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Mein neues und persönliches Projekt habe ich Projekt 27,5 genannt. 27,5, das ist mein Ziel und es ist im Moment sehr weit entfernt. Nein, 27,5 ist keine Kilometerangabe und ich habe auch (noch) nicht vor einen Halbmarathon oder ähnliches zu laufen. Die Zahl 27,5 steht für meinen BodyMassIndex kurz BMI, den ich in den kommenden Wochen zu erreichen versuche. Der BMI berechnet sich wie folgt:
Gewicht : Körpergröße zum Quadrat.
Derzeit liegt mein BMI bei ungesunden 32,5. Das muss sich ändern und ich will es auch ändern.
Ich mache dies bewusst öffentlich, nicht nur um einen gewissen eigenen Druck aufzubauen, sondern vor allem um anderen Lesern, die sich mit dem gleichen Gedanken befassen, Mut zuzusprechen. Das wichtigste ist der Wille zur Veränderung. Man kann irgendwelche Schlankmacherprodukte zu sich nehmen, zig Diäten oder FDH machen, solange man nicht selbst den Willen aufbringt, diese Veränderung durchzuführen, wird es langfristig nicht klappen. Wer den Willen hat, wird auch Erfolg haben.
Im Anschluß kann man sich überlegen, wie man das Ziel erreichen möchte und vor allem in welcher Zeit. Der Zeitfaktor darf aber kein belastendes Druckmittel werden, nach dem Motto "in 4 Wochen muß ich X Kilo abgenommen haben." Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg, den wenn man auf halber Strecke noch weit vom Ziel entfernt ist, entmutigt man sich selbst und die Schwelle zum Aufgeben wird herabgesetzt, weil man das Gefühl hat, man schafft es ja doch nicht. Vielmehr soll die Zeit ein Anhaltspunkt sein, den man flexibel gestalten soll. Hat man guten Erfolg, kann man den Zeitfaktor vielleicht kürzen, geht es etwas schleppender, streckt man den Zeitfaktor um weitere Wochen.
Ich für meinen Teil plane mit 12-16 Wochen. Fünf BMI Punkte sind eine Menge Gewicht und die braucht ihre Zeit. Anfangs wird sich wohl ein gewisser Erfolg schnell einstellen, denn die ersten Pfunde resultieren oft aus Gewichtsverlust durch Wasser und leichte Fettreserven. Nach schätzungsweise 2 BMI Punkten wird wohl ein gewisser Stillstand eintreten, zumindest rechne ich damit. Denn wenn sich der Körper an die veränderten Essgewohnheiten angepasst hat und die leichten Reserven aufgebraucht sind, wird der Weg nur durch zusätzliche Arbeit möglich sein. Bewegung und Muskelaufbau wird nötig sein, um weitere BMI Punkte dahinschmelzen zu lassen. Der Körper ist ja ein hervorragendes Kraftwerk, dass seine eigene Energie erzeugt und verbraucht. Der beste Energieverbraucher sind Muskeln. Je mehr man hat, desto mehr Energie kann man umsetzen und desto weniger Energie muss eingelagert werden. Aber keine Angst, ich will nicht als zweiter Arnie Schwarzenegger oder Ralf Möller für Mister Universum kandidieren. Alles in Maßen und nicht in Massen, damit die Proportionen stimmen. So ist der Plan.
Ich möchte in den kommenden Blogbeiträgen meinen Erfolg, aber auch meine eventuellen Misserfolge dokumentieren und würde mich über Unterstützung aus der Community freuen.
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