, wenn wir öfters geboren werden, wissen wir unser Vorleben nicht mehr? Ergibt dies einen Sinn? Und wo bleibt da die erzieherische Maßnahme, der Karmalehre?
Außerdem begehen wir ja immer wieder neue Sünden. Unsere Saat wäre nicht immer rein, oder?
Und noch etwas wäre zu bedenken und dies ist von großer Wichtigkeit: Dann wäre Christus umsonst den Kreuzestod gestorben!!!
Jesus Christus erklärt die Wiedergeburt so: Wir müssen von neuem geboren werden, im Hl. Geist, indem wir unser Fleisch kreuzigen, unsere Gelüste, unsere Neigung zur Sünde.
Deshalb benötigen wir die Sakramente der katholischen Kirche. Durch die Hl.Taufe empfangen wir den Hl. Geist und werden zu Kindern Gottes. Von diesem Geist Gottes sollten wir uns führen lassen und um die Gabe der Unterscheidung der Geister bitten, dann können wir Irrlehren aus dem Weg gehen. Im Bußsakrament können wir uns von Schulden/ Sünden reinigen und im Anschluss daran die Wiedergutmachung beginnen. Denn auch hier geht es um Saat und Ernte.
Die Karma Vorstellung, der Glaube daran, ist mit der Erlösung in Jesus Christus nicht vereinbar. Eines Tages werden wir vor Gottes Gericht stehen. Deshalb müssen wir umdrehen falls wir auf dem falschen Weg sind und Jesus Christus als unseren Herrn, Retter und Erlöser annehmen.
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