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Gut vier Monate nach seinem Start in Deutschland öffnet Google sein soziales Netzwerk Google+ nun auch für Firmen, Vereine und Organisationen.
Was Facebook schon lange anbot und letztlich auch den gigantischen Erfolg des Netzwerks garantierte, war bei Google+ bislang verpönt: nicht nur eine eigene Profilseite einzurichten, sondern auch für Firmen, Vereine und Organisationen Fanseiten zu kreieren. Ganz im Gegenteil ging Google recht rigoros gegen Unternehmen vor, die sich bei Google+ eine Firmenplattform aufbauen wollten - diese wurde in vielen Fällen einfach wieder gelöscht.
Am heutigen Montag nun öffnete Google seine soziales Netzwerk endlich doch für Firmen und Organisationen. Ab sofort ist es also möglich, auch beim größten Facebook-Kontrahenten Business-Seiten einzurichten.
Der Start einer solchen Fanseite für Unternehmen oder Vereine ist bei Goole+ sehr einfach gehalten. Es genügt, Name und kurze Beschreibung einzugeben. Anschließend wird man schon aufgefordert, erste Beiträge im Namen der Seite zu platzieren.
Zum Start der neuen Fanseiten bei Google+ zeigt sich allerdings auch, dass der Suchmaschinen-Gigant offensichtlich eine sehr wichtige Funktion vergessen, beziehungsweise zum Start noch nicht vorgesehen hat: die Multi-Admin-Funktion. Zumindest aktuell ist also nur derjenige Google-Plus-Nutzer als Admin legitimiert, der die Fanseite auch eingerichtet hat. Andere können die Seite nicht mit Inhalten befüllen. Gerade für Unternehmen ist, oder wäre das natürlich fatal. Ich persönlich gehe deshalb davon aus, dass Google hier sehr schnell nachbessern wird. Stefan Keuchel, Sprecher von Google in Deutschland, kündigte aber auch schon an, dass auch diese Funktion sehr bald verfügbar sei.
Die Augsburger Allgemeine wird zeitnah auch bei Google+ vertreten sein.
Mit der neuen Fanpage-Funktion geht Google+ in die nächste Runde des Wettstreits mit Facebook. Es ist auch bitter nötig. Bei allen Erfolgsnachrichten, die Google mit seinen zig Millionen neuen Plus-Mitgliedern zu vermelden hat: Derzeit sieht es noch nicht so aus, als könnte der Suchmaschinen-Betreiber Facebook tatsächlich das Wasser abgraben.
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