Montag, 26. Januar 2015

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Morgen, ist der Tag der Herzen...

Mal ehrlich, wenn so wie heute die Sonne scheint, geht einem das Herz auf. Und da wo das Herz offen ist, können Dinge geschehen, die man Wunder nennt. Ein verhärtetes Herz allerdings tut sich schwer für andere da zu sein, es bekümmert sich, sieht alles nur negativ und nicht einmal die Blumen am Wegrand, können ihm ein Lächeln entlocken Aber das Herz benötigt Nahrung, um immer wieder Neu lieben zu können, um die Augen öffnen zu können für das Gegenüber, auch für deren Not und Elend, so wie für die schönen Stunden.

Rainer Maria Rilke gab einer Bettlerin am Wegrand kein Almosen in Form von Geld, von Materiellem, sondern er legte dieser Frau eine Rose in abgezehrte Hand. Die Frau ansonsten still, den Kopf zu Boden geneigt, sah auf, schaute auf Rilke, erhob sich mühsam, tastete nach seiner Hand, küsste sie voller Dankbarkeit und ging davon. Danach war sie Tagelang verschwunden, der Platz an dem man gewohnt war sie zu sehen, blieb leer. Manche dachten schon, sie sei krank geworden. Doch eines Tages saß sie wieder an ihrem gewohnten Platz, um zu betteln. „Wovon mag sie während der letzten Tage gelebt haben?“, fragte die Begleiterin Rilkes. Er meinte lächelnd: „ Von der Rose“. Die alte Frau hatte nicht nur eine Rose empfangen, sondern Liebe, Zuneigung. Sie fühlte sich vielleicht wie ein junges Mädchen, das von einem Verehrer ein Rose als Zeichen der Liebe empfängt. Dadurch bekam ihr Herz Nahrung – Lebenskraft und Mut, weiterhin durchzuhalten. Die Rose steht für das Symbol Liebe. Auch der kleine Prinz hatte seine Rose lieb. Sie war anders als die anderen, einzigartig. „ Nur mit dem Herzen sieht man gut!“, sagte der Fuchs.( aus der kl. Prinz)

Morgen also ist der Tag der Herzen. Morgen ist auch das Herz Jesu Fest. Kurz nach Fronleichnam, an dem das Allerheiligste durch die Straßen getragen wurde, wird an vielen Orten, das Herz Jesu Fest begangen.  Ja, Morgen ist der Herz Jesu Freitag. Die dem Herzen Jesu geweihte Abteikirche in St. Ottilien, feiert dieses Jahr am 7.06. ihr Patrozinium, das Titularfest der Kongregation und der Klosterkirche.

Woher kam dieses „Herz Jesu Fest“? Dieses Fest hat Papst Pius IX. 1856 als Gedenktag für die ganze Kirche eingeführt. Erste Impulse dazu kamen aus Deutschland, in der Zeit des Hochmittelalters. So durch die Zisterziensernonnen von Helfta, Mechthild von Magdeburg (1207-1282)und Gertrud von Helfta (1256-1302), deren Herz wie man sagte: vor Liebe zum Herrn so gebrannt hat, dass auf der Höhe ihres Herzen, ihr Kleid versengt war. Des weiteren waren noch der Dominikaner Heinrich Seuse (1295-1366) und später Margareta Maria Alacoque (* 22.Juli 1647 † 17. Oktober 1690), die sich für die Verehrung des göttlichen Herzens Jesu einsetzten.

„Papst Leo XIII. förderte die Verehrung des Herzens Jesu, dem er am 11. Juni 1899 die gesamte Menschheit, die ganze Welt, dem Herzen Jesu weihte. Im Mittelpunkt der Herz-Jesu-Verehrung steht das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu, was durch die Bibelstelle Johannesevangelium 19, 33 belegt wird. Papst Benedikt XVI. hatte in seiner ersten Enzyklika „Deus Caritas est“, Gott ist die Liebe, ausdrücklich auf das durchbohrte Herz Jesu Bezug genommen. Nach katholischer Lehre wurde die Kirche aus dieser Seitenwunde Jesu geboren, was mit Bezug auf das Johannesevangelium 7, 37 - 39 begründet wird. „Wer an mich glaubt, aus dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen“.

Damit meinte er den Geist, den jene empfangen sollten, die an ihn glaubten. Das Wasser steht für die Taufe, das Blut für die Eucharistie.“ ( aus Wiki) Deshalb heißt es in einem Kirchenlied( Friedrich Dörr): „ Aus Wasser und dem Heilgen Geist, bin ich nun neu geboren…“. Vielleicht bitten wir Jesus Morgen: „ Bilde unser Herz nach deinem Herzen“, damit wir lieben können, wie du; damit wir in den Notleidenden dich erkennen; damit wir die Tür unseres Herzen dir und anderen nicht verschliessen.

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In diesem Blog schreibe ich alles was mir wichtig ist - was meinem Leben Sinn gibt. Mitunter einfach alltägliches, oder Geschichten. Auch über meinen kath. Glauben schreibe ich nieder, was mich bewegt. Ich durfte schon oft erleben dass Gebete helfen und bin überzeugt davon, dass das, was im Glaubensbekenntnis steht, auch der Wahrheit entspricht.


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