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Die Menschen verbringen immer mehr Zeit im Internet, haben wir gelernt. Das an sich ist schon schwierig. Noch problematischer ist allerdings, dass sie das auch schon in der Vergangenheit getan haben. Denn was haben sie eigentlich getan - gefacebookt?
In den vergangenen zehn Jahren hat das Internet unsere Welt auf den Kopf gestellt. Und das betrifft nicht nur unser Medienkonsum-Verhalten, unsere Freizeitgestaltung und unser Verhältnis zur Privatsphäre, sondern auch unsere Sprache. Wer hätte vor genau 13 Jahren, als Google gegründet wurde, schon erwartet, dass wir das Wort googeln eines Tages im Duden finden würden.
Dabei ist Googlen noch das geringste Übel. Und auch mit dem Perfekt "gegoogelt" haben wir uns ja allmählich angefreundet. Aber bei den sozialen Netzwerken wird die Vergangenheitsbewältigung schon diffiziler. Was mache ich, wenn ich mich bei Facebook aufhalte - "facebooke" ich dann? Oder habe ich gestern gar "gefacebookt"?
Und, um noch einen drauf zu setzen: Was machen wir eigentlich bei Google plus? "Googleplussen" wir dort? Und habe ich am Wochenende "gegoogleplusst"?
Zweifellos, das Leben im Internet wird nicht einfacher. Gerade für uns Journalisten nicht. Vermutlich sollten wir uns mit sozialen Netzwerken begnügen, die vernünftige Namen mitbringen. Twittern zum Beispiel ist wunderbar. Und getwittert zu haben auch.
Bitte verzichten Sie darauf, diesen Text bei sich zu speichern.. Ich müsste Sie morgen fragen, ob Sie ihn gedownloaded haben. Oder doch eher downgeloaded.
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