Übersicht
|
Meistgelesen
|
Bestbewertet
|
Meistkommentiert
5.2.2012
Zweites Semester, FCCLA Competition, Konzert und Club
Dieses Mal habe ich einiges zu erzählen. Wie man schon erahnen kann, hat sich bei mir in der letzten Zeit einiges getan. Ich fange erstmal bei meinem zweiten Semester an, dass ich jetzt schon zwei Wochen habe. Mittlerweile konnte ich mir schon einige Eindrücke verschaffen. Der erste Tag meines zweiten Semesters lief erst überhaupt nicht so gut. Ich kenne mittlerweile einige und habe auch viele Freunde an meiner Schule, aber dennoch war dieser Tag total beschissen. Ich habe dieses Semester wieder C Lunch. All meine Freunde hatten A oder B Lunch. Somit habe ich mich dann also in meiner Mittagspause in den Computerraum verzogen, da ich nicht alleine in die Cafeteria gehen wollte. Ich dachte mir nur, was soll ich denn die ganze Zeit alleine herum sitzen.
Nach meiner Mittagspause hatte ich dann Personal Fitness. Diese und die nächste Stunde verliefen relativ schnell. Ich war so froh, als ich daheim war und der Tag vorbei war.
Am selben Abend dachte ich nochmal über diesen Tag nach. Ich dachte nur, dass es doch so nicht weiter gehen kann. Ich verstehe mich manchmal selber nicht. Manchmal kann ich extrem schüchtern sein. Da könnte ich mich immer selbst aufregen. Am nächsten Morgen fragte ich mich dann also mal bei meinen Mädels im Chor um. Ich wusste gar nicht, dass Nicole, die immer neben mir sitzt, und mit der ich mich eigentlich gut verstehe C Lunch hatte. Seitdem sitze ich nun immer mit ihr und ein paar anderen Mädels zusammen. Meine Klassen sind eigentlich alle total gut. Abgesehen von American Government. Ich kann mich einfach nicht mit diesem Fach anfreunden. Personal Fitness ist die beste Klasse. Wir machen jeden Tag etwas anderes. Von Work-Out zu Kickboxen bis hin zu Yoga. Ich liebe diese Klasse! Am meinem dritten Tag, hatte ich den schlimmsten Muskelkater den ich je hatte. Er ging von meinen Schultern, über beide Arme bis hin zu meinen Oberschenkeln. Ich konnte mich fast nicht bücken. Aufstehen, nach langem sitzen war der Horror! Gelaufen bin ich wie so ein aufgepumpt von einer Muckibude
Zum Glück ging es aber auch noch ca. 20 anderen genau so. Es war irgendwie witzig.
Letzte Woche war dann auch noch meine FCCLA Competition. Wir hielten Präsentationen über verschiedene Themen. Zwei von unserer Gruppe hatten sogar ihre eigene „Kochshow“. Wir waren alle so gut, dass wir uns für die Competition im April qualifiziert haben. Wenn ich es richtig verstanden habe, kommen dann alle FCCLA Clubs aus ganz MN zusammen. Im April sind wir dann alle für drei Tage in einem Hotel in den Twin Cities. Dort werden wir dann wieder die selben Präsentation halten. Meine Präsentation ging natürlich über Deutschland. Diese kam sehr sehr gut an
Ich habe von 100 Punkten 89.5 erreicht. Also Silber. Was mir natürlich stinkt ist, dass ich nur einen halben Punkt von Gold entfernt war.
Zum Schluss meinten die Preisrichter, dass ich dennoch sehr gute Chancen für Gold im April habe.
Dann komm ich mal zu meinem dritten Punkt. Das Konzert. Gestern (4. Februar) war ich also auf einem Konzert. Es war großartig! Für das Konzert von City and Color (einer nicht so bekannten Band) sind wir extra schon morgens um 10 Uhr von New Ulm losgefahren. Es fing zwar erst um sieben Uhr abends an, aber da Taylor auch einige Freuden in Minneapolis hat, haben wir diese natürlich besucht. Zuerst haben wir das „Falling Down Game“ gespielt. Das läuft folgender maßen ab. Man geht in einen Landen, und während man an Personen vorbei läuft, fällt man plötzlich hin. Das beste sind dann immer die Reaktionen der Personen. Am besten ist es wenn man total viele Küchenrollen Packungen in die Hand nimmt und die dann auch alle fallen lässt. Eigentlich ist es, wenn man so darüber nach denkt, total bescheuert, aber wenn man es Spielt und aufnimmt,ist es einfach das Beste und man muss sich immer kaputt lachen.Danach ging es dann erstmal zum Mittagessen in McDonalds. Nach einem Chocolate Shake und einem Cheeseburger ging es auch schon weiter. Wir gingen in den nächsten Laden. Dieses mal spielten wir nicht das „Falling Down Game“ nein, dieses Mal waren wir Schaufensterpuppen. Wir nahmen uns die hässlichsten Kleider und Jacken und stellten uns neben die richtigen Puppen. Natürlich hat uns das keiner abgekauft, dass wir Schaufensterpuppen waren, da wir immer wieder unser lachen verkneifen mussten. Nach dieser „Aktion“ ging es mir Yoga mitten im Geschäft weiter. Die Reaktionen sind echt das Beste. Die meisten schauen irritiert, manche reden dich blöd von der Seite an und einige mussten nur lachen. Wir hatten richtig viel Spaß.
Nach dem Konzert ging es in den Club. JA ein Club für Jugendliche zwischen 16 und 20. Als ich das gehört habe, konnte ich meinen Ohren kaum glauben. Der Club, genannt Valentino's, ist in St. Paul. Er ist nicht schlecht. Sofia (aus Italien) und ich mussten dann doch immer etwas schmunzeln, wie der ein oder andere Amerikaner tanzt. Ich will ja jetzt nicht sagen, dass es schlecht ist, aber man kann einen unterschied zwischen Europäern und Amerikaner erkennen.
Um zwölf Uhr war es dann auch schon vorbei. Wir machten uns auf den Heimweg. Als wir gerade auf der Autobahn waren, ging plötzlich die hintere Türe auf. Zum Glück war in diesem Moment niemand außer uns auf der Autobahn. Gegen 2 Uhr morgens war ich dann wieder daheim. An diesem Tag hatten wir so viel Spaß und fragten uns dabei, warum wir das eigentlich noch nicht früher mal gemacht haben.
See you,
your Patricia 
Beitrag
kommentieren
| bewerten: